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Bundesvision Song Contest 2010

Glückliches Niedersachsen:

Ich hatte bereits das Vergnügen beim BootBooHook. Das Lied ist nett, aber die Chancen sind wohl nicht besonders für Berndi und Dirk.

Ich meine, Selig für Hamburg! Der doofe, aber beliebte Unheilig für NRW! Und die Blockflöte des Todes, leider nicht mit der “Mädchenhaarallergie”!

Das wird schwer, Bernd, mach Deinen Abschluss, sicher ist sicher.

An Peter Fox (Sieger 2009) kommt sowieso niemand heran. Dass Berlin dieses Jahr durch “Ich und ich” vertreten wird, muss einem nachgerade peinlich sein.

Trost spenden

Hachz.

So war’s: Burnt Friedman und Jaki Liebezeit

Fangen wir mit dem positiven an: Der Veranstaltungsort war hinreissend und das Licht ein Traum. Die Begleitung war erste Wahl, alle Voraussetzungen für einen gelungenen Freitag abend waren gegeben.

Ok, “Jazztage” stimmte mich ein wenig misstrauisch, zu lesen “Beide teilen eine Vorliebe für sogenannte geheime Rhythmen – wenig gebräuchliche, der westlichen Kultur fremde Rhythmen. Zusammen folgen sie nun ihrer gemeinsamen Vision von neuer Musik. Beide Künstler haben sich ganz bewusst vom west-europäischen, anglo-amerikanischen Regelrhythmus abgewendet um ihre Formensprache auf alle global verfügbaren Rhythmen zu erweitern.” machte es auch nicht besser, aber hey! Ich bin offen für neue Erfahrungen und probierte es einfach aus. Auch wenn der Schock an der Abendkasse – 18 Euro – beträchtlich war.

Ich bin kein Freund von Instrumentalmusik. Auch nicht von Weltmusik. Die Musik des Duos aus jüngerem Mann und älterem Herren entfaltete eine leicht hypnotische, vor allem aber einlullende Wirkung, ich kreiste leicht von einem auf das andere Bein und zurück, aber es half nichts, spannender als die Musik war der Ort, das Publikum, die Markierungen für den Kameramann, der den Auftritt filmte.

Ich verstehe nichts von dieser Musik, dachte ich und verließ den Saal zum Rauchen, nur um die Gespräche anderer Menschen zu vernehmen, die ebenfalls erschüttert, gelangweilt oder enttäuscht draußen standen und Dampf abließen.

Ich versteh nichts von Musik, jedenfalls nicht von diesem Ansatz, es war loungig-lauschig, wenigstens kein Acid Jazz, aber es bewegte auch nichts in meinem Herzen.

“…endlessly inventive and smooth as silk” hat angeblich  The Wire darüber geschrieben, aber ehrlich gesagt waren es nur endlose Variationen des gleichen belanglosen Stückes.

Pro!

Ich bin Pro. Pro Krastination.

Echtma, da liegt etwas dringendes und wichtiges an, und ich daddle hier rum. Plöd.

So war’s: Flashmob vor der Kulturbehörde

“Liebe Waffenbrüder und Waffenschwestern, wir haben die Kulturbehörde gestürmt, weil es klare Anzeichen dafür gibt, dass die Kavallerie der politischen Entscheidungsträger mit vollem Schwung in die falsche Richtung galoppiert. Wir sehen hinter den Kürzungsplänen am Schauspielhaus und überall eine Strategie, die uns in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Meiner Meinung nach heißt diese Strategie: Das Große verkleinern und dann das Kleine zerstören, funktionierende Strukturen durch punktgenaue Angriffe verunsichern, dann handlungsunfähig machen, dann übernehmen und in den öden, langweiligen, neoliberalen Eventterror eingliedern. Wir sagen hier in aller Deutlichkeit: Das Schauspielhaus darf kein Ahlhaus werden.”

(Jacques Palminger)

Da hat “Die Fliege” aber mal einen Satz warmer Ohren bekommen :D !

Morgen Flashmob vor der Kulturbehörde

An alle aus der Kunst!
Aktion jetzt!

