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Lieber Ruediger,

nur für Sie mit puschligsten Grüßen:

kupferdiebe_056.jpg

Aufgenommen von txmx 2.

 

 

 

 

Dieses T-Shirt

… werde ich nie tragen:

Aber hüpsch isses natürlich :D

(Zu beziehen bei http://www.rumpfkluft.de, gestaltet von Katz+Goldt)

Viktor, ich will ein Kind von Dir!

Viktor Marek & Ashraf Sharif Khan, Westwerk, 24.03.2012

*

Computer says:

Endlich! Nach unfassbar tollen Konzerten endlich ein erster Tonträger des Duos Viktor Marek und Ashraf Sharif Khan.
Der eine nicht umsonst als der “Madlib von der Waterkant” gefeiert, der andere aus einer Sitar-Spieler-Dynastie in Pakistan durch Zufall in Hamburg-City gelandet.
Zusammen produzieren sie einen Sitar-getriebenen ClubStep, der alle Länder, Völker, ja beide Gehirnhälften ein für alle mal vereinigt!

(…)

Ashraf Sharif Khan
Der Eine ist Sohn eines pakistanischen Sitarmeisters, und jetzt selber einer. Ashraf Sharif Khan spielt Ragas auf der ganzen Welt. Mit Sicherheit und technischen Fertigkeiten, nur Routine kommt bei ihm nie auf, zu groß ist sein Gespür für den Moment. Er spielt den ganzen Tag und man möchte ihm auch den ganzen Tag zuhören. Doch er möchte mehr entdecken: Clubmusik hat es ihm angetan, er will sie verstehen, ihre Strukturen erkennen. Und das geht am besten übers Machen.

Viktor Marek
Der Andere sieht aus wie ein Sizilianer, trinkt 20 Espressi am Tag und führt ein rastloses Leben zwischen dem Golden Pudel Club und gefühlten zehn Bands, wie Jacques Palminger and the Kings of Dubrock und Knarf Rellöm’s Trinity. Aus seiner elektronischen Schaltzentrale heraus blubbern die Samples. Sein Anliegen ist, Musik aus dem zu machen, was doch eigentlich keine Musik ist. Geräusche des Alltags werden rhythmisiert und gedehnt, bis man sie »spielen« kann. Man kann ihm dabei zusehen, es geschieht fast alles live. Seine Musik kann sehen und zuhören möchte man auch ihr den ganzen Tag.

Nun haben sie eine Band gegründet. Kommunikation ist für beide kein Problem, sind sie doch sehr gesellig. Doch irgend etwas geht bei ihrer Musik weit über Gehörtes hinaus, ist viel mehr als Weltmusik, oder kulturelle Fusion. Da gehen zwei Musiker große Schritte aufeinander zu und bleiben doch sie selbst. Heraus kommt etwas Eigenes und nicht zuletzt etwas, wozu man tanzen will. Machen wir es kurz, ihre Musik ist so toll, denn sie sind Der Khan der Sizilianer.

Die musikalische Kritik kann ich mir damit sparen, alles ist gesagt. Funky, tanzbar, großes Kino!

Ich hatte die Freude, die beiden beim Pudel Geburtstag auf Kampnagel im letzten Jahr zu sehen, und konnte mir den Auftritt im Westwerk nicht nehmen lassen. Zumal ich bekanntermaßen der weltgrößte Viktor-Marek-Fan bin.Ich habe mir diesmal gespart, mit Unterwäsche und Plüschtieren zu werfen, und bin still und heimlich dem Zauber der Musik und dem Charme von Herrn Marek erlegen. Er ist einer der wenigen Menschen mit solchem Talent, die eine so positive Ausstrahlung haben, dass ich einfach lächeln MUSS. Und wenn die Musik dann noch dermaßen in die Beine geht, ist der Abend perfekt.

Promisichtungen: Tex Strzoda, Ted Gaier, und ich meine, Booty Carell

* Ja, Viktor kann einfach alles tragen.

Edit 11.04.2012: Jetzt auch in Bild und Ton:

Welttag der Poesie

Heute. Und mein Lyrikspeicher ist leer.

Aber wozu gibt es Poetron?

