Veröffentlicht am 18. Mai 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
… warum muss ich dann mit jedem Arsch zurecht kommen?
Sie wollten doch sicher wissen, wie es aktuell in der Fabrik des Grauens aussieht. Nicht gut, gar nicht gut. Veränderungen brauchen ihre Zeit, und ich übe mich in Geduld. Chefin macht mir zu schaffen, und zwar in Bezug auf mehr als genug Arbeit und mehr als genug Nerverei.
Und dann muss ich wieder mit einem schwierigen Kunden arbeiten. Er ist Mitarbeiter von meinem geliebten Herrn Mies, und ich fand ihn eine Zeit lang echt nett. Nun hat er mich zweimal böse auflaufen lassen, und ich bin stinksauer.
Wohin mit dem Ärger? ich bin gezwungen, die Form zu wahren, und lasse mich doch ab und zu provozieren und geige ihm die Meinung. Versteht er natürlich gar nicht, denn dass sein Drecksladen noch mieser ist als die Fabrik des Grauens, das sieht er selbstredend nicht so.
Was mich am meisten aufregt, ist, dass ich mich so aufrege. Es ist Wochenende, o jenes höhere Wesen, das wir verehren! Und trotzdem kriege ich das letzte Streitgespräch nicht aus dem Kopf und den Termin nächste Woche auch nicht.
Wissen Sie, man kann mich auch mal verärgern, aber dann wider aller Tatsachen so zu tun, als sei alles bester Ordnung, das geht mal gar nicht.
Veröffentlicht am 29. April 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Nach einem wunderbaren Wochenende war der heutige Montag ein rechter Arschlochtag.
Nicht nur kalt und regnerisch, der Job kam mal wieder dem Privatleben in die Quere, Herr Mies und Co. machen jetzt auch noch einer netten Kollegin das Leben schwer, Chefin hat mir für ihren Urlaub nur Mist hinterlassen, der gar nicht so leicht zu klären ist, und selbst der freie Mittwoch ist gerade eher hinderlich als eine schöne Aussicht auf Entspannung.
Zudem muss ich nachher auch noch mal los, versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen, das Wetter ist definitiv zu kalt fürs Rad (habe ich eben ausgetestet, meine Ohren tun noch weh) und auf die Öffis habe ich auch keinen Bock.
Veröffentlicht am 21. April 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Nachdem ich gestern den ganzen Tag herumgerannt und kulturell aktiv war (Rainald Grebe: Volksmusik im Thalia Theater. Kann man, muss man aber nicht sehen), habe ich heute außer der Wäsche und einem langen Telefonat nichts gemacht. Nada. Niente. Nüscht.
Donnerstag kam ich gegen halb sechs mit dem Rad am Grünspan vorbei, vor dem ganze Horden junger Frauen warteten, die ganze Simon-von-Utrecht-Straße entlang saßen sie auf diesen Metalldinger am Fahrbahnrand. Ich konnte mir gar nicht erklären, welcher Star wohl auftreten würde. Zu Hause sah ich im Stadtmagazin nach, Luca Hänni und Daniele Negroni hieß es dort. Aha. Sagte mir immer noch nichts. Erst als ich eben mal die Wikipedia konsultierte, wurde mir klar, warum ich von diesen beiden Menschen noch nichts gehört hatte: Castingstars. Ich lasse mir ja mein gelegentliches “Let’s Dance” nicht nehmen, aber eine Castingshow habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Interessant aber, dass die beiden zusammen doch eine eher kleine Location füllen sollten. Ist wohl nicht so sehr weit her mit dem Ruhm.
Ach, Blumen für den Balkon habe ich heute noch besorgt. Ob Alan und Veronica den Winter überstanden haben, müsste ich auch mal prüfen. Aber ich bin zu faul. da schließt sich der Kreis
Veröffentlicht am 14. April 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Gelassen, mit aufgeschürftem Knie, matschiger Hose, viele nette Menschen kennengelernt, nicht genug geschlafen, voll neuer Impulse und blauer Flecken, sandigem Wiesel, ausgelesenem Känguru-Manifest, wenig Fotos, müde und zufrieden.
