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Kreisverkehr mit Kunst (taz.de)

 

14.11.2007 taz.de Nord Kultur

Bei einem Kreisverkehr mit Kunst sind folgende Regeln zu beachten:

Nach der Einfahrt in den Kreisverkehr den Kopf langsam nach links wenden, die Augen schauen zunächst weiter geradeaus.

Ist die innere Spur frei, dann diese wählen.

Langsam das Tempo verringern und nun die Augen nach links wenden. Dort, im so genannten Mittelkreisel, steht die Kunst.

Bei Bedarf nun so lange im Kreis fahren, bis die Kunst von allen Seiten betrachtet ist.

Achten Sie auf die Fußgänger und Radfahrer, die die Fahrbahn aus Neugier überqueren.

Hupen Sie niemals, damit würden Sie die anderen Betrachter verunsichern.

Bremsen ist verboten, auch der Fahrer hinter Ihnen könnte ein Kunstfreund sein.

:D

Kreisverkehr ohne Kunst (taz.de)

 

14.11.2007 taz.de Nord Kultur

Bei einem Kreisverkehr ohne Kunst sind folgende Regeln zu beachten:

Man darf bei der Einfahrt in den Kreisverkehr niemals blinken. Bitte denken Sie daran, nie auf der Fahrbahn zu halten. Des Weiteren ist zu beachten, dass dem Verkehr im Kreis immer die Vorfahrt zu geben ist.

Es ist stets darauf zu achten, dass man im Kreisverkehr gegen den Uhrzeigersinn fährt.

Bei einem Kreisverkehr mit zwei oder mehreren Fahrbahnen sollte man immer in der inneren Fahrbahn fahren, wenn man nicht die nächstliegende Ausfahrt (von der eigenen Einfahrt aus) benutzen möchte. Bei Fahrbahnwechsel immer rechtzeitig den Blinker setzten. Der Verkehrsteilnehmer auf der äußeren Spur muss Vorfahrt gewähren.

Wenn man den Kreisverkehr verlassen möchte, blinken.

Betriebsausflug mit Freund Birnbaum (taz.de, 05.07.2007)

05.07.2007 VON JAN ULLRICH

 

Betriebsausflug mit Freund Birnbaum

Mein Freund Birnbaum und ich arbeiten im “Ministerium für Aufgaben und Angelegenheiten”, und heute machen wir einen Betriebsausflug. Zuerst fahren wir mit dem Auto los und spielen “Der Anfang vom Stau sein und so tun, als ob man es nicht merkt”. Das dauert ziemlich lange. Danach spielen wir “Der Anfang vom Stau im Kreisverkehr sein und so tun, als ob man es auch nicht merkt”, was noch viel länger dauert.

Während wir auf den Abschleppdienst für sehr nervöse Autofahrer warten, überlegen wir, wer wir gern für einen Tag sein würden. Es gewinnt “Franz Kafka auf dem Oktoberfest” (Buchprüfer Lehmann), “Umbrafarbene Zahnbürste im New Yorker Museum of Modern Art” (Fräulein Vogelscheuch) und “Der Unterschied im Paralleluniversum” (Praktikantin Janine). Danach ist Ministerialrat Venzke die 13 Schneidergesellen aus Grabbes “Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung” und wird nacheinander erschossen.

Vor dem Picknick am Mittag sollen wir noch berühmte Gedichte zusammenfassen. Erst in einem Satz (Der erste Platz geht mit “Mein Gott, ist das einsam hier” für “Wanderers Nachtlied” an Herrn Riegel aus der Registratur), dann mit einem Wort (Es gewinnt das “Hoppla!” für “Erlkönig” von Dezernent Schmeling) und schließlich mit einem Geräusch (Hier überzeugt das “Knätsch” von Bürobote Milde für “Der Knabe im Moor”).

