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Murphy kocht Espresso oder: Von hinten durch die Brust ins Auge

Ihro Welt hat Kaffeedurst. Allein, es soll nicht schnöder Filterkaffee sein, sondern ein feiner Espresso Macchiato, also mit aufgeschäumter Milch und so, weisse Bescheid. Nun, mag sich der eine oder die andere denken, wo ist das Problem, das ich nicht erkennen kann*

Schauen wir mal gemeinsam:

  • Gemahlenes Espressopulver: check.
  • Milch: check.
  • Minipürierstab für Milchschaum: check.
  • Topf zum Milcherhitzen: check.
  • Espressomaschinchen für uffm Herd, wunderschön, von WMF: check.
  • Herd: check.
  • Maschinchen mit Wasser und Pulver befüllt, zugeschraubt, auf Herdplatte gestellt: check.
  • Herdplatte anschalten: check.
  • Herdplatte geht von allein aus: WTF?!

Mein lieber Herd, ein toller mit Kochfeldern, hat eine Kindersicherung, die verhindert, dass Platten beheizt werden, ohne dass ein Topf darauf steht. Schlaue Sache, das. Nun ist aba Espressomaschinchen für uffm Herd wesentlich kleiner als die lütteste Herdplatte. Der Herd interpretiert das also als “steht nichts druff, machnwa mal aus, wa”. Supi.

Kommando zurück und doch Filterkaffee? Nix da.

Versuch 1: Kleinen leeren Topf auf die Herdplatte, Espressomaschinchen für uffm Herd rein, Herd an. Passiert nüscht.

Versuch 2: Kleinen leeren Topf auf die Herdplatte, mit Wasser befüllen, Espressomaschinchen für uffm Herd rein, Herd an. Es rumpelt und pumpelt, aber die kaffeebraune Köstlichkeit steigt langsam empor.

Umständlich? Ja. Geht nicht: gips nicht.

Gelernt:

  1. Herde mit Gas oder auch olle mit Elektro haben was für sich.
  2. Kein Expressopulver mehr kaufen.
  3. Not macht erfinderisch.
  4. Murphy ausgetrickst.
  5. Kaffee mit Sojamilch: not my cup of tea.

*Mutter, vastehste.

Anspieltip: Mobis.tar Verar*che

Gnichel. Wenn Sie Telefonhotlines so verabscheuen wie ich, drücken Sie die Eins.

Gefunden bei Bildblog.

Galas, die (OEIL, taz.de)

Schon aus Sorge um sich gilt es, Galas zu meiden. Man kommt aus ihnen gemeiner heraus, als man hereingegangen ist.

(taz.de)

Esperanto Hengst

Das war einer meiner heutigen Suchbegriffe hier, aber wenn das mal nicht eine extrem hübsche Beleidigung für einen seltsame Sprachen* lernenden Geek ist :mrgreen: !

* siehe Klingonisch-Deutsch, Deutsch-Klingonisch

Lehrerinnenwortspiel, das

Die deutsche Studienrätin neigt zu Wortspielen, die sich so in ihr Sprachzentrum eingeätzt haben, dass ihr gar nicht mehr auffällt, dass die permanente Wiederholung ein Wortspiel sehr schal werden lässt. “Zum Bleistift” gratuliert sie anderen stets mit den Worten “Herzlichen Glühstrumpf” und bietet den freien Platz neben sich mit “Platz dich” an.

Ob es möglich ist, sie aus dieser Wortspielhölle zu befreien, ist noch nicht erforscht. Da sie nicht darunter zu leiden scheint, sollte dringender nach einer Hilfestellung für die beeinträchtigte Umgebung gesucht werden. Ein dezenter Piepton, wie er im US-amerikanischen Fernsehen gern über Worte wie Fuck gelegt wird, könnte das akustische Leiden mindern.

Stimmungsmusik: Ihr Wichser

Ihr Wichser!
Wegen denen sind wir hier!
Ihr Wichser!
Wegen denen sind wir hier!
Ihr Wichser!
Wegen denen sind wir hier!
Wegen denen sind wir hier!
Wegen denen!

Stimmungsmusik: Kapitulation (Tocotronic)

Afirthionados rejoice (2)

Colin Firth is nominated for the Academy Awards (TM) as best actor!

Yesssssssssssssssssssssssss!

(Baut einen Schrein für den 27. Februar auf).