Veröffentlicht am 7. April 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Sonntags lese ich meist die Karten bei PostSecret. Eine davon hat mich eben einen Sekundenbruchteil lang eine weite Strecke in die Vergangenheit versetzt.
Zeit ist etwas setsames. Ich bin immer noch die gleiche Person wie damals und zugleich eine ganz andere, innen wie außen. Genauso wie ich damals schon die war, die ich heute bin, also die Situation sozusagen bereits bewältigt war. Ein faszinierender philosophischer Fakt, der alles relativiert, wenn man darüber nachdenkt.
Veröffentlicht am 27. März 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
.. war ich nicht. Nur mit seinem Buch. Aber einen schönen Titel soll man sich ja nicht entgehen lassen
Leider ist das Buch nicht gut. Tut mir leid, Frank, aber Sie hätten einen guten Lektor gebraucht, der Sie deutlich auf die Schwächen in der Geschichte (“plot”) und den Personen hinweist. Die Ausgangssituation ist ja nicht schlecht, und auch einige interessante Entwicklungen der Hauptfigur wären ohne weiteres in ihm angelegt gewesen. So aber tut sich letztlich gar nichts, die ganze “Geschichte” dient nur als Rahmen für Ihre durchaus nicht verkehrten Beobachtungen und Ihre Sicht der Welt.
Es fängt ja schon am Anfang an. Im Büro der Hauptfigur werden so viele Personen platziert, die keine Relevanz für die Handlung haben, deren Namen man sich nicht merken kann und die mich immer wieder zum Zurückblättern genötigt haben. Das Leiden unter der Trennung von seiner Freundin wird nicht wirklich plastisch. Etliche Begebenheiten werden nur geschildert, ohne irgendetwas zur Fortentwicklung der Handlung oder zum besseren Verständnis des Protagonisten beizutragen. Es plätschert im Grunde alles so vor sich hin, als wäre es dem echten Leben abgelauscht. Aber das echte Leben will man nicht in Buchform haben, das hat man doch jeden Tag. Ich will Anteil nehmen an einer Figur, mit ihm mitleiden, eine Entwicklung beobachten. Selbst die Dialoge sind platt.
Das ärgert mich umso mehr, als ich meine, dass Sie mehr zu sagen hätten als in diesem ersten Entwurf einer Story. Das hätte Ihnen jemand von Ihrem Verlag sagen sollen, und damit sollte man Sie auch nicht zu Lesungen schicken.
Veröffentlicht am 15. März 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Verdammte Serviceorientierung. Ich hüte vergrippt das Haus, und Ihnen empfehle ich trotzdem selbstlos das hier:
Freitag 15. März 20:30 Uhr Hafenklang
SCHORSCH KAMERUN BAND (Goldene Zitronen, Buback/ HH)
ESTRELLAS DE CARLA (HH)
& DJ Jens Friebe
Die Schorsch Kamerun Band* gibt nun doch etwas bekannt über ihre fragile Bühnenshow: “Wir probieren eine Bühnenshow von großer Fremde, Ungewissheit und Freundlichkeit. Das bedeutet, dass unsere Band in Phasen gewagt musizieren wird. Zum Teil gibt es Elemente, die von beweglichen Holzvögeln angeführt werden. Auch kreisende Bewegungen von weiteren, durch Batterien betriebene Fluginstrumente dürfen den Abend – neben neuester Sprache – dominieren. Noch etwas: Für die Schorsch Kamerun Band* wurden diesmal speziell nur SÜDDEUTSCHE engagiert, weil diese eine ganz bestimmte Konsistenz anfüllen, welche konkret richtig ist für das angepeilte Treiben.” Na ja, soviel steht jetzt schon fest: “Dieses Konzertereignis ist so cool, das es schon wieder megacool ist.” (online-Kulturredaktion / Financial Times Deutschland)
* Die Schorsch Kamerun Band: Carl Oesterheld (Freiwillige Selbstkontrolle)- Salewski (Merricks) – Anton Kaun (Anton Kaun) – Schorsch Kamerun (Die Goldenen Zitronen) www.schorschkamerun.de
Hahaha, da wäre ich echt gerne dabei. Klingt zwar überambitioniert, aber unterhaltsam.