Hamburgs aktueller Bürgermeister Ahlhaus und sein Kultursenator Stuth machen sich bereit Hamburg endgültig ins kulturelle Nirvana zu schicken. Nachdem es bereits in den letzten Jahren aufgrund der Kulturpolitik in Hamburg zu einer massiven Abwanderung junger Künstler und Künstlerinnen nach Berlin kam macht sich der neue Senat nun daran, die traditionellen Kulturinstanzen zu unterhöhlen und die Grünen verpassen ihre letzte Chance ihre Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Der künstlerische Etat des Schauspielhauses soll um über 50 % gekürzt werden, dadurch wird es zu Kündigungen kommen, kleinere Spielstätten wie das junge Schauspielhaus werden aufgelöst und jede Form von Experiment von vornherein unmöglich gemacht! Nicht nur um des Schauspielhauses willen, sondern um den umfassenden Unmut über unsere Situation zu verdeutlichen, treffen wir uns:

morgen um 11 Uhr vor der Kulturbehörde (Hohe Bleichen 22)

zu einem lautstarken und ausgedehnten Flashmob- bestenfalls in Uniform, bereit für die feindliche Übernahme- sie sollen unsere Gegenwart spüren- solange wir noch da sind! Kommt alle!

Gezeichnet: Das Militärorchester Studio Braun (Rocko Schamoni, Heinz Strunk und Jacques Palminger) und diverse Mitkämpfer aus den Niederungen der Hamburger Kunst.

P.S. Slogans erwünscht…

“Das Schauspielhaus. Die Kampfansage.”

Relaunch

Gerade überkam mich das Verlangen, dieses Blog neu zu gestalten. Inhalte anders zu organisieren usw.

Vielleicht ein gesondertes thematisches Blog für eine der Kategorien? Zuviel Arbeit darf die Neuorganisation allerdings nicht machen. Gesetzt den Fall, das neue Blog sei auch bei WP, könnte ich dann Beiträge dorthin verlagern?

Z.B. habe ich hier früher bereits über Puschligkeit geschrieben, später dann aber ein eigenes (ziemlich verwaistes) Blog dafür angelegt. Wie bekomme ich die Beiträge von hier nach da? Möglichst unter dem damaligen Datum, ich möchte nicht hundert neue Beiträge anlegen, benamsen und dann per Cut und Paste arbeiten.

Herrje, das digitale Zeitalter stellt einen aber auch manchmal vor Probleme.

Liebste, beste Lesenden, weiss jemand von Ihnen einen Rat für mich?

Neue Kategorie

Unlängst kam es mir in den Sinn, mich zu fragen, wohin mit all’ den schönen Textfragmenten, die sich durch meine popularmusikalische Prägung und den fortgesetzten Konsum entsprechender Lieder in meinem Hirn angesammelt haben, und die niemand als Zitat zu erkennen vermag. Es wird eindeutig Zeit, die bildungsbürgerliche Zitatkultur von ehemals zu modernisieren. Ohne dabei in Selbstreferentalität zu verfallen, versteht sich. Generation Golf, allein das Wort schon!

Aber ich schweife ab (und nein, ich habe nichts getrunken). Also möchte ich hier eine passende Kategorie einrichten. Ob unter “Es ist nur Musik” oder “Gut gesagt”, vermag ich noch nicht zu sagen. Aber wie soll ich die Kategorie benamsen? “Postmoderner Zitateschnickschnack”, frei nach den Türen? “Ich bin Brian, und meine Frau ist auch Brian”? Irgendwie will mir nichts kurzes und prägnantes einfallen.

Post Secret 2010/09/19

You can give what you didn’t get.

Amen!

Achtung Ohrwurm

Ist ja eigentlich nicht so meine Musik, aber zusammen mit dem Video pervers faszinierend.

Voll Laser wie Du abgehst.

Mit Dank an die Geeks.

MUTTER, ach MUTTER

Aus Gründen habe ich das neue Album noch nicht. Hatte ursprünglich vorgehabt, es beim (ausgefallenen) Konzert im Hafenklang zu kaufen. Beim Dockville gabs keine CDs.