Während des Picknicks und beim fröhlichen “Trinken mit Zahnspangen” wird kräftig gesungen: “Hörst du das Klappern der Hälse” aus der Operette “Schwäne im Schrank”, danach “Eintopf, Eintopf, mmh, mmh, lecker Eintopf”, die Arie des Königs der Erbsen aus der Oper “Wittgensteins Wurstverständnis” sowie “Blumen gießen, Durchsaugen, Suppe umrühren, das bleibt keinem erspart” aus dem Musical “Nachbar Elvis”.

Nach einer Runde Wettdösen stellen wir Phänomene des Alltags szenisch dar: “Die Geschwätzigkeit der Tische” wird sehr schön von Praktikantin Janine und Kollegin Vogelscheuch symbolisiert, bei “Die Verschwendung der Mitte” überzeugt Oberamtsrat Bruch mit einem expressiven Solo. Und mit der stillen Studie “Der Elfmeterkönig der Herzen sorgt in der 90. Minute für den Ausgleich und hinterfragt anschließend den Sinn des Daseins” sorgt Buchprüfer Lehmann für leise Zwischentöne.

Danach gilt es, Tiere zu erfinden, die es nicht gibt, aber geben sollte. Nach mehreren Ausscheidungsrunden siegen: Pintenbär, Sahnefisch, Tolle Muschel, Einhornratte, Treterpel, Siebgiraffe, Tintenfink, Turtelschwein, Murmelmarder, Blumenwal, Taschenelch, Frisurenspecht, Fischorchesterbarsch, Bildhintergrundschwan und Lohnsteuerjahresausgleichsaffe.

Als nächstes muss man ein Tier nennen, das es nicht gibt und einen naheliegenden Kalauer enthält, aber da fällt uns nur “Oliver Kahn” ein. Dann sollen alle ein Gedicht machen mit Tieren, die es nicht gibt, aber geben sollte, und einem Tier, das einen nahe liegenden Kalauer enthält. Es gewinnt Bürovorstand Nicklich mit: “Murmelmarder fliegen durch die Nacht / zu Taschenelchen nach Osten. / Murmelmarder gebt fein Acht, / Olli Kahn steht zwischen den Pfosten.” Und schon ist der schöne Betriebsausflug vorbei.

 

:D Hervorhebung durch mich, als Verbesserungsvorschlag für Jenes Höhere Wesen, das wir verehren :D

Sprichworte Crossover

Trenne nie ST zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

Was du nicht willst das man dir tu, das füge zu auch keinem Gnu.

Gedränge nur dem Dieb gefällt, drum Augen auf! sagt eure Welt :D

Achtung Selbstmitleid

Langsam hat mich die Welt soweit, dass ich mich dem nächsten fürsorglichen Singlemann an den Hals werfen werde, nur weil alleine krank sein so jämmerlich ist. Ich will Hühnerbrühe, augeschüttelte Kissen, Gala-Magazine ans Bett und Winnie Pooh vorgelesen bekommen. Noch lieber wäre ich endlich mal wieder richtig gesund :(

Nachtragsgesetz

Irgendeine Variante von Murphys Gesetz besagt wohl, dass man bettlägerig krank immer ausgerechnet an dem Wochenende wird, an dem man seit Monaten mit auswärtigen Bekannten verabredet ist. Das saugt :(

Lieder, die die Laune heben

1) Mutter: Die Erde ist der schönste Platz im All

2) Peter Licht: Sonnendeck – GeraderWeg

3) Funny van Dannen: Regen

4) Tocotronic: Sag alles ab!

5) Rocko Schamoni: CDU – Mauern

6) Knarf Rellom Trinity: Move your ass and your mind will follow

7) Adolf Noise: Zuviel Zeit

8) Die Türen: Drinnen wie draußen

9) Cobra – Buddhistisch

10) Monasoko Club – Shoppen Poppen

11) Die Antwort – Du hättest es mir sagen müssen

12) Wolke – Mein süßes Kind

(wird fortgesetzt)

Schön, dass eine acht mit einer Klammer dahinter als sonnenbebrillter Smiley übersetzt wird :D

Ist das ein verzweifeltes Lied oder eines, das von Verzweiflung handelt?

Frei nach Funny.. eine neue Kategorie für Lieder, die auch mal die unschönen Seiten des Lebens behandeln.

