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Frau Koch-Mehrin unterliegt

Die Uni Heidelberg hat der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin nach einem Gerichtsentscheid zu Recht den Doktortitel entzogen. Die Politikerin habe in ihrer Doktorarbeit teils mehrseitige Passagen samt Fußnoten aus fremden Texten nahezu wortgleich übernommen, ohne dies kenntlich zu machen. Dies lasse den Schluss zu, dass die Klägerin „wiederholt und planmäßig“ getäuscht habe, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Begründung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe zu seinem Urteil vom 4. März. Die grundsätzlich denkbare „Bagatellschwelle“ sei bei weitem überschritten. (7 K 3335/11)

Weiterer Artikel auf taz.de.

Nun habe ich, wie ich an anderer Stelle* las, “genauso viel Tour de France-Titel wie Lance Armstrong und Doktortitel wie Frau Koch-Mehrin**” :-D

* Quelle leider vergessen, tut mir leid – trage ich bei entsprechendem Hinweis gern nach
** im Original Annette Schavan

Trendy WeltdesWissens

Heute las ich in der Taz mehrere Beiträge rund um das von mir gestern am Rande eines Beitrags angesprochene “Tanzverbot”.

Mir war nicht bewusst, ein so heisses Eisen angepackt zu haben :-D

Die heutigen Artikel finde ich nicht bei taz.de, daher kann ich Ihnen nur ältere Artikel verlinken. Ich ersetze die, sobald die anderen online sind.

Bitte hier entlang:

Tanzverbot gelockert…

Tanz den Jesus Christus

Antiquiert und übergriffig

Besonders schön fand ich in einem der heutigen Artikel das Argument eines Kritikers der geltenden Regelung “Ich lass Euch beten, lasst Ihr mich tanzen”.

Präfix

heute: welt

Bedeutung: welt ist die maximale steigerung aller begeisterungswörter
Anwendung: geil geiler am geilsten – welt

(Quelle: unbekannt)

Gell :-D

Zitat der Woche: Plüschophil

“Was macht man eigentlich als Plüschophiler* den schönen langen Tag?”

Dirk (von Lotzow): “Mit Stofftieren knuddeln! Was das Schönste überhaupt ist.”

 

Aus: StadtlicHH Magazin für Hamburger Gelegenheiten, Ausgabe vom 14.12.2012

 

* Auf dem neuen Tocotronic-Album heißt eine Zeile offenbar “Wir haben weiche Ziele, wir sind plüschophile”.

Klingt doch grundsympathisch :-D

Zitat der Woche 2012/50

Wenn ich die Wahl habe zwischen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und Bier im Stadion, nehme ich auf jeden Fall Bier im Stadion.

Quelle: DieliebeNessy.

Aus mir unbekannten Gründen zieht es nicht nur unendliche Massen von Hamburgerinnen und Hamburgern an die Glühweinstände in überbevölkerten innerstädtischen Gebieten, manche (mir durchaus liebe) Menschen gehen auch noch irrig in der Annahme, ich würde sie dabei begleiten wollen.

Dabei wissen die meisten mir nahestehenden Menschen, dass es nur eine Sache gibt, die ich mehr verabscheue als mir in Menschenmassen der A*** abzufrieren und dabei fiesen süßen warmen Alhoholverschnitt zu trinken. Das W-Wort selbst.

Aber nix politisches: RomneyStyle

Besser als das Original… sowohl der Song, das Video als auch der Romney :D

 

Bad Poetry Day 2012

Die Abfahrt

Verzögert sich

Was tun mit

Der freien Zeit

Unvermutet

Auf Abruf

Bad Poetry

Natürlich

Was sonst

Schließlich weiss ich

Wo

Mein Handtuch

Liegt

 

 

Allen einen schönen Bad Poetry Day!

Generisches Femininum

Aus Gründen finde ich geschlechtergerechte Sprache wichtig, allerdings oft unpraktisch. Wenn man den Schrägstrich (“Slash”) bei “Bürger/innen” doof findet, das Binnen-I bei “LeserInnen” und das stete Wiederholen von “Kundinnen und Kunden, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer”, aber das generische Maskulinum ablehnt – also “im weiteren gebrauchen wir nur die männliche Fassung, aber das umfasst natürlich auch die Frauen”…

dann, ja dann bleibt eigentlich nur das bewusstseinsbildende generische Femininum. Also “im weiteren gebrauchen wir nur die weibliche Fassung, aber das umfasst natürlich auch die Männer”.

Ich meine mich zu erinnern, dass eine Schweizer Gemeinde das mal ein Jahr durchgeführt hat.Die Ergebnisse sind mir allerdings nicht bekannt, und ich bemühe jetzt auch keine Suchmaschine.

Wir hätten also nicht nur eine Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch eine Außenministerin Rösler, eine Frau Doktorin House oder eine Autorin Günter Walraff.

Ich fände das zum einen sehr erfrischend, zum anderen würde gewiss ein Aufschrei durch die Bevölkerung gehen, weil sich eben nicht die eine Hälfte der Bevölkerung angesprochen fühlte, wenn es nur noch hieße “die Wählerinnen lehnen das ab”.

Ich will dieses Experiment! Jetzt!