Und da ich Freitag so abgebrannt war, konnte ich nicht in der Hanseplatte zuschlagen. Nun muss es jetzt wohl bis zum 09.10. warten. Menno.

KAUFEN!!!

Entgangen war mir auch: Max und Florian in der taz. Danke an Gereon für den Hinweis.

Und dann war da noch die Frage (56)

zimtapfel kreativagentur

Mme PdC: klären Sie uns bitte auf!

Stimmungsmusik: Die Sterne – Nüchtern

Irgendwie beneidenswert…

… mit so wenig Dingen auszukommen.

Ich befürchte, ich habe mehr Dinge im Bad als Kelly insgesamt. Das macht mich nachdenklich.

Ich kenne zwei oder drei Personen, die nicht mehr studieren und wirklich wenig Dinge besitzen. Ich bemühe mich zwar, immer wieder Dinge abzugeben oder zu entsorgen, aber es fällt mir nicht leicht. Manche Dinge würden anderen Menschen sicherlich gefallen, sich aber trotzdem nicht bei Ihbäh und Co. verkaufen lassen. Gelesene Bücher, einmal geguckte DVDs, geschenkter Krimskrams. Alles umgibt mich und nimmt mir Platz zum Leben, will abgestaubt und verstaut werden. Das nervt mich oft.

Ich muss mal ernsthaft weiter darüber nachdenken.

Gefunden beim wunderbaren Nichtsblog.

Und dann war da noch die Frage (55)

eiswürfel tonträger

Zunächst einmal möchte ich hier den wunderbaren Einsatz des präzisen Wortes Tonträger begrüßen.

Inwieweit man Musik auf Eiswürfel speichern kann, ist mir nicht bekannt. Ich erinnere mich jedoch an das Unterfangen, Schallplatten aus Eis oder Schokolade zu erzeugen. Die waren durchaus abspielbar, wenn sicherlich auch nicht besonders gut für den tonabnehmenden Saphir.

Alles wird gut.

Sie haben da eine sehr feine Alles-wird-gut-Woche vor sich. Es reicht nicht für die Weltrettung, aber doch vielleicht für ein kleineres Wunder, so eines für den Hausgebrauch.

Sagt Merlix. Hurra. Komisch, obwohl er mit seinen positiven Vorhersagen nie recht hatte, was mich betraf, freue ich mich immer wieder, wenn mir dort eine gute Woche vorhergesagt wird.

Zumal ich gestern die Welt retten musste, zumindest fühlte sich der Tag in der Fabrik so an.

Promisichtung aktuell: Frank Spilker

Gestern beim Konzert von Klotz und Dabeler in der wunderbaren Hanseplatte. Die stellen übrigens immer Chips und Flips zur Verfügung, so dass das Gefühl aufkommt, bei einer privaten Party eingeladen zu sein. Sehr sehr nett!

Frau Klotz und Herr Dabeler waren gut aufgelegt, spielten viele schöne Lieder – mit Untermalung durch einen VJ – und auch das großartige dadaistische Höp Höp Höp. Auch die Siebdrucke wurden nicht nur zum Kauf angepriesen, sondern auf Nachfrage auch liebevoll interpretiert.

Herr Spilker war da, mit Loch am Knie in der Jeans, und ich war versucht, ihm meine Anbetung für Lieder wie das fabelhafte “Aber andererseits” und die tollen Auftritte beim Dockville und beim BootBooHook zu erklären. Vielleicht hätte ich auch fragen sollen, wer denn nun der Keyboarder nach RvdS ist, der beim Dockville oder der beim BootBooHook. Hab ich beides nicht.

Frage an die Rollerfreunde…

Ach, heute habe ich so viele Fragen an die Welt…. auch hierbei hoffe ich auf die Expertise meiner Leserschaft…

Ich finde ja Motorroller, vor allem Vespas, sehr sehr schick. Ich hätte gern einen, aber aus Gründen habe ich bisher darauf verzichtet.

Nun fände ich es extrem toll, mit einem Roller durch Europa zu reisen. Man reist langsam und sieht etwas von der Landschaft, “man ist dabei wenigstens an der frischen Luft”*, alles hat etwas von “Leben wie in einem 50er Jahre Heimatfilm”**, Dolce Vita und Leichtigkeit. Nur bei gutem Wetter, versteht sich.