Heute: Depression

1) Mutter: Für Stunden

2) Britta: Depressiver Tag

3) Lassie Singers: Ist das wieder so ne Phase

Die Wahrheit über Dieter Bohlen (OEIL, taz 16.11.)

die wahrheit

Radikal wie George Grosz

Die Geschichte der Kunst muss umgeschrieben werden: Dieter Bohlen ist jetzt Künstler. VON CHRISTIAN BARTEL

Nun ist es gerichtsnotorisch: Dieter Bohlen macht Kunst. Das Kölner Sozialgericht überführte den in dieser Hinsicht bislang unbescholtenen Hamburger Musiker in einem spektakulären Indizienprozess der “freien, schöpferischen Gestaltung” und forderte für seine Arbeit als Juror der Fernsehsendung “Deutschland sucht den Superstar” von RTL Abgaben in Höhe von 173.000 Euro an die Künstlersozialkasse.

Die Einwände der Verteidigung, bei Bohlen handele es sich um einen “minderbegabten Großkotz, der alleine nicht mal zum Klo findet” lehnte das Gericht als nichtig ab, auch die Aussagen der im Zeugenstand vernommenen Ghostwriter Bohlens (“Meine Hammersprüche”) überzeugten das Gericht nicht. Dass sich bedeutende Künstler gelegentlich von anderen inspirieren oder die Werke schreiben ließen, das finde sich schon bei Bertolt Brecht und der habe auch immer fleißig in “diese Sozialismuskasse da” eingezahlt.

“Wir haben Bohlen nur genommen, weil er wirklich jeden Scheiß mitmacht”, versuchte sich RTL-Anwalt Martin Reufels in Schadensbegrenzung. “Dass man ihn jetzt als Künstler diffamiert, macht mich traurig.”

“Wenn Kunst verstörend und provozierend sein soll”, bestätigte ein sichtlich verstörter Prozessbeobachter, “dann ist das Kunst.” Mehrmals musste die Beweisaufnahme unterbrochen werden, und als der Vorsitzende Richter, von Weinkrämpfen geschüttelt, dem Oeuvre Bohlens die “emotionale Wucht” von Picassos Guernica attestierte, gab es sogar Standing Ovations.

“In wenigen Worten sagt Bohlen mehr über den Zustand unserer Gesellschaft aus, als andere zeitgenössische Künstler wie Jonathan Meese in einer ganzen Ausstellung”, erklärte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer – eine Einschätzung, der sich das Gericht schließlich anschloss.

In der Urteilsbegründung heißt es, Bohlen demaskiere die “Inhumanität einer entfesselten Konsumgesellschaft” und schaffe gerade in seinem Hauptwerk “Meine Hammersprüche” “wirkmächtige Metaphern für die Folgen der entgrenzten Ökonomisierung unserer Gesellschaft”. Besonders eindrücklich verstehe es Bohlen, so argumentierte das Gericht, die “niederschmetternde Hoffnungslosigkeit des in der postindustriellen Gesellschaft überschüssig gewordenen Menschenmaterials” zu illustrieren, das, “aller sozialen und ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten beraubt”, verzweifelt die fingierten Casting-Shows als “Angebot gesellschaftlicher Repräsentanz” zu deuten versuche. Eine Hoffnung freilich, die Bohlen in seinen “spitzzüngigen Kommentaren” als naiven Trugschluss überführe. In verstörender Deutlichkeit lege Bohlen mit seiner Arbeit die “menschenverachtenden Verwertungsmechanismen der Medienindustrie” offen, zumal er dieses “Panoptikum des Schreckens” im “Gewand einer heiteren Unterhaltungssendung” präsentiere. “Bohlen ist in seiner Radikalität mit einem George Grosz zu vergleichen”, schloss der zutiefst beeindruckte Richter die Begründung.

Die Kunstwelt nimmt das Urteil mit gemischten Gefühlen auf. Während die Hamburger Deichtorhallen bereits für den Winter eine große Werkschau des “multimedial arbeitenden Ausnahmekünstlers” (Ausstellungskatalog) ankündigten, zeigte sich Exkollege Thomas Anders entsetzt: “Klar ist Dieter eine kranke Sau. Aber Künstler? Das hätte ich nie von ihm gedacht.”