Langeweiler, der

Meine Nächte sind schöner als deine Tage

(Originaltitel: Mes nuits sont plus belles que vos jours) ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahr 1989. Regie führte Andrzej Żuławski.

Date, schlechtes

Ich habe schon bessere Unterhaltungen geführt mit dem, was ich mir aus der Schuhsohle herausgekratzt habe, als mit meinem Date heute abend!!!!!!!!!!!!!!!!!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 8

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Ich habe einmal mit dem von mir sehr geschätzten Knarf Rellöm im Treppenhaus gestanden, er hat Musik für einen meiner Texte gemacht und ihn gesungen. Leider habe ich die Handytonaufnahme, die ich gemacht hatte, aus Versehen gelöscht. Dafür habe ich mir schweren Herzens verziehen :(

Zwei Schnipsel davon habe ich noch auf dem Handy, die Melodie ist leider für immer verloren.

Später haben Nulli und ich auf der Bühne den Backgroundchor für eine andere Nummer von Knarf und der großartigen Bernadette LaHengst unterstützt, da wir bei der Aufnahme mit dabei waren. Da ich als Teenager immer davon träumte, Backing Sängerin zu werden – ein Star wollte ich nie werden, komisch – war das eine späte Erfüllung eines Jungmädchentraums.

Bloggiesta!

Warum erfahre ich erst jetzt davon?

Ich nehme trotzdem teil. Besser spät als nie, ne!

Ich markiere mal fett, was ich (es gilt der Zeitraum Freitag bis zum heutigen Sonntag)

What to do during the Bloggiesta?

* Write reviews.
* Write backup posts for a rainy day.
* Write that great post idea from three months back.
* Work on series posts. (hier: Zehn Dinge-Stöckchen)
* Write guest posts.
* Put out invitations for guest posts.
* Conduct and edit author interviews.
* Create template posts for your future reads (ie: title, images, linking, tags, etc,) so you can open up, write review and post without being bogged down with technicalities
* Clean up your tags, archives, books reviewed list, etc.
* Create a text file (or Google Doc) of cheat sheets (html codes, post url’s, etc)
* Improve your blog template, clean up sidebars, add a favicon, install those plugins that you’ve been meaning to do.
* Add or edit your about me page, review policy, disclosure policy, privacy policy, create landing pages (for example – an about me for Twitter readers page) or any other pages you might have.
* Any bloggy type housekeeping that you’ve been neglecting.
* Clean up and update your challenge lists. Link up your posts with hosts.
* Make sure all of your social network profiles are up to date. Be consistent in those profiles with color scheme, images, etc.
* Go get a gravatar.
* Visit the Blogging Tips group on the Book Blogs Ning and find ways to improve your blog.
* Work on any specialized projects that you may have going.
* Clean out and organize your feed reader and blog subscriptions.
* Create an elevator pitch. (Ich arbeite daran für meinen Roman)
* Make business cards. (Das sollte ich tun – Wunderbare Welt des Wissens – Schriftstellerin)
* Find a blogging buddy.
* Analyze and re-evaulate your blog.
* Back up your blog.
* Learn more about blogging, read great articles, get inspired.
* Make sure you have properly copyrighted your blog and know what to do when somebody reposts your material.
* Brainstorm blogging topics.
* Manage your feedreader.
* Help other bloggers, answer questions, share your expertise (let’s face it – this is the best part of Bloggiesta!) (Das könnte ich mit der Lebenshilfe mal wieder ;) )
* The sky’s the limit!

PS: Das Maskottchen heisst nicht Ole, sondern Pedro :D

Seggs, Dracks, Rock’n'Roll!!!!

Lebenshilfe 2011? (U-Frage)

Merlix sagt, ich soll die Lebenshilfe-Sendung wieder machen :D

The mastermind. Sie könnten jetzt die ersten 500 Nachkommastellen von Pi auswendig lernen, gar kein Problem. Sie müssten dann nur noch entscheiden, was sie dann ab Montagmittag mit dem Rest der Woche anfangen. Alles, was intellektuell zu lösen ist, sollte jetzt auf Ihren Schreibtisch. Stellen Sie ein Schild mit „Probleme zu mir“ auf und warten Sie ab. Der Doktor ist da und der Doktor sind Sie.

