• Viva con Agua

  • Positiv zusammen leben: aber sicher!

  • Kategorien

  • Blog Stats

    • 210,144 hits
  • Hallo, wer da?

  • Hallo, woher?

    free counters
  • Tags

  • Archiv

Hingehbefehl:Rialto Lichtspiele, Wilhelmsburg

Ich mag Kino. Also nicht diese Multiplexe und die dazugehörigen Filme – Abspielstätten sind das.

Lichtspiele hingegen, wie das schon klingt. Das Rialto in Wilhelmsburg wird in diesem Jahr 100, und zur Feier öffnet es nach 20 Jahren Leerstand 180 Tage lang seine Pforten dank jeder Menge ehrenamtlichem Einsatz. Hurra.

Alles Wesentliche finden Sie hier, auch zum “Offline-Ticketverkauf” ;)

Am Samstag hatte ich das Vergnügen, das Kino zu einer Veranstaltung mit Bernd Begemann zu besuchen, und ich kann nur sagen: Chapeau, Mesdames et Messieurs, das haben Sie großartig hinbekommen. Schon der Außenbereich verströmt historischen Charme, der Ticketverkauf ist bezaubernd freundlich und es gibt Sonderkonditionen für Insulaner*. Es gibt einen coolen Colaautomat aus den (geschätzt) Fünfziger, Stuck an der Decke und Teile der alten Holzvertäfelung, sozialverträgliche Getränke- und Knabberzeugpreise und die alte Kinobestuhlung.

Das ganze ist so liebenswert, so charmant, dass man sofort Stammgast werden will (für mich nur ein wenig zu weit weg dafür). Ich meine: Die Menschen arbeiten da ehrenamtlich! Haben Namensschilder! Rufen die Gäste vor der Tür herein, damit man mit dem Programm beginnen kann! Haben eine niedrige Holzsperre, an der der Kartenabreisser steht! Wunschfilme! Kinderbuchlesungen! Filmfestivals!

Hach, ich bin total hin und weg.

* Für Nichthamburgerinnen: Wilhelmsburg ist eine Insel, genauer die größte bewohnte Flussinsel Europas oder so, Hamburg ist da jedenfalls stolz drauf, und der Durchschnittshaushalt dort verfügt über ein eher geringes Einkommen.

 

PS: Das Hin- und Hergewalke bei kulturellen Veranstaltungen wird immer unerträglicher. Ich freue mich schon darauf, in vielen Jahren mit dieser Generation in klassischen Konzerten oder Opern zu sitzen – alle zwei Minuten raus, Bier, Toilette, Zigarette, irgendwas ist immer.

PPS: Ja, das gilt auch für Sie, Carsten Friedrichs.

Schönes Wochenende!

Ja, sowas an einem Mittwoch zu sagen, rockt :-D

Das Rad ist repariert, das Wiesel sitzt schon im Rucksack, das Känguru steckt in der Außentasche und ab geht’s.

Toodeloo!!

Frohe Ostern!

Ich liebe Ostern. Ostern im Schnee, das hätte ich nun nicht gebraucht, aber egal.

Kirschzweige sind schon in der Vase, Schoki im Osternest deponiert und wenn ich jetzt noch die Osterdeko aus dem Keller hole, kann ich die Zweige auch noch hübsch schmücken.

Ostern ist toll. Ostern ist super. Superer ist nur Frühling, der hiermit ausdrücklich eingeladen sei, sich in unsere Gefilde zu bemühen. 5-6 Monate Winter im Jahr sind genug.

 

Egal, das Wunderbare Wiesel und Osvaldo wünschen Ihnen schöne und friedliche Ostern.hasen für den Frieden

 

 

Frau Koch-Mehrin unterliegt

Die Uni Heidelberg hat der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin nach einem Gerichtsentscheid zu Recht den Doktortitel entzogen. Die Politikerin habe in ihrer Doktorarbeit teils mehrseitige Passagen samt Fußnoten aus fremden Texten nahezu wortgleich übernommen, ohne dies kenntlich zu machen. Dies lasse den Schluss zu, dass die Klägerin „wiederholt und planmäßig“ getäuscht habe, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Begründung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe zu seinem Urteil vom 4. März. Die grundsätzlich denkbare „Bagatellschwelle“ sei bei weitem überschritten. (7 K 3335/11)

Weiterer Artikel auf taz.de.

Nun habe ich, wie ich an anderer Stelle* las, “genauso viel Tour de France-Titel wie Lance Armstrong und Doktortitel wie Frau Koch-Mehrin**” :-D

* Quelle leider vergessen, tut mir leid – trage ich bei entsprechendem Hinweis gern nach
** im Original Annette Schavan

Wir geh’n zu Herrn Schamoni, wir geh’n zu Herrn Schamoni!

