MOMUS im Pudel

Super. Wochenende, Sonnenschein und blauer Himmel, und Konzert umsonst und draussen in der Elbphilharmonie der Herzen.

Ich zitiere mal die Pudelseite / Sebastian Reier:

Grillwetter? Pah! Der Stadtpark der Herzen heisst Park Fiction.
Auch am 8. Juni 2008 ereignet sich absonderliches. (..) Aber schauen wir doch erstmal unter die Augenklappe: Momus heisst ihr Träger. Er ist Brite und Poet. Wegen ersterem war er sogar Labelmate der Stadionrocker Oasis. Sonst hat er mit ihnen nichts gemein. Gebannt lauschen die Parkbesucher seinen Geschichten. Voller Pointen und seltsamer Wendungen sind sie. Unter dem Text findet der Hörer dichte elektronische Klänge im Dienste des Wortes. Momus war schonmal hier: Damals, in den späten Achtzigern, mit Primal Scream auf Tournee, wurde er Zeuge der Kämpfe um die besetzten Häuser der Hafenstrasse. Ach ja und dann war er mehr als zwanzig Jahre später nochmal da. Im Golden Pudel Club. Begeistert zeigte er sich, dass sich der Kampf gelohnt hat. Und aus dem Umkämpften eine Vision geschöpft wurde — Park Fiction. Ein Beispiel für Kunst, die ihr soziales Umfeld im Blick behält und mitgestaltet.

Der Auftritt war begeisternd. Optisch erinnerte Momus anfangs mit Perücke an Helge Schneider. Die Musik ist elektronisch, die Stimme erinnert an die Dreissiger und Vierziger. Und die Texte sind tatsächlich sehr faszinierend. Wer Gelegenheit hat, Momus live zu erleben, sollte sie nutzen. Alle anderen gucken mal hier: http://imomus.livejournal.com/

Momus im Pudel

Das erotische Highlight waren Vittorio Marese und IBM City Star in Shorts. Huiiiii :D

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