Soll ich? Habsch aba keinen Bock drauf. Ich trainiere lieber für die Kantine :D

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 7

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

7. An einem Poetry-Slam teilgenommen.

Dies war seit einigen Jahren ein großer Wunsch von mir, der sogar 2006 zu einem meiner fest vereinbarten Jahresziele wurde. Aus Gründen konnte ich es erst 2009 umsetzen, bei einem sehr sehr großen Poetry Slam hatte ich einen Startplatz bekommen. Im Verlauf des Abends wurde ich vor Nervosität immer kleiner, als ein Text nach dem anderen mit teils sehr professioneller Performance  vorgetragen wurde. Die Beiträge selbst lagen zwischen sehr auf Wirkung geschriebenen Comedy-artigen Geschichten und berührenden lyrischen Texten. Außer mir waren nur Männer vertreten, Slammen ist eine sehr männliche Domäne.

Ich war so nervös, dass ich dachte, ich könnte niemals die Bühne betreten, aber zugleich wusste ich, dass ich diese Chance nutzen wollte, mein Ziel endlich zu erreichen. Aber ohne Nullis unterstützende Gegenwart (“du musst nicht lesen, wir können auch in der Pause gehen”) hätte ich es sicher nicht geschafft. Mein Text fiel ziemlich aus der Reihe, es war auch deutlich kürzer als die maximal erlaubten fünf Minuten.

Während meines Vortrags herrschte Totenstille im ausverkauften Saal. Anschließend gab es Applaus und nachher vor der Location jede Menge freundliche Worte, auch vom Gewinner.

Und ich war stolz und glücklich, mich und vor allem meine Auftrittsangst überwunden zu haben.

Verkannte Hochbegabung? (E-Frage)

Eben hörte ich einen Bericht auf Radio Eins zur Hochbegabtenförderung für Problemstadtteile wie Neukölln.

Hochbegabtenförderung – da denkt man an Schnellläuferklassen an Gymnasien, Elite-Internate und Menschen, die mit 20 schon eine Professur an der Uni haben. Weniger an Orte wie Neukölln. Doch auch hier gibt es natürlich Kinder, die ihren gleichaltrigen Klassenkameraden geistig weit voraus sind und die sich in der ersten Klasse bei Malen nach Zahlen extrem langweilen, weil sie eigentlich schon komplizierte Brüche im Kopf ausrechnen können.

Gesprochen wurde auch über die unterschiedlichen Reaktionen hochbegabter Kinder, wenn sie nicht entdeckt und gefördert werden. Jungs reagieren (im Durchschnitt) eher nach außen gewendet, werden Klassenclown oder Zappelphilipp und dann eher als ADHS-Patient eingeschätzt. Mädchen – bei denen Hochbegabung auch seltener erkannt wird – ziehen sich eher zurück und reagieren depressiv. Beiden droht, als “underachiever” die Schule zu verlassen und ihr weiteres Leben zu verbringen.

Nun suche ich (vergeblich) nach einer seriösen Quelle zum Leben solcher Erwachsener, deren Hochbegabung nicht gefördert wurde bzw. gar nicht erst erkannt. Hat jemand von Ihnen, liebe Lesende, einen Tip für mich? Gerade die Eltern unter Ihnen haben vielleicht schon mal mit dem Thema Berührung gehabt, denke ich.

Für Kinder finde ich diese Liste hier hilfreich. Aber kümmert sich niemand um die verkannten Begabungen? Oder sind die jetzt alle in Therapie?

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 6

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Schon Teil 6 *stolz guckt*

Ich hatte ja zu Beginn Zweifel, ob ich auf 10 Dinge kommen würde, aber so nach und nach fallen mir doch ein paar schöne Döntjes (hamburgisch für Anekdoten) ein.

Ich habe einmal einem Mann alle Fingernägel knallrosa lackiert.

Es war auf einer Togaparty, als jemand meinte, lackierte Fingernägel seien doch ein prima Ausdruck römischer Dekadenz (nein, es war nicht Giiihhdo). Die übrigen Männer ließen sich maximal einen Nagel von mir lackieren und verlangten am nächsten Tag panisch nach Nagellackentferner.

Matt S. hingegen ließ mich in aller Ruhe seine zehn Fingernägel anmalen und hatte es am nächsten Morgen bereits vergessen. Als ihn ein Mann nach dem Weg fragte, deutete er in die richtige Richtung. Erst als der Mann ziemlich verstört auf seine Fingernägel starrte, fiel ihm der Nagellack wieder ein.

Matt: Kind Regards!

+ Eilmeldung ++ Ich hab Dub geheilt ++ Eilmeldung ++ Ich hab Dub geheilt

Dub ist die depressive Schildkröte drüben bei Paraplüsch, der Psychiatrischen Anstalt für misshandelte Kuscheltiere.