Wieso überhaupt
” nur Süddeutsche”, Herr Kamerun entstammt doch dem schönen Timmendorf?
Und danach:
Freitag 15. März 23:00 Uhr Golem
DEPRESSIVE BEATS W/ ROMANTIC FLAVOUR BY RALF KÖSTER
Die Legende sagt, er sei älter als Gott und habe auch mehr Platten.
Man sagt, er besäße einen Ring von unschätzbarem Wert, der die geheime Kraft verleihe vor Gott und Menschen angenehm zu machen, soweit (und unablässlich) man in dieser Zuversicht ihn trägt.
Er pfeift nur warm vor sich hin. Er ist ein offenherziger Mann mit wenig Haaren auf den Kopf.
Vielleicht trägt Ralf Köster den Ring des Ruhms, den er einst aus einem Kaugummiautomaten zufällig zog, unsichtbar auf seinem Mittelfinger.
Heute Nacht jedenfalls begibt er sich hinter das Plattenpult elbab um aus altem und neuem Vinyl, samt Hiphop, Jazz, Folk oder IDM Clown, ein bartaugliches und säufergerechtes Wesen zu formen.
Veröffentlicht am 10. März 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Warum ist die Nachforschungs-Hotline für den Fall des sogenannten “Sendungsverlustes” kostenlos, wenn ich das Paket in der Filiale aufgebe, aber kostenpflichtig, wenn ich die Packstation benutzt habe (die auch keinen Preisvorteil mehr bietet, soweit ich weiss)?
Wieso wartet man in kostenpflichtigen Warteschleifen IMMER (!) länger als in kostenlosen?
Warum bezahle ich dafür, dass Euer geschultes Fachpersonal beim Codieren einen Fehler gemacht hat, so dass die Beste Aller Schwestern keine “MTan” bekommen UND keine Mitteilung über das Lagern des Paketes in der PAckstation UND somit das Geschenk nicht rechtzeitig bekommen hat?
Und warum kann sich das geschulte Fachpersonal am Telefon für diesen Fehler nicht einmal entschuldigen?
Und wo wir schon dabei sind, es macht auch keine Laune, sich 9 Minuten permanent auf deutsch und auf englisch anhören zu müssen, man möge doch ein bißchen Geduld haben.
Und die Verbindung war auch noch wahnsinnig schlecht. Seid Ihr etwa noch bei der Telekom formerly known as “Deutsche Post” Kunden?
Pranger.
Im übrigen sagte mir eine ehemalige Beschäftigte von Euch, Hamburg sei schon immer ein “Schwarzes Loch” bei Euch gewesen. Gut zu wissen ^^.
Und außerdem hätte fast eine falsche Person das Paket bekommen, Ihr Schweine.
Und an den Packstationen gibt es, anders als bei Postfächern, auch keine Rückgabemöglichgkeit für falsch eingelegte Sendungen. Das weiss ich, weil ich selbst schon zweimal Pakete hatte, die nicht an mich gerichtet waren. Für die ich dann extra innerhalb Eurer komfortablen *hust* Öffnungszeiten in eines Eurer Erlebniscenter musste, um sie zurückzugeben.
Seit dreieinhalb Tagen läuft die Aktion GENau du, in der ich im Rahmen meiner alljährlichen Blogaktion dieses Mal dazu aufrufe, sich bei der DKMS zu registrieren. Alle Details dazu können neue Leser bitte dem Originalbeitrag entnehmen.
Die Resonanz nach so kurzer Zeit ist enorm, schon jetzt haben sich über 40 Menschen registrieren lassen. Ich wünsche mir sehr, dass es noch viel mehr werden, die meinem Aufruf folgen.
