Angeprangert sei hiermit der neue Werbespot der Hannoverschen Leben – und das nicht, weil die unsägliche Anke Engelke darin mitwirkt – sondern weil ich es unerträglich finde, auf Kosten von Hinterbliebenen Witze zu machen.
Wer den Spot nicht gesehen hat: Der Ehemann und Vater zweier Kinder ist zu “geizig”, eine Lebensversicherung für knapp 5 Euro im Monat abzuschliessen und behauptet, er könne schon auf sich aufpassen. Dann wird er von irgendwas erschlagen und ist tot. Die Frau fragt noch “Schatz?” Moral: Hätte er mal besser vorgesorgt.
Ich finde das sowas von geschmacklos, dass ich nur kotzen möchte. Das ist definitiv nicht komisch. Dafür muss ich nicht mal den Jahrestag der Ereignisse von Enschede bemühen (heute lief der Spot auch), um mich aufzuregen.
Das kommt davon, wenn man “coole Werbefuzzis” beauftragt, einer spiessigen Unternehmung ein “modernes Image, irgendwie jugendlicher” zu verschaffen. Schämt Euch, Werbefuzzis und Entscheider bei der Lebensversicherung.
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