Dub war der einzige Patient, den ich lange nicht habe heilen können, aber jetzt ist er wieder gesund! Ich freu mich wie eine Tüte Mücken auf ein Zeltlager!

Mittlerweile hat Dr. Kindermann einen neuen Patienten aufgenommen, Dr. Wood, der jedoch noch nicht bereit ist für die Therapie. Ich habe also demnächst wieder Arbeit :D

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 5

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

5. Ich habe mit Sophie Rois auf dem Bierbike eine Runde um die Volksbühne gedreht.

Falls Sie sich fragen, was ein Bierbike ist: Bierbikes gibt es in verschiedenen Städten und werden m.W. hauptsächlich von Touristen und Junggesellenabschiedsteilnehmern für feuchtfröhliche Fahrten genutzt. Manche Städte haben versucht, sie zu verbieten. Die Teilnehmenden sitzen um einen Tresen herum und treten ordentlich in die Pedale und werden dafür mit Getränken und Touristischen Informationen belohnt.

Die WWdW auf einem Bierbike? Schwer vorstellbar. Unvorstellbar*.

Bis zum Spektakel der Volksbühne. Hier gab es unter dem Titel “Lob der Profanierung” das Angebot, mit dem Bierbike rund um die Volksbühne zu fahren, während  Hildegard Alex auf die wiederholt laut vorgebrachte Bitte “Hildegard berichte!” Anekdoten aus ihrer Zeit an der Voksbühne zum Besten gab, unter anderem über ihre Zusammenarbeit mit Armin Müller-Stahl.

* Genauso unvorstellbar wie die wunderbare Sophie Rois auf einem Bierbike. Dennoch hatte ich das Vergnügen, die Tour unter anderem mit Frau Rois zu bestreiten.
Unscharfes Beweisfoto s.u.
Hildegard, berichte!!

Insgesamt eine surreale und sehr spaßige Erfahrung.

Afirthinonados rejoice!

Colin Firth won Best Actor at the Golden Globes.

Will there be an Arward at the Academy Awards too?

Go Colin go!!

 

(photographer unknown)

(Wie leicht man das wichtigste vergisst… dabei habe ich heute morgen vor Freude mal wieder COLIIIIIIIIIN! gekreischt, als die Nachricht bei NDR Info verkündet wurde. Colin! Der Oscar! Ja, ja, ja!!!)

Am Pranger: Vorgezogene Neuwahlen

Hamburger/innen wissen es: hier wird am 20. Februrar gewählt, auch wenn man nicht so recht weiß, wen*

Das Gute daran: Endlich ist Schluss mit dem schwarz-gründen Laientheater mit Selbstbedienungsmentalität.

Das Schlechte: Monatelang geht politisch mal wieder gar nichts, obwohl es durchaus Handlungsbedarf gibt, denn vor den Wahlen darf man nicht und nach den Wahlen muss man erst über eine Koalition verhandeln und Posten verschachern.

Das Perverse: Diese Wahlen kosten die Steuerzahler/innen ein Heidengeld. Von mehreren Millionen Euro dürfen Sie mal ausgehen, allein für das Erstellen der Wahlunterlagen, das Porto, die Arbeitszeit und das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer/innen. Wussten Sie, dass Wahlhelfende diesmal 400 (vierhundert!!) Euro für diesen Tag bekommen**? Üblich waren bisher nach meinem Wissen ca. 100 Euro, aber damit hätte man die vielen erforderlichen Helferlein natürlich so kurzfristig nicht rekrutieren können. Jetzt schätzen Sie mal, wieviele Wahlhelfer/innen in einer Stadt wie Hamburg benötigt werden und multiplizieren das mit 400 Euro (Vorstände bekommen etwas mehr).

Und diese Kosten entstehen nur, weil unfähige Politiker statt nach vier Jahren nun schon zur Hälfte der Legislaturperiode zeigen, was ihnen ihr Mandat bedeutet: nämlich keine Orientierung am Gemeinwohl, sondern nur an ihren eigenen armseligen kleinen Leben.

Wenn ich daran denke, dass das Wahlvolk einige dieser Personen und Parteien weiterhin wäheln wird, möchte ich kotzen.

Berlin ist mit Wowereit natürlich keinen Deut besser dran.

* Immerhin ist die PARTEI zur Wahl zugelassen, weil die PARTEI eine Partei im Sinne des Parteigesetzes ist.
** Vergessen Sie es, das Landeswahlamt teilt mit, dass niemand mehr benötigt wird.