 

Gefühl

Es schreibt der glückliche Gefühl.
Schreiben und verstreben?
Absurde Idee!

Glaubt ihnen ihr Poesien!
Ach dieser Gefühl;
Gefühl in Future und Past!

Gefühl für Ich.

 

Gedicht Nummer 5538091

 

Besser kann man es wirklich nicht ausdrücken.

Gebückt

Dieses feine Lied spielte mein getreuer mp3-Player auf meinem Heimweg für mich, und nun habe ich es bei der bewährten U-Tube gefunden.

Und ich dachte genau das, was unter dem Video steht: “Wenn man so groß ist, wie Frank Spilker, dann geht man zwangsläufig häufiger gebückt.” Obwohl, warum eigentlich? Groß sein ist doch cool. Außer man ist klein und steht hinter Herrn Spilker im Konzert, z.B. bei den Mobylettes. Aber irgendwer meckert ja immer.

Apropos meckern: der Po.rnoschnauzer gefällt mir gar nicht.

 

 

Rote Bete

… nächstes Mal definitiv mehr Birne und Parmesan, dann könnte es noch besser schmecken.

Aber das Dessert war spitze.

Veranstaltungstips 2012-04

12.04. Die Türen. Golden Pudel.

13.04. Die Türen. Festsaal Kreuzberg.

19.04. Funny van Dannen. Fabrik.*

 

* Ich wollte mir heute schon eine Karte besorgen, als mir auffiel, dass ich woanders hin muss. Mist.

Pudding und Porridge

Neulich im Urlaub gab es einmal Porridge zum Frühstück. War das lecker.

Hat jemand von Ihnen dafür einen Rezepttip? Ich habe grad beim Schäffkoch geguckt, aber ich will ja nicht erst Dutzende Rezepte ausprobieren.

Und wo wir schon dabei sind: muss ich wirklich erst Eigelb und Eischnee unterheben, damit der Grießbrei nicht hart wie Beton wird? Auf das Gemansche hab ich eigentlich keine Lust. Bei Milchreis verhält es sich übrigens ähnlich. Klar könnte ich da auch ordentlich Sahne reinrühren, damit er noch leckerer wird, aber eigentlich hätte ich die Konsistenz einfach gern ein wenig flüssiger als das, was die Arzthelferin beim Zahnarzt einem in den Mund schmiert, um Abdrücke zu machen.

Acht Wochen ohne.

Aus Gründen habe ich acht Wochen lang auf Alkohol verzichtet. Nach den ersten Tagen fiel mir das auch gar nicht mehr schwer, selbst beim Ausgehen nicht. Acht Wochen ohne Schokolade wären definitiv schwerer geworden.

Und jetzt merke ich, dass das Bier immer noch schmeckt. Mist.

Nachgeholt

Filme:

The Ides of March. Hinterließ mich ein wenig ratlos. Einzige Erkenntnis: Ryan Gosling wurde wohl zu Recht zum Sexiest Man Alive.

Zum Vergleich: Wag the Dog (1997) hatte ich seitdem nicht wieder gesehen. Er ist immer noch brillant komisch und böse.

The Muppets. Gute Tanzszenen, aber ein wenig enttäuschend. Herrliche Gastauftritte wie z.B. Adam Arkin.

Crazy, Stupid, Love. Vielversprechender Anfang, einige sehr komische Szenen, zum Ende stark abflachend. Ryan Gosling siehe oben.

Genova (mit Colin Firth). Hab ich nicht so recht verstanden. Entsprach überhaupt nicht der Filmbeschreibung.

The Lovely Bones. Grauenhafter Genremix. Einfach nur gräßlich.

Tinker, Tailor, Soldier, Spy. Optisch brillantes period piece, inhaltlich große Längen, zuviele Figuren, deswegen zwischendurch den Faden verloren.

 

TV:

Die ersten drei Folgen der achten Staffel von House. Grrrrrrrrrrrrrrrrreat :D

 

Bücher:

Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter. Gut geschriebener page turner.

Hubert Fichte: Die Palette. Formal sperrig, keine leichte Lektüre, aber nach einigem Einlesen sehr fesselnd.

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