Das Phaeno bei Nacht ist schon mal eine super Sache. Und wenn dann noch ein Konzert im “Showkrater” (ja, das heisst so.. die sind lustig, die Wolfsburger) stattfindet, ist das noch besser. Sehr intimer Kreis.
Die lokale Vorband war nicht so mein Fall, wurde aber aus Gründen des Lokalpatriotismus’ und verwandtschaftlicher Verhältnisse allgemein sehr bejubelt. Da der Sänger erkrankt war, wurde nur instrumental gespielt, das mag ich eh nicht so.
Die Türen waren spitze, auch wenn sie in Wolfsburg spürbar weniger Anhänger als in Hamburg haben. Noch!! Die Lieder von “Popo” sind alle so funky, dass man dabei gar nicht stillstehen kann. Einige Gäste tanzten demgemäß auch sehr expressiv, eine Frau leider immer direkt in meinem Blickfeld. Aber was solls, bei derartig tanzbarer Musik kann man eben nicht stillstehen. Tanzt den Tanz auch in Wolfsburg
Erstaunlich finde ich immer wieder, wie die Jungs auf der Bühne (hier ebenerdig) aus sich herausgehen. Die sehen vor und nach dem Konzert alle so brav und harmlos aus, aber die Performance ist echt Rock’n’ Roll. So soll das sein, vor allem, wenn der Sound trotzdem so gut ist.
Nur zwei kleine Schönheitsfehler gab es: es war ein bissel kurz; ich hätte noch mehr Zugaben hören wollen … und natürlich gerne ein Lied über Hamburg
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