Hurra! King Rocko Schamoni hat mal wieder Lust, Musik zu machen, und beehrt am Freitag (für die Katholiken hier: Karfreitag) mit Matthias Strzoda die Fabrik, um aufzuspielen.

Als mir eine in Bayern wohnhafte Exilantin einst vom sogenannten “Tanzverbot” am Karfreitag berichtete, wollte ich es kaum glauben. In Berlin und Hamburg hatte es das meines Erachtens nie gegeben, allerdings hatte ich auch nie wissentlich ausgerechnet an diesem Tag im Jahr einen ausgeprägten Amüsierwillen gezeigt.

Es gilt aber tatsächlich noch, wie wiki.pedia schreibt:

Heute ist das Tanzverbot in Deutschland ein ländergeregeltes Verbot öffentlicher Tanzveranstaltungen an bestimmten Feiertagen, den sogenannten Stillen Tagen (z. B. Karfreitag oder Volkstrauertag).

Das „Tanzverbot“ betrifft entgegen der Bezeichnung in der Regel nicht nur Tanz-, sondern auch andere öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise Sportveranstaltungen, da auch diese über den „Schank- und Speisebetrieb hinausgehen“ und damit nach dem Gesetzeswortlaut verboten sein können.

Verstehen muss man das nicht. Sinn des Verbotes soll der Schutz sittlicher Gefühle im christlich geprägten Deutschland sein. Saufen wäre also statthaft?

Egal. Die Veranstaltung ist ja wohl genehmigt, die Karten ham wa ooch schon, und Personen, die daran Anstoß nehmen könnten, werden sich ja wohl nicht extra in die Fabrik begeben.

Hurra, wir geh’n zu Herrn Schamoni, wir geh’n zu Herrn Schamoni!

Frank Spilker

Wie konnte der so lange in der Nominierungsliste fehlen? Tsä.

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35264

Er ist einfach ein Guter.

In dem Video sieht er einerseits ganz schön alt und müde aus (am Anfang, wenn er zuhört und nur so leicht lächelt), andererseits auch jung wie eh und je (wenn er spricht und man sieht, wie er sich wirklich Gedanken macht und nicht wie viele “Medienprofis” nur ein 08/15-Statement abspult).

Aber Frank, Frank, Frank, der Bart muss ab!

Das erinnert mich, dass ich noch nach seinem Roman ixquicken muss. Momentn.

……………

Aha, “Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen” erscheint am 14.3. Rezension jibbet also noch nicht. Ich bin ja leider skeptisch, was Bücher von Musikern angeht, zumal “Romane”. Streng autobiografisch geht meist noch ganz gut, aber spätestens beim Nachfolgewerk, dass dann nach mehr “Fantasie” aussehen soll, schwächeln die Autoren.

Ich bin erleichtert!

Ich hatte mir das ganze irgendwie lustiger vorgestellt. Die vielen Dienstreisen, die feinen Klamotten, der entgegengebrachte Respekt…

… ich bin ziemlich froh, bald nicht mehr Papst zu sein. War doch ganz schön anstrengend, die ganzen Exkommunikationen und der Ablasshandel.

Endlich ist wieder Zeit für Flaschendrehen im Vatikan :-D

Alles Gute zum Welttag der Puschligkeit!

Ihnen allen einen wunderbaren Welttag der Puschligkeit.

Möge die Puschligkeit allzeit mit Ihnen sein und fluffige Flauschigkeit in der Welt verbreitet werden.

flauschherz

 

Denken Sie aber auch daran, dass Puschligkeit nicht nur Privileg, sondern auch Verpflichtung ist, und beherzigen Sie die 10 Gebote der Puschligkeit.

Puschligkeit pusht!

wiesel.jpg

  1. Ganz allgemein gilt, was schon Willy Brandt sagte: Mehr Puscheligkeit wagen!
  2. Sei Dir immer bewusst: Du bist Puscheligkeit!
  3. Jeder Blogger, der sich der Puscheligkeit verschrieben hat, sollte mindestens einmal monatlich einen Puscheligkeitsbeitrag verfassen.
  4. In Ländern, die Puscheligkeit noch nicht kennen, sollte in ganz extremen Fällen zum Puscheligkeitsputsch aufgerufen werden, denn alle Völker brauchen Puscheligkeit! Bei dem Putsch gilt allerdings: niemals die Gesetze der Puscheligkeit zu verletzen! Waffen, Gewalt und so’n Kram hat dabei nichts zu suchen!!! Besonders erfolgversprechend sind puschelige Hasenarmeen oder auch Wiesel. Wiesel treten allerdings i. d. R. nicht als Armee auf, sondern werden nur vereinzelt gesichtet. Wer ein Wiesel sein eigen nennt, ist ein großes Glückspuschelkind. Selbiges gilt für Menschen, die mit puscheligen Eulen oder Murmeltieren leben dürfen.
  5. Besorgen Sie sich eine richtig puschelige Puscheldecke und geben Sie ihr einen Namen. Damit fühlt sich die Puscheldecke gleich bei Ihnen wohl und wird angenehme Puscheligkeit in Ihrem Heim verbreiten.  Und schon klappt das. *puschelpuschel*
  6. Sie kennen sich mit html Frickelcode aus, oder kennen jemanden, der sich damit auskennt? Wundervoll! Hopp, hopp, an die Arbeit! Das Internet wird bald einen großen Bedarf an puscheligen smileys haben, das versichere ich Ihnen.
  7. Lassen Sie sich Kuschel… ähm *räusper* Puscheltiere schenken oder kaufen Sie sich selbst eines. Das hilft ungemein. :-D
  8. Legen Sie den Puschelschwur ab.
  9. Nutzen Sie das mobile Bepuschlungskommando: puschel-ftr[at] thatblog[punkt]de
  10. Verfassen Sie einen Puschligkeitseintrag bei Wikip.edia!