Veröffentlicht am 6. März 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Wir kennen uns ja nur flüchtig, weil ich nicht in Deinem Kerngebiet wohne. Und ich gebe zu, dass ich außer bei der Talkshow von Bettina Böttinger auch nie bei Dir zusehe. Ich möchte nicht sagen, dass mir Deine Formate fremd sind, aber es lockt mich auch nichts zu Dir. Die regionale Bauchnabelbetrachtung ist mir schon beim NDR gelegentlich peinlich.
Veröffentlicht am 3. März 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Als ich heute beim Spaziergang auf den Hamburger Hafen blickte, fiel mir wieder einmal auf, wie trist die meisten Container doch aussehen. Neben dem gelegentlichen Grün oder Rot sieht man vor allem hässliches Rostbraun.
In meiner noch zu gründenden Reederei hingegen gäbe es nur schöne Container. Vielleicht mit frühlingsfrischen Streifen, vielleicht mit gutgelaunten Punkten, eventuell gar mit Blumen oder Tieren.
Müsste ich im Hafen arbeiten, ich wäre gelähmt vor soviel industrieller Hässlichkeit.
Früher (TM) hat der Industriebau doch auch schöne Gebäude geschaffen, ich verstehe nicht, dass das heute alles so trist und grässlich sein soll.
Veröffentlicht am 25. Februar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Den Gedanken daran finde ich merkwürdig.
Niemand kennt bekanntlich die Stunde, in der sie abberufen wird, aber dass ich jetzt schon sicher sein kann, dass ich bestimmte Erfahrungen nie machen werde, ist schon deprimierend.
Ja, ich gebe zu, ich habe gerade teure Möbel betrachtet, die ich mir nicht mal gebraucht bei Ihbäh leisten kann, aber es wird Sie nicht überraschen, dass mich das auf ganz andere Dinge gebracht hat.
Veröffentlicht am 24. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ich mag mein neues Handy. Ich mag Daten abtippen nicht so gern (ich bin gerade bei B – und ja, ich habe vorn begonnen, allerdings verteilen sich die Daten eher atypisch).
Ich mag mein Yogastudio. Ich mag extrem volle Unterrichtstunden gar nicht gern (auch wenn die Stunde selbst ganz gut war: vorher und nachher herrscht ein Rummel, bei dem ich mich nicht entspannen kann).
Ich arbeite an Gelassenheit und Frieden und Liebe und wünsche dann doch dem einen oder der anderen die Pest an den Arsch. Tsä.
Ich hab schon wieder Rücken. Das Handygefrickel ist wohl keine so gute Idee.
Veröffentlicht am 22. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ok, ich habe jetzt also die Daten auf dem PC gesichert. Glaube ich. Denn Nokia hinterlegt das als .nfb-Datei, die ich nicht öffnen kann. Auch nicht mit einem dafür heruntergeladenen “liest alles”-Reader.
Und bevor ich die SIM-Karte in ein anderes Handy stecke, wüsste ich doch gern, ob ich dahin dann die Daten übertragen UND öffnen/importieren kann.
Ich bin einfach überfordert mit diesem ganzen Scheiss.
Meine Kontakte/Adressen lassen sich auf der SIM-Karte nicht speichern (zu klein) und auf der Speicherkarte nicht, weil diese Option nicht angeboten wird. Ich verstehs nicht. Wenns bei mp3-Playern drag und drop gibt, warum nicht bei Handies? Das Problem hat doch jeder beim Handywechsel, oder?
Fuck Nokia, let’s dance.
Was ich nicht nutzen kann/will ist Outlook (hamwanich) und Googlesync (wollnwanich).
Veröffentlicht am 21. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ach, was für ein Tag.
Mein treues altes Handy (Nokia, aber damals war das state of the art) lässt sich nicht mehr einschalten. Und ich muss feststellen, dass die relevanten Daten zum Großteil auf dem Handy selbst, nicht auf der SIm-Karte oder der Speicherkarte abgelegt wurden.
Und nun komme ich da nicht mehr dran. Alle Adressen, Geburtstage usw.
Hilfe!
Das Netz ist nicht so recht hilfreich, wie man an die Daten kommen könnte, ohne das Ding einzuschalten.