Schöne Albumtitel – Update 2011/1

1. Mutter: Ich schäme mich Gedanken zu haben, die Menschen in ihrer Würde verletzen
2. Mutter: Das ganze Spektrum des Nichts
3. Die Sterne: Von allen Gedanken schätze ich doch am meisten die interessanten
4. Rocko Schamoni: Der schwere Duft der Anarchie
5. Superpunk: Können Sie das groß machen, bitte?
6. Olli Schulz und der Hund Marie: Brichst Du mir das Herz, dann brech ich Dir die Beine
7. Die groben Junggesellen: Schöne Frauen kotzen Blumen
8. Paul O’Montis: Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche
9. DJ Koze aka Adolf Noise: Wo die Rammelwolle Fliegt
10. Ernst Neger: Ich stemm’ die Fleischwurst mit einer Hand
11. Boxhamsters: Die Frikadellenfarm – Compilation
12. Niedeckens Hund: Auch in einer befreiten Gesellschaft wüsste ich immer noch alles besser
13. Arctic Monkeys: Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not .
14. Die Goldenen Zitronen: Schaffott zum Fahrstuhl.
15. International Pony: Mit Dir sind wir vier
16. Huah!: Was machen Huah! jetzt?
17. Max Müller: Endlich tot
18. Ernst Kahl & Kayser: Täglich frisch
19. Bernd Begemann: Sag Hallo zur Hölle
20. Funny van Dannen: Herzscheiße.
21. M.A. Numminen: DÄGÄ DÄGÄ
22. Jens Friebe: Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache Dir ist nichts passiert
23. Niels Frevert: Du kannst mich an der Ecke rauslassen
24. Flowerpornoes: Wie oft musst Du vor die Wand laufen bis der Himmel sich auftut?
25. Tocotronic: Es ist egal, aber
26. Dendemann: Die Pfütze des Eisbergs
27. Bernd Begemann und die Befreiung: Ich erkläre diese Krise für beendet.
28. PeterLicht: Lieder vom Ende des Kapitalismus
29. Housemartins: The People Who Grinned Themselves To Death *

Ein Update hierzu.

Wird fortgesetzt.

*NEU mit Dank an Nilzenburger@ByteFM

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 4

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast Stöckchen

Bitte beachten Sie, dass ich den Zusatz (und auch noch nicht von mir wusstest) entfernt habe, denn hierüber habe ich tatsächlich bereits einmal gebloggt. Deswegen kommt unter Nr. 4 ein Beitrag, den ich bei mir selbst geklaut habe.

4. Ich habe bei einer Lesung von Max Goldt einen Lachanfall bekommen, während alle anderen schwiegen.

Es war, meine ich, im Deutschen Theater oder im Maxim Gorki, als Max Goldt (im Jahr 2001?) erstmals einen fremden Text vorlas mit dem Hinweis, das sei jetzt ein Versuch, ob das Vorlesen dieses Textes funktioniere. Es handelte sich um das wunderbare „Deine Reime sind Schweine“ von Stefan Kozalle aka DJ Koze.

Mich riss bereits die Einleitung zu Kichern und Giggeln hin, das sich weiter steigerte, bis ich fast nicht mehr konnte. Das lustige war, dass ausser Bob und mir niemand gelacht hat. Stellen Sie sich ein großes Theater vor, das bis auf den letzten Platz ausverkauft ist, und außer zwei Menschen im Parkett lacht niemand. Danach kam die Pause, und Bob und ich mussten uns noch minutenlang Lachtränen wegwischen und versuchen, wieder Luft zu bekommen.

Ich bin sofort danach* zu Dussmann gesaust und habe die CD bestellt. Ich habe sie am Wochenende wieder gehört und freue mich immer und immer wieder über dieses großartige Lied. Cosy rulez!

* während der Öffnungszeiten, also am nächsten Werktag

Und hier die Musikversion von DJ Koze (leider noch nicht live erlebt)

Mein Konzerterlebnis 2010

Komisch, dass mich das noch niemand gefragt hat. Warum nicht? Mach ichs halt ungefragt.

Platz 1: MUTTER!

Mutter ist live immer ein Erlebnis, das neue Album birgt echte Perlen, und live werden etliche Lieder, die ich lange nicht mehr gehört habe, auch wieder gespielt. Nur auf “Die Erde…” warte ich bislang vergebens.