CHRISTIAN BARTEL

Für’n Arsch??

Popo von den Türen. Super Band, super Titel. :D

Verhörer des Tages ..

Buchtitel - statt ”Game Programming” “Gay Programming”.

Verstehen das nur andere Computermenschen? Oder auch normale?

„Das mit dem Auto ist egal Hauptsache dir ist nichts passiert”

 „Das mit dem Auto ist egal Hauptsache dir ist nichts passiert“ von Jens Friebe.

Ihn mag ich ja nicht so, aber der Titel ist super :D

D.p.i.n.d.a.

Heute musste ich Abschied nehmen vom nettesten Physiotherapeuten Hamburgs. Schnief. Ich brech mir jetzt trotzdem nicht wieder die Gräten, versprochen, aber ich werd ihn vermissen.

Furry happy monsters ;)

http://www.youtube.com/watch?v=zkHM8xG6i8o

gefunden bei bloggen für den weltfrieden – isses nicht schööööööööööööööööön :D

Die Wahrheit über die Lage (OEIL, taz.de)

 

30.10.2007 taz.de

Dem Sicherheit zu Recht

Das klare Wahrheit-Essay zur Lage von hier und jetzt aus der Mitte der Lage. VON PETER KÖHLER

Innereienminister Schäuble. Foto: ap

Was ist dem Staat? Dem Staat ist der Schutz des Bürgers wie der Bürgerin zuoberst. Das Schutz vor dem bösen Natur, vor Drangsal und Weh im das Leben, des ist der Staat mit Wort und Taten für. Sicherheit durch Recht im Gesetz als Ordnung zur Sicherheit im Recht auf Ordnung qua Gesetz als Sicherheit: Dem spricht eine klare Sprache!

Indes: Es lauert allenthalb. Stark dräut Gefahr auf allem Globus. In einer Welt, was krank, zackt Ungemach von drauß wie drinnen! Des zur Wehr hat der Staat als Aufgaben heute. Niemals schläft darum Regierung, schnarcht nimmermehr Minister für das Innen!

Er hat dem Staat in der Hand. Mit Sorge obtut er, dass niemals keine Gewalt jemanden trifft noch niemand. In das Gemeinwesen muss die Ordnung stark, ist seine Losung. Dem Schutz ist das Recht für, ist seine Parole. Das Gesetz ist dem Staate immer, ist seine Richtschnur. Er ist der Republik dem Gewähr für Ruhe in Frieden und Sicherheit. Stark sprotzt darum die Polizei und mächtig.

Dem muss der Bürger für sein, sonst. Denn nur wo den Gesetzen herrscht, sind Harmonie. Ganz ist und gut der Ordnung, wenn dem Staate Rechtschaffenheit wächst; des ist das Gesetz bestimmt und die Regierung. Wie aber schaut dem wirklich? Argwohn als Zweifel beherrscht dem Bürger sein Misstrauen mit Skepsis nach oben und überall!

Anno früher war dem anders. Dazumal gleißte der Staat, hatte das Bürger Herz und Hirn an der Hosennaht zum Behuf. Stählern leuchtete der Staat im Licht der Gesetze zu Recht und Ordnung fürbass. Nimmer dem Bürger war Misstrau eigen im Blut und Boden, sondern heiter diente Anstand und Ämtern er ohne Befrug und Gehirndenk sintemalen. Stramm ruhte das Mann und der Frau selbander im Staat. Mit Zuversicht hatte man Vertrauen im Glauben an das Staat bis zur Begeisterung. Rund lief das Land rund. Den Regel stand allen. Dem Gemeinschaft fühlte sich beisammen und als Gemeinschaft. Alles zog am Strang. Der Stolz wuchs gerade, die Treue wochs aufrecht, der Staat wichs stark. Allem war heil und ganz wie diesem Essay fein und korrekt. Das Regierung waltete dem Volke, und lieblich ziwitscherte sein Vogel im Bauer daheim.