Jaja, seit Jahren habe ich vor, die Daten zu sichern. Das ginge auch per Bluetooth und so, aber eben nur mit eingeschaltetem Gerät.
Ich habe das Ding ziemlich weit auseiandergenommen, aber an den Speicher komme ich nicht ran (was schade ist, weil ich noch ein baugleiches Modell als Ersatzteillager habe.. fragen Sie nicht).
Weiß jemand von Ihnen Rat?
Als “Nokia Care Point” in der Nähe wird mir neben irgendeinem Schrauber der T-Kom-Laden angeboten. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die so richtig hilfreich dabei sein werden, oder?
Veröffentlicht am 20. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
.. dachte ich gestern an der Bushaltestelle. Ich habe beschlossen, zu versuchen, 2013 mein Jahr werden zu lassen. Anders als letztes Jahr.
Also die Energie, die ich dafür verwende, anderen Leuten gerecht zu werden, fremde Erwartungen zu erfüllen und auf die Suche nach dem Mann fürs Leben zu gehen – “einfach mal” für mich selbst einzusetzen. Für Zeit mit mir und für mich selbst, für Dinge, die mir guttun, Nachdenken, Kochen, Häkeln, Sport, Konzerte oder was immer, Hauptsache, es lädt meine Batterien auf, statt mich Kraft zu kosten. Das Jahr, in dem ich definitiv Single bleibe
Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich den Versuch vielleicht auch nach ein paar Monaten wieder beende. Aber hey, 2013 ist ab jetzt MIR gewidmet, dem Wort “Nein”, dem inneren Sheldon etwas mehr Raum zu geben und vielleicht auch das eine oder andere Ziel zu formulieren. Ich habe nämlich keine, zerfranse mich zwischen den verschiedenen Wünschen und Ansprüchen und habe dann auch nie das Gefühl eines Erfolgs.
Mich besser abzugrenzen ist auch so ein Thema. Weniger zu arbeiten und mehr Raum für mein übriges Leben zu haben.
So, nun dürfen wir alle gespannt sein.
OT: Auf dem Heimweg nach dem Sport hatte ich heute den schönen Ohrwurm “Jessie’s Girl”. Aber warum???
Ja, ich kann immer noch den ganzen Text. Sie auch? Dann singen Sie mit uns:
PS: Boah, ist das ein cooler Hund oder was? Da gibt es ein ganzes Konzert unterwegs. Yiehaw! Roll over Beethoven!
PPS: Und eine weitere Brille im Rock’n'Roll, yeah!
„Zehn Titel für die Fortsetzung meiner Autobiografie“.
1. Ich BIN ENTSPANNT! Mein Yoga.
2. Ich bin kein Besserwisser. Ich hab’ es halt nur kommen sehen.
3. Loslassen. Die Schwerkraft und ich.
4. Puschligkeit. Der Weg zum Glück.
5. Wovon man nicht schweigen kann, darüber muss man sprechen.
6. Wann mach ich endlich Abitur? Traumdeutung für Gestresste.
7. Ich kann nicht, ich hab’ Rücken. Der Hypochonder und seine Krankheiten.
8. Digital ist besser. Analog hat dafür mehr Charme.
9. Nichtstun. Die unterschätzte Kunst.
10. So kann ich nicht arbeiten! Die Deppen & ich.
Veröffentlicht am 10. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
WP hat mich eben mit folgendem Hinweis überrascht:
Happy Anniversary!
You registered on WordPress.com 6 years ago!
Thanks for flying with us. Keep up the good blogging!
Sehr freundlich von WP, denn ich selbst hätte den Bloggeburtstag gar nicht genau bestimmt, denn wirklich genutzt habe ich diese Welt erst irgendwann in 2008.
Aber egal, jeder Anlass für eine Party soll uns recht sein, stimmt’s?
Da ich nicht darauf vorbereitet war, gibts leider nur das, was da ist: Prosecco, Schokolade und andere Grundnahrungsmittel *
* Ich will aber lieber Kekse!!!!