Ganz weit vorn Mutter auf dem Dockville im August – schon, weil ich mir MUTTER und Festival nicht zusammen vorstellen konnte – gefolgt von  Mutter in München im Oktober – wo wir auf der Gästeliste standen, danke! – und Mutter in Hamburg im Dezember – wenn der Doofe Vorsitzende mal auf Zack gewesen wäre, hätte ich sogar mit Max Müller noch in der Mutter (in diesem Fall eine Kneipe) ein Bier trinken können, aber der Doofe Vorsitzende hat nicht an den Mutterfan Nr. 1 gedacht. Depp. Interessanterweise spreche ich trotzdem noch mit ihm.

Platz 2: Die Sterne!

Ich verstehe nicht, wie man 24/7 nicht für ein großartiges Album halten kann. Der Sound ist fantastisch, die Texte großartig und tanzbar sind die Songs. Super.

Auf dem BootBooHook im August knapp vor dem Dockville ein Wochenende zuvor.  Fade und uninspiriert war der Auftritt im Thalia im Februar.

Platz 3: Due Nutti Soundsystem @ Frappant

 

Außer Konkurrenz: Alles mit Viktor Marek!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 3

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Oh, oh, wenn man so drüber nachdenkt… aber wir wollen ja ganz ehrlich sein.

3. Ich habe an einem Tag in einem Schuhladen einmal vier Paar Schuhe gekauft. Eins davon besitze ich noch.

Hierbei bin ich nun gespannt, ob das wirklich so ungewöhnlich ist, oder ob jetzt alle, Männlein wie Weiblein, sagen werden “Och nö, laaaaaangweilich, das mache ich doch jede Woche” ;)

EDIT: Liebes WordPress, es ist ja nett von Dir, mir ein “Gute Arbeit” zukommen zu lassen, aber ein Basketballspiel, bei dem ein Reporter brüllt? Lass mal!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 2

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Albernheiten oder Durchdreher fallen mir ein. Oops! Wie ehrlich möchte ich werden?

2. Weil ein von mir damals gut gefundener Musiker auf einer Party auftrat, bei der ein strenger Dresscode herrschte, habe ich mich einmal mit blonder Perücke (!), schwarzem Kleidchen und knallrot lackierten künstlichen (!!) Fingernägeln ausstaffiert.
Da ich für diesen einmaligen Anlass nicht viel Geld ausgeben wollte, saß die billige Perücke schlecht und die ersten Fingernägel lösten sich bereits bei dem Versuch, den Mantel zuzuknöpfen.

Natürlich war es Winter, und ich musste mit der U-Bahn zum Ziel. Selten kam ich mir so merkwürdig und auffällig vor wie im grellen U-Bahn-Licht. Zum Glück ließen die strengen Türsteher meinen halbherzigen Verkleidungsversuch durchgehen.

Unter der Perücke war es heiss und ich verlor im weiteren Verlauf des Abends drei oder vier der Fingernägel.
Die Musik selbst war gut, es traten Peaches und Schwefelgelb auf, aber der Musiker war nicht da.

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Dankenswerterweise bewirft mich niemand mehr mit der Absicht, mich apportieren zu lassen. Ich komme einfach nicht dazu oder die Fragen sind zu persönlich. Der liebe Ruediger hat allerdings ein Hölzchen bearbeitet, das mich neugierig gemacht hat, ob ich überhaupt auf zehn Dinge kommen könnte.
Das Stöckchen fragt nach Dingen, die man selbst schon getan hat und bei denen man sich (ziemlich) sicher ist, dass sie so sonst noch keinem anderen passiert sind.
In meinem Fall beziehe ich mich darauf, dass keiner meiner Lesenden diese Dinge getan hat, denn in G.ottes* weitem Rund wird es sicher den einen oder die andere geben, die ähnliche Dinge vollbracht oder angestellt haben.

* Jenes höhere Wesen, das wir verehren (JhWdwv), ist üblicherweise meine bevorzugte Bezeichnung hierfür, der Lesbarkeit wegen wurde hier ein anderes Wort verwendet.

Und weil mir nicht zehn Dinge auf einmal eingefallen sind, werde ich einen Mehrteiler daraus machen. Das hat sicher auch noch keiner von Ihnen getan :D

1. In einem Krankenhaus nachts heimlich Bilder umgehängt. Ich wollte prüfen, ob die täglich gesehenen Bilder überhaupt noch wahrgenommen werden.