WTDP 5

RAmen!

Gepriesen seien die Handyschrauber!

Ach, ich mag meinen Kiez. Es gibt für alles kleine Lädchen, an denen ich stets vorbeigegangen bin, die im Notfall auf einmal unkompliziert Hilfe leisten. Teuer war’s, aber schnell ging’s und geklappt hat es auch. Vom Nokia-”Support” habe ich nicht mal eine Eingangsbestätigung auf meine Mail bekommen. Schade, ich war tatsächlich überzeugter Nokianer und hatte sogar erwogen, mir als neues Gerät das Lumia hastenichtgesehen zuzulegen.

Aber bei mir müssen Geräte laaaaaaaaaange ihren Dienst tun, ich mag mir nicht alle paar Jahre was neues anschaffen, seh ich gar nicht ein. Wie wir wissen, geht die meiste Energie ja in der Produktion der Geräte drauf. Und dann nicht mal für so einfache Fragen zur Verfügung zu stehen wie “Kann man die Daten da retten”, nee, das geht gar nicht! Und die Seite im Internet von Nokia ist nicht besonders kundenfreundlich.

Nun gönne ich mir mal ein Käffchen und werde dann via Bluetooth versuchen, die Daten vom geliebten Handy auf den Rechner zu ziehen. Hatte ich seit Jahren auf der “Sollte ich dringend mal machen”-Liste, aber wie man sieht, bin ich eher der “Aus Schaden klug werden oder auch nicht”-Typ.

Gepriesen seien die regionalen Handyschrauber, PC-Schrauber und Änderungschneidereien (die wo möglich, immer anbieten, den Reißverschluss für 8 Euro zu reparieren anstatt mir für 20 Euro einen neuen einzusetzen) und der lokale Kiosk, der Augustiner Helles führt*.

Und angeprangert sei Nokia. Pffft!!!

 

* Im Bedarfsfall. Heute nicht genutzt, neinnein ;)

2013 – das Motto!

Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches, gesundes und vor allem natürlich puschliges neues Jahr!

Letztes Jahr hatte ich ja festgestellt, dass Jahre mit Motto mehr rocken als Jahre ohne Motto – obwohl ich das im Rückblick so nicht wirklich empirisch bestätigen kann.

Da ich aber auch weiterhin nicht wirklich ein Freund der berühmten “guten Vorsätze” bin, finde ich so ein Jahresmotto eine hübsche Alternative. Nur fällt mir nichts rechtes ein.

Sicherlich muss das Motto für 2013 nicht bereits am 1. Januar feststehen, aber so bis Dreikönig wäre nicht schlecht. Dreikönig deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass die erste Woche eines neuen Jahres die maximale Zeitspanne ist, in der man anderen Menschen ein gutes neues Jahr wünschen sollte. Alles danach finde ich albern und aufgesetzt. Ähnlich verhält es sich mit nachträglichen Geburtstagswünschen: irgendwann isset mal jut, sprich: verjährt.

Viele Kolleginnen und Kollegen ignorieren diese Verhaltensregel allerdings – aber solange wir nicht die Weltherrschaft haben, werde ich das wohl tolerieren müssen (allerdings zusammenzuckend und zähneknirschend, ähnlich meiner Reaktion auf das verbreitete “Mahlzeit” zwischen elf und fünfzehn Uhr).

Aber ich schweife ab.

Haben Sie Tips, Hinweise oder Ideen für ein schönes Jahresmotto?

Gern fügte ich hier eine Umfrage ein, dies scheitert jedoch daran, dass ich keine eigenen Vorschläge habe.

Tun Sie also gern so, als würden Sie den Punkt “eigene Vorschläge” in einer Umfrage anklicken und seien Sie meiner aufrichtigen Dankbarkeit für jeden Beitrag gewiss!
Stets die Ihrige

Die Wunderbare Welt des Wissens

aka Die Weltwogeradenichtweiss

 

 

 

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.