Abwärts aber rutscht Vergangenheit seither! Das Ordnung kalappert, das Recht zerberöselt, der Bürger wawill nicht dem Staate. Groß reißt der Spalt. Tief hackt Bedrohung für das Regierung, den Ministern und alles, wenn ihm die Menschen nicht mehr, sondern. Und vom Ausland ist das Gefahr erst recht: Gar brenzlig brododelt Islam! Karachen Flugzeuge kanallend in Häuser! Palatzen Babomben, laliegen Gadärme zarfetzt im Gabüsche! Da zittittittern das Minister, bebebeben dem Regierung schalottotternd Gebebein.

Prävention sind darum hohes Gabot. Dem Staat muss Schutz sein Tür und Tor! Das Ohr des Gasetz hat daher überall. Das blitzende Auge der Regierung rollt in alle Ecken wachsam unbedingt! Da muss auch das Gefängnis zum Behuf, ist klar. Der Polizei hat dem Börger straff. Mit Verdacht moss auf die Fänger rapamm! Moss die Regierung dem Gefahr mät Zack ond Poff, mät Knack ond Bomm! Där Staat värrrrhackenpack däm Terror sackenpack! Mät Zackenkracks dorch Knatschenpatsch das Öbel weck ond aus!

Dann wird Leben wieder hübsch und wohlgeformt, gleichwas in diesen schönes Textem.

die wahrheit über hello kitty (OEIL, taz) :)))

01.11.2007
HAMBURG ots/taz Das grauenhafte japanische Design-Kätzchen Hello Kitty hat ein neues Feld erobert. Stolz teilte uns gestern der Deo-Hersteller Unilever mit, dass es bald zum ersten Mal in Deutschland eine Hello-Kitty-Edition für Deodorants geben werde. Wer nur irgend bei Verstand ist, wird also künftig genau diese Deos meiden, denn wer Hello-Kitty-Symbole trägt oder anderweitig nutzt, leidet an verschärfter Kitschitis oder sogar an Schlimmerem. Das weiß man überall auf der Welt, nur nicht in Deutschland. In Thailand zum Beispiel müssen Polizisten, die sich unfreundlich benehmen, zur Strafe einen Tag lang ein leuchtend rosafarbenes Armband mit der schrecklich niedlichen Katze tragen (Die Wahrheit vom 7. 8. 2007). Wie man riecht, wenn man sich mit Hello-Kitty-Deos einsprüht, wollen wir gar nicht erst wissen: wahrscheinlich nach altem muffigen Pelz.
:D

die wahrheit über den bundestag (OEIL taz)

 

01.11.2007 taz.de

Bundestag leicht gemacht

Neues Internetangebot für Kinder

KUPPELKUCKERFOTO Foto: reuters

Der Deutsche Bundestag hat ein Internetangebot für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren eingerichtet. Die Webseite http://www.kuppelkucker.de solle spielerisch Grundkenntnisse über das Parlament vermitteln, teilte der Bundestag am Mittwoch mit. Die Wahrheit hat das tolle Angebot gleich getestet und ist begeistert. Auf die Frage “Was tun Abgeordnete?” antwortet der Kuppelkucker: “Während der Sitzungswochen in Berlin haben die Abgeordneten meistens bis spät abends nichts zu tun. Natürlich haben sie keine Lust, den ganzen Tag im Plenarsaal zu hocken und irgendwas zu diskutieren. Das tun sie nur donnerstags und freitags. An den anderen Tagen sitzen sie am Stammtisch in der Kneipe. Dort geht es um die Themen, mit denen sie sich besonders gut auskennen: zum Beispiel Hirnhauthobel und Hummerzangen. Außerdem gibt es Saufgelage mit ihren Kumpels, die immer der gleichen Meinung sind wie sie selbst. Und dann müssen noch die Internet-Sexseiten durchgearbeitet und nigerianische Spams beantwortet werden. Ganz schön stressig!” Danke, Kuppelkucker.

:D :D :D

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