Trivia über WWdW: Krümel war immer meine Lieblingsfigur in der Sesamstraße. Sind Sie überrascht ?
Veröffentlicht am 1. Januar 2013 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches, gesundes und vor allem natürlich puschliges neues Jahr!
Letztes Jahr hatte ich ja festgestellt, dass Jahre mit Motto mehr rocken als Jahre ohne Motto – obwohl ich das im Rückblick so nicht wirklich empirisch bestätigen kann.
Da ich aber auch weiterhin nicht wirklich ein Freund der berühmten “guten Vorsätze” bin, finde ich so ein Jahresmotto eine hübsche Alternative. Nur fällt mir nichts rechtes ein.
Sicherlich muss das Motto für 2013 nicht bereits am 1. Januar feststehen, aber so bis Dreikönig wäre nicht schlecht. Dreikönig deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass die erste Woche eines neuen Jahres die maximale Zeitspanne ist, in der man anderen Menschen ein gutes neues Jahr wünschen sollte. Alles danach finde ich albern und aufgesetzt. Ähnlich verhält es sich mit nachträglichen Geburtstagswünschen: irgendwann isset mal jut, sprich: verjährt.
Viele Kolleginnen und Kollegen ignorieren diese Verhaltensregel allerdings – aber solange wir nicht die Weltherrschaft haben, werde ich das wohl tolerieren müssen (allerdings zusammenzuckend und zähneknirschend, ähnlich meiner Reaktion auf das verbreitete “Mahlzeit” zwischen elf und fünfzehn Uhr).
Aber ich schweife ab.
Haben Sie Tips, Hinweise oder Ideen für ein schönes Jahresmotto?
Gern fügte ich hier eine Umfrage ein, dies scheitert jedoch daran, dass ich keine eigenen Vorschläge habe.
Tun Sie also gern so, als würden Sie den Punkt “eigene Vorschläge” in einer Umfrage anklicken und seien Sie meiner aufrichtigen Dankbarkeit für jeden Beitrag gewiss!
Stets die Ihrige
Veröffentlicht am 13. Dezember 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ich bin ja einiges gewohnt, seit ich Rücken habe. Dauerschmerzen sind was richtig doofes.
Aber heute früh wurde ich von fiesen stechenden Schmerzen wach. Ich hoffe, das ist nur ein eingeklemmter Nerv oder so, also “verlegen”. Tut permanent weh, und bei bestimmten Bewegungen noch mehr.
Da weiss man doch, dass die Dauerschmerzen im Vergleich gar nicht so schlecht wegkommen. Da weiss man wenigstens, was man hat. Aua. Leider werden die ja nicht abgelöst, sondern nur akut überdeckt.
Veröffentlicht am 15. November 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ich mag die Simpsons und Weird Al Yankovic. Also ist ein Song von Al in einer Episode von den Simpsons super. Muss mal suchen, obs das nicht in irgendwo in diesem Internet gibt.
Mal wieder ein Infekt. Aua, aua, aua.
Veränderungen. Ich steh nicht drauf. Es ist so anstrengend.
Warum muss man eigentlich alle Lieferungen und alle Rechnungen immer kontrollieren? Wollen die einen alle behumsen?
Ich würde mir gern geistig bis Anfang nächster Woche freinehmen, geht das?
Veröffentlicht am 11. November 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Irgendwann muss ich mal all die schönen Fotos von der Kamera auf den Rechner ziehen. Momentan schaffe! ich! das! einfach! nicht! Wenn die kleinsten Dinge zu anstrengend sind…
Ich war heute an der Elbe. Der schöne Baum, der letztes Jahr so toll geschmückt war, trägt derzeit nur ein Paar Schuhe. Der Nachbarbaum ein Paar Stiefel (!). Muss man alles nicht verstehen.
“Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben”. Danke für diesen Ohrwurm, lieber Rainer Maria. Und danke, liebes “Kochhaus”, dass Ihr Eure Gerichte nur für 2 oder 4 Personen bereitstellt. Ihr diskriminiert alle Singles und Familien mit ungerader Personenzahl. Viel Glück damit!