Überraschung, Überraschung: Niemand hat hinterher den Unterschied bemerkt. Schade :D

Finger wech von den Drogen!!

Dies hier, liebe Freunde, war offenbar das diesjährige “Holiday Wallpaper” von WordPress:

Wissen Sie, woran ich bei Betrachtung des Bildes dachte?

“Ich hatte Drogen genommen, amerikanische Chemie…”

Sehen und hören Sie hier das Zitat im Zusammenhang (ungefähr ab 1 min 50):

Die Wunderbaren Knarf Rellöm, Dj Patex und Viktor Marek aka Die eine, die wahre, die einzige Dreieinigkeit: Knarf Rellöm Trinity mit einem meiner vielen Lieblingslieder von ihnen: Move your ass!

FLinG mal wieder an mich

Für diese Woche. Ick muss mir mal selba auffe Schulter kloppen. Jut jemacht!
(Ick hör jrade Panda, deswejen dit Berlinern. Aussadem is meen zweeta juter Vorsatz, ma öfta die Berlinerin rauszulassen, wa).

Veranstaltungshinweis aus Calau

Fr.14.1./19:30 Wiglaf Droste (Ballsaal)
Lesung. Auf sie mit Idyll!
Uebel + Gefährlich

Gnichel.

Fleischeslust

Ich habe nicht viele gute Vorsätze, aber dieses Jahr habe ich erneut den Versuch gemacht, kein Fleisch mehr zu essen. Praktisch läuft es aber leider nur auf weniger hinaus. Ich wäre gerne Vegetarier, aber dann triggert irgendetwas meine Fleischeslust. Tacos am Sonntag, Rostbratwürstchen mit Sauerkraut in der Kantine, obwohl ich mich zuvor für das vegetarische Gericht entschieden hatte und nur an der falschen Ausgabe anstand.

Ich wäre gern Vegetarier, da ich es für die ressourcenschonendere Lebensweise halte, da ich Massentierhaltung ablehne und weil ich selbst kein Tier töten könnte, es also nur konsequent wäre, ihre Leichen nicht zu verzehren. Aber solange es einige Gerichte gibt, die mich derartig in Versuchung führen *sigh*

Plotten

Gute Nachrichten für alle, die es interessiert: ich arbeite wieder an der Geschichte des NaNoWriMo 2010. Leider hat die Geschichte noch zahlreiche dramaturgische Löcher. Daher muss ich jetzt erst einmal “plotten”, wie die Profis sagen, also eine spannende Geschichte mit überzeugenden Charakteren und vielen dramaturgischen Wendungen entwickeln. Etliche Ideen habe ich schon, aber noch nicht einmal den Vornamen der Protagonistin.

Auf jeden Fall soll es ein verdammt gutes Buch werden, ich muss also dran bleiben. Disziplin ist alles. Ächz.

Everything falls into place

Fool or wise, no inbetween, I’ve been both and I can’t win (Horse: Careful).

Kennen Sie das, wenn Sie plötzlich eine Erklärung für eine der Ganz Großen Fragen angeboten bekommen? Es macht Klick und erscheint auf einmal so… naheliegend. Strange.

Veranstaltungstip: Tag der Geschlossenen Tür

Lange nichts mehr über Rocko Schamoni gebloggt, gell? Hurra, sein neues Buch ist da, und schon der Titel ist Goldstaub.

Es schreibt Herr K. von Nobistor:

Da liegt es nun in der guten Stube. Rocko Schamonis neues Buch „Tag der geschlossenen Tür“.

Es ist ein prächtiges Buch geworden, mit Goldschnitt, Damasteinband und Wortschatz. Nur Leser, die es auch wirklich durchlesen wollen und sich vertraglich daran halten, dürfen das Buch in die Hand nehmen. Vornehmlich sonntags wird daraus der Familie vorgelesen und zwar deutlich. Zuvor wäscht sich jeder die Hände, auch die, die nur zuhören. Verleihen ist nicht. „Tag der geschlossenen Tür“ wird nicht verliehen, es braucht klare Besitzverhältnisse.

Geblättert wird unten in der Ecke und nicht unten in der Mitte, das ergibt Knicke, wie oft denn noch? Lesezeichen dürfen verwendet werden, sogar gern, das schont die Seiten – aber keinesfalls zu dicke! Tabu sind Geldscheine (zu dreckig), Feuerzeuge (Brandgefahr), Stifte (laufen „öfter“ aus) und natürlich Kabel.