Aber: was macht man mit dem Gepäck? Ein bißchen Kram braucht man ja bei aller Leichtigkeit.

* Das Leben des Brian. Hätten Sie's gewusst?
** MUTTER. Das wussten Sie mit Sicherheit nicht!

Liebe Veganer…

Eine Frage hätte ich da:

~This recipe is gluten-free, vegan, dairy-free, and of course, sugar-free!

las ich heute. Ist vegan nicht automatisch dairy-free (wie nennt man das auf Deutsch, milchfrei?)?

Holde, Sie können mir doch bestimmt weiterhelfen.

Projekt 52-2010 Woche 32 “Schwarz und weiß”

Glückliches Wiesel… erst ein schwarz-weiß-Foto…

… aber zum Glück doch in Farbe…

Glückliches Wiesel :D

Projekt 52-2010 Woche 34 “Gaumenschmaus”

Leichtes Thema.

Klick macht Erdbeertörtchen groß. Klick macht aber auch hungriges Wiesel groß :D

Für Häschen und gegen die Wichser

Epochal. Puschlig. Und geile Musik.

Höp. Höp. Höp. Von Klotz und Dabeler. Via Nobistor.

Danke!

Und ja: es ist ein Ohrwurm, bereits 1x Anhören genügt.

Und dann war da noch die Frage (54)

oh du wunderbare wiesel des wissens!

Wunderbar, in der Tat!

Wunderbar, wunderbar,

dieses Wiesel, puschlig, klar

Glaube mir, es ist wahr

das ist wirklich wunderbar…

Bassdrum

Gestern, als ich dem Auftritt einer Band beiwohnte, überkam mich eine Frage.

Warum werden die Bassdrums meist mit Decken, Puscheln o.ä. ausgestopft? Wenn das nötig ist, um den gewünschten Klang zu erzielen: warum können die Bassdrums nicht gleich so hergestellt werden?

Es will mir so unprofessionell vorkommen. Genauso wie Clubs, in denen die Anlagen gastierender Musiker auf Bierkästen aufgebaut werden. Gibt es da wirklich keine technische Lösung? Oder ist man schlicht zu geizig?

So much to blog, so little time

Ich sage es ungern, aber man kommt ja zu nix.

Deswegen gibt es wieder eine dieser beliebten Umfragen, welcher Blogbeitrag denn nun der vordringlichst zu bearbeitende sei, aus Ihrer Sicht, geschätzte/r Lesende/r.

Stimmen Sie jetttttttttttttttttzt ab!

PS: Matt könnte mal ein paar coole neue Poll-Styles schaffen.

Ich vermisse…

Ihre Strafmandate.

Projekt 52-2010 Woche 33 “Auf großer Fahrt”

Im Treeeeeeeeeeeeeeeeetboot in Seeeeeeeeeeeenot…

Projekt 52-2010 Woche 31 “Küsschen”

Ja, so begrüßt man sich hier. Wirklich!

Projekt 52-2010 Woche 30 “Mein Lieblingsort”

La mer
Qu’on voit danser le long des golfes clairs
A des reflets d’argent
La mer
Des reflets changeants
Sous la pluie

La mer
Au ciel d’ete confond
Ses blancs moutons
Avec les anges si purs
La mer bergere d’azur
Infinie

Voyez
Pres des etangs
Ces grands roseaux mouilles
Voyez
Ces oiseaux blancs
Et ces maisons rouillees

La mer
Les a berces
Le long des golfes clairs
Et d’une chanson d’amour
La mer
A berce mon coeur pour la vie

(Charles Trenet)

Vorfreude

Hurra.

18.09. Carsten Meyer im Horst Krzbrg

09.10. Mutter im 59:01

16.10. Geschwistertreffen 2010

21.10.  Premiere “Rust – Ein deutscher Messias” von Studio Braun im Schauspielhaus

06.11. Ballerburg Spezial

16.12. Mutter im Hafenklang

Dit wird schööön!

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