Promisichtung des Tages: Die olle Sarah Wiener. Don’t like.
Warum kann ich so gut Dinge irgendwo verräumen, dass ich sie nicht wiederfinde? Wir reden von Büchern und Wolle, Menschenskind.
Arschbomben und Sudoku. Damit verbringt Rainald Grebe seine Zeit, seit er “oben” ist. Megasympathisch.
Fragen Sie mich nicht, warum, aber ich habe zwei Lieder von Nik Kershaw (was aus dem wohl geworden ist*) auf dem mp3-Player. Die einzigen beiden Songs, die ich von ihm kenne**. Und wissen Sie was? Heute sprach er mir sowas von aus der Seele. Erschreckend, ich habe dem Text nie zugehört bis auf den Refrain, und nun muss ich feststellen, dass Nik Kershaw von 1985 mich versteht. Bis hin zu dem ironischen Detail, dass der Leidensvergleich à la Monty Pythons, “mir geht’s ja so viel schlechter als Du, Du hast ja gar keine Ahnung” so naheliegend wie albern ist. Wouldn’t it be good.
In den Achtzigern müssen die Radiosender und TV-Stationen ja richtigrichtig viel Zeit gehabt haben. Das Lied ist ungefähr sechs (6!) Minuten lang. Heute sind die Hits auf 3:30 getrimmt. Parmesan, Parmesan***.
* Er hat kaum Haare mehr, aber die trägt er als Iro. Coole Sau! Früher fand ich den ja eher ein Bübchen, aber so…
übrigens bin ich für mehr Brillen im Rock’n'Roll. Habe ich neulich schon anhand des Schlagzeugers von John Cale festgestellt.
**Ich stelle gerade fest, dass ich neben Wouldn’t it be good und The Riddle doch noch ein drittes kenne: I won’t let the sun go down on me.
Veröffentlicht am 8. November 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Mäh. Heute ist alles bäh.
Kann nicht schlafen, kann nicht sitzen, musste trotzdem Papierkram machen, aber natürlich nur das gröbste, der Rest muss wie immer warten.
Hab leichte Sprachstörungen, das Fernsehen ist auch leergesehen, aber das Internet schaffe ich heute nicht auch noch.
Aber aufs Fratzenbuch von Fraktus gucke ich trotzdem. Beste Schwester von Welt sagt, ich muss mir Fraktus bei Rockpalast angucken. Das werd ich ja wohl noch schaffen. Das restliche Internet ist dann morgen dran.
Veröffentlicht am 4. November 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Endlich im Kino. Wir mussten lange darauf warten, aber endlich ist es soweit.
Super Mockumentary über die Band, die Techno erfunden hat. Sehr unterhaltsam.
Hingehen!
Premiere war im Abaton mit Regisseur Lars Jessen, Studio Braun, Carsten Meyer und den VIP-Gästen Jan Delay, König Boris, Viktor Marek, Rica Blunck, Richard von der Schulenburg und Felix Kubin.
Dank Felix Kubin wissen wir nun, dass Helge Schneider und Heino Jaeger ebenfalls nur Erfindungen von Studio Braun sind und durch Jacques Palminger, warum es keine Fortsetzung von Fraktus – Der Film geben kann
Veröffentlicht am 1. November 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Aus Gründen werde ich auch in diesem Jahr nicht am NaNoWriMo teilnehmen, dem schönsten Schreibprojekt im Internet.
Es macht mich traurig, dass ich nicht einmal mit dem Gedanken gespielt habe, es zu versuchen. 2012 benötigt meine Energie und Kraft für ganz andere Dinge.
2008 und 2009 habe ich erfolgreich teilgenommen.2010 musste ich aus technischen Gründen abbrechen, 2011 habe ich trotz Mogelei nicht bewältigt. Die offenen Überarbeitung der Projekte habe ich irgendwann auch beiseite gelegt.
2012: Nichts. Nada. Keine Kapazitäten irgendeiner Art. Ich wünschte, es wäre anders.
Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr, NaNoWriMo!