Kühl und trocken lagern. Waagerecht oder senkrecht platzieren, nie jovial. Ist eine Knoblauchfee in der Nähe des Buches, muß sie woanders niesen. Und wenn Mutter kommt, schnell das Buch unters Bett und Fenster auf.

Hier ist es zu bestellen: http://shop.hanseplatte.com/von/schamoni–rocko

Dazu die Lesetour! Rocko hat seinen Lappen Zunge in Ölen gebadet, um vorzulesen aus „Tag der geschlossenen Tür“.

Nächste Woche geht es los:

Mi. 12.01. Bremen, Schlachthof
Do. 13.01. Düsseldorf, Zakk
Fr. 14.01. Köln, Kulturkirche

Mi. 26.01. Lübeck Filmhaus

So. 30.01. Frankfurt, Mousonturm
Mo. 31.01. Frankfurt, Mousonturm
Di. 01.02. Mannheim, Capitol
Mi. 02.02. Marburg, Waggonhalle

Di. 08.02. Hamburg, Schauspielhaus

Mi. 16.02. Berlin, Deutsches Theater
Do. 17.02. Dresden, Scheune

Mi. 23.02. Hannover, Pavillon

Sa. 19.03. Leipzig, Conne Island

Do. 24.03. Minden, Gütersloh
Fr. 25.03. Duisburg, Hundertmeister

Di. 05.04. A-Salzburg, ARGE Kultur
Mi. 06.04. A-Graz, Literaturhaus
Do. 07.04. A-Wien, Wuk
Fr. 08.04. München, Kongressgarten

Di. 10.05. Freiburg, E-Werk
Mi. 11.05. CH-Zürich, Rote Fabrik
Do. 12.05. Stuttgart, Wagenhallen

Di. 17.05. Kiel, Metro

http://www.rockoschamoni.de

Bestellen oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens kaufen und anschließend von Herrn Schamoni vorlesen lassen (immer ein Ereignis): ein Träumchen!

Ruediger H.

Ich muss mal eine ganz große Kerze für Sie in der Kathedrale meines Herzens anzünden.

Für die freundliche, kompetente, schnelle Hilfe, die etliche Dokumente und damit einen Teil meines Seelenheiles gerettet hat. Danke, danke, danke!

Haben Sie das Poltern des Felsblockes von meinem Herzen von H. nach W. hören können? Ich kann es noch gar nicht fassen!

Dafür das Fleißige Lieschen in Platin (FLiP) am Bande mit allem Schislaweng!

Dave the Chimp

Für die großartige Aktion Lucky Dip und das wunderbare Überraschungspaket.

Vielleicht mache ich morgen mal ein paar Bilder. Soooo schön! Danke, Chimp :D

In the House

DAT nenne ich mal einen Cliffhanger :D

Kleine Rechtschreibprüfung

Leiter/in der Referenzlaboratorien für Retrovieren der Wiederkäuer (Enzootische Rinderleukose, Maedi/Visna und Caprine Arthritis-Enzephalitis)
(http://www.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/EDITOR/Friedrich-Loeffler-Institut/2011/01/180711.html)
Arbeitgeber: Friedrich-Loeffler-Institut
Ort: 17466 Greifswald-Insel Riems, Mecklenburg-Vorpommern

Müsste das nicht heißen “RetrovieHren der Wiederkäuer” :mrgreen: ?

Ten points to ponder in the new year (Oldie but Goldie)

1. Ever wonder about those people who spend $2.00 apiece on those little bottles of Evian water? Try spelling Evian backwards: NAIVE

2. Isn’t making a smoking section in a restaurant like making a peeing section in the swimming pool?

3. You never really learn to swear until you learn to drive.

4. If 4 out of 5 people SUFFER from diarrhea…does that mean that one enjoys it?

5. If people from Poland are called Poles, why aren’t people from Holland called Holes?

6. If a pig loses its voice, is it disgruntled?

7. Why is a person who plays the piano called a pianist but a person who drives a racecar not called a racist?

8. Why isn’t the number 11 pronounced onety one?

9. If lawyers are disbarred and clergymen defrocked, doesn’t it follow that electricians can be delighted, musicians denoted, cowboys deranged, models deposed, tree surgeons debarked, and dry cleaners depressed?

10. If Fed Ex and UPS were to merge, would they call it Fed UP?

Wunderschönes neues Jahr wünsche ich allerseits!

2011 wird rocken, oder? Bitte sagen Sie ja.

EDIT: Random Kitten Video.

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