Veröffentlicht am 20. Oktober 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
… funktioniert leider nicht.
Dafür habe ich eine wunderschöne Schale aus den Sechzigern von Villeroy und Boch zerdeppert und den unteren Stiel vom Sonnenschirm abgebrochen (der war verrostet, daher meine “Superkräfte”).
So kann man natürlich auch “ausmisten und entrümpeln”, aber so war das nicht gedacht.
EDIT: Angebrochene Puderdosen mit Spiegel sind auch völlig überschätzt. Argh.
Veröffentlicht am 17. Oktober 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Das Aprilwetter da draußen entspricht meiner Stimmung. Und überrascht mich ab und zu mit einem wunderschönen Regenbogen.
Alan und Veronika blühen sich einen Wolf.
Katzen lieben Katzenallergiker. Und ich liebe Katzen. Ich weiss nicht, wann sich zuletzt eine Katze so an mich geschmiegt hat, ihren Kopf auf meiner Schulter, leises Schnurren, und so warm. Ich wollte sie mitnehmen, aber es ging nicht, hatschi! Es soll Katzen geben, auf deren Allergene der jeweilige Mensch nicht reagiert, aber ich habe sie bisher nicht gefunden. Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber ziemlich traurig.
Mit Freunden sein ist gut. Allein sein nicht so. Alles wie vorher.
Veröffentlicht am 11. Oktober 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
War mein Vorsatz für 2012 nicht loslassen? Damit habe ich mir wohl ganz schön viel vorgenommen.
Ich übe. Es dauert. Es ist schwer auszuhalten. Ein Teil in mir hibbelt ungeduldig herum und will TUN. Irgendetwas MACHEN. Nur dass das bishr nicht der richtige Weg ist. Also lasse ich die Dinge gerade geschehen und es fühlt sich ungewohnt an, manchmal richtig, manchmal einfach anstrengend.
Veröffentlicht am 12. September 2012 von Die Wunderbare Welt des Wissens
Ich finde die dOCUMENTA extrem cool. Einige Werke sind natürlich trivial, einige sind spannend, manche lustig. Nicht alles ließ sich fotografieren (z.B. der alberne Luftzug), aber ich könnte trotzdem schöne Bilder posten. Soll ich?
Außerhalb der dOCUMENTA möchte ich in Kassel nicht tot übern Zaun hängen.
Meine Altona-Tasse war bereits mehrfach im Spüler, aber das Preisschild klebt hartnäckig fest.
Welches Spurenelement fehlt wohl, wenn die Fingernägel hartnäckig brechen und reissen? Ich sehe aus, als würde ich an den Fingernägeln kauen.
Gestern sah ich die wohl albernste Hose der Welt. An einem offenbar modebewussten Herren. Foto folgt. Aber stellen Sie sich das vor: jedes Hosenbeinviertel mit einem anderen farbigen Muster auf dunklem Grund. Hinten links Vespa, hinten links Seepferd, vorne links Möwe, vorne rechts konnte ich nicht sehen. Hahaha, ich war schwer geflasht.
Gelesen: Kirsten Fuchs: Heile, heile (nicht schlecht, aber irgendwie unentschlossen), Heinz Strunk in Afrika (unterhaltsamer als gedacht), ein paar richtig schlechte Bücher, die ich nicht mal erwähnen möchte, eine Ausgabe der Zeit, zwei Ausgaben des Handelsblattes, dreiviertel des Spiegels, mehrere alberne Frauenzeitschriften. Daneben etliche Sudoku gelöst. Was man ohne TV und Internet alles so schaffen kann.
Loslassen geübt.
Mein mp3-Player verträgt die Hitze nicht. Erst klang das letzte Lied wie ein ziemlich schräger Remix, dann schaltete er sich selbst ab. Jetzt singt er wieder, Gottseidank.
Ich will ja nicht klagen, aber warum habe ich trotz *hüstel* ausufernden Ausgabeverhaltens soviel Geld auf dem Konto?
Ich wollte so gern am Samstag zum “Dinner in bunt“, aber bestimmt nicht bei Regen und 15 Grad.