Und deswegen werde ich das hier jetzt immer mal wieder ausprobieren. So. Nun diskutieren Sie :)

Small Talk mit Ü+G

In geselliger Runde bricht Schweigen an. All die aermlichen small-talk-Themen sind abgehakt. Hohle Phrasen aufgebraucht. Jeder weiß von jedem, wie weit das Studium ist bzw. wie sehr die Arbeitskollegen nerven. Mieterhoehungen wurden empoert in die Runde geworfen, das “Thema Elbphilharmonie” angerissen  und letztlich jedoch festgestellt, daß man sich in Sachen Kultur rein gar nichts zu sagen hat.
In Situationen wie diese geraet man schnell – auf Banketten, Hochzeitsfeiern oder Betriebsausfluegen mit der Nachbarin steuert man stets in die Pein der Themenlosigkeit. Versuchen Sie doch mal diesen Satz aus: “Die Ziseleure der Skythen waren ja hoechst geachtete Kunsthandwerker, vor allem jene von der Insel Krim.” – sollte sich solcherart keine anregende Diskussion entfachen lassen, nutzen Sie notfalls den Augenblick der Verwirrung, um sich moeglichst schnell aus dem Staub zu machen.

 

Ist für den nächsten Betriebsausflug notiert :D

Wettervorhersage: Es gibt Schnee!

Liebes Publikum,

wie Sie sehen, wird das Wetter über Pfingsten schlecht. Es regnet in einer Tour und in Hamburg und Umgebung soll es zu Schneestürmen kommen. Damit Sie Pfingsten nicht Zuhause dem Tropfen des Regens an der Fensterscheibe lauschen müssen, bieten wir: Acht Stunden im Trockenen und dabei blendende Unterhaltung beim Faust-Marathon am 27. Mai!

Gnichel. Gut gebrüllt, Thalia Theater Newsletter :D

Bilderrätsel aus Calau (2)

 

# MUTTER

 

—-

Na, schon jemand eine Idee?

 

Katz und Goldt sowie der Berliner Fernsehturm aus der Sicht von jemandem, der zu faul ist, seinen Kaktus beiseite zu schieben

Knorker Titel des neuen Buches von Katz und Goldt.

Und extrem schönes Titelbild dazu.

Im Trailer kommt übrigens das einzige mir bekannte Lied mit “Fahradhelm”. <- Service für all die Suchenden, die nach "Gedicht Fahrradhelm" suchen.

EDIT: Suchen Sie den Fehler in folgenden zwei Sätzen auf Amazonien:
Stephan Katz, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Goldt, der seit 1989 Kolumnen für “Titanic” schreibt, ist außerdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics.

“Art War”

Mit dem Verbrennen eines Bildes einer französischen Künstlerin hat der italienische Museumsdirektor* und Künstler Antonio Manfredi** heute  die spektakuläre Aktion “Art War” eingeleitet.

Damit will er gegen die Vernachlässigung der Kultur durch die italienische Regierung protestieren.

Die betroffenen Künstler haben zugestimmt und werden während der Aktion anwesend oder via Internet dabei sein.

Wow. Das Video zur Aktion möchte ich gern bei der Utube sehen.

 

* CAM – Casoria Contemporary Art, privates Museum für zeitgenössische Werke in Süditalien

** Wie ich lese, hat er einst in Deutschland Asyl beantragt und versprochen, dann auch die gesamte Kunstsammlung mitzubringen. Antwort hat er allerdings wohl nie bekommen. Tsä.

Maligne Logorrhoe

Gott, ich kenne auch Menschen, die an so etwas leiden.

 

Nur den Fachausdruck, denn kannte ich bisher nur auf Deutsch als “Sprechdurchfall”. Danke Josephine :D

 

Ihre Kinder fressen die Revolution.

Nachdem ich heute morgen im Radio einen Programmhinweis hörte, sehe ich jetzt “Der Sturz. Honeckers Ende” von Eric Friedler.

Als Margot Honecker sagte, Erich habe die Wende als “Konterrevolution” gedeutet, musste ich doch mal den Raum verlassen.

Haarsträubend. Wie weit kann man sich von der Welt und anderen Aufassungen abschotten??

Welttag der Poesie

Heute. Und mein Lyrikspeicher ist leer.

Aber wozu gibt es Poetron?

 

Gefühl

Es schreibt der glückliche Gefühl.
Schreiben und verstreben?
Absurde Idee!

Glaubt ihnen ihr Poesien!
Ach dieser Gefühl;
Gefühl in Future und Past!

Gefühl für Ich.

 

Gedicht Nummer 5538091

 

Besser kann man es wirklich nicht ausdrücken.

Trash TV

Ich liiiiiebe “MietenKaufenWohnen”. Schade, dass die am Ende einblenden, dass die Episoden den Erlebnissen der Makler nachempfunden wurden. Manche Leudde sind einfach zu toll.

Heidenei, ist das groß!ar!tig! heude :D

 

Bilderrätsel aus Calau

 

 

Hehehe.

Ach Colin!

Bekanntlich bin ich ein großer Freund des filmischen Schaffens von Colin Firth. Allein “A Single Man” hatte ich noch nicht gesehen, dabei lag er schon geraume Zeit auf DVD hier. Die Erwartungen waren recht hoch, nachdem nicht nur die Kritiken gut waren, sondern auch eine verlässliche Empfehlung aus dem Freundeskreis hinzu kam.

Nun habe ich ihn gesehen. Und ich fand ihn langweilig und bedeutungslos. Colin hat super gespielt, keine Frage. Aber die Inszenierung war mir zu gewollt, alles war so übertrieben auf Bedeutsamkeit angelegt, so wenig subtil. Selten habe ich einen Film so “abgesessen” wie diesen und dabei immer auf ein Aha-Erlebnis gewartet.

Seufz.

Ausgewulfft.

Endlich. Nach gefühlten zwei Jahren Taktiererei und würdelosem Aussitzenwollen ist jetzt der Weg frei für eine Neuwahl. Ich hoffe sehr, dass eine geeigente Person gefunden wird, die willens und in der Lage ist, das Amt auszufüllen und nicht nur als Versorgungsmöglichkeit begreift.

Ich wünsche mir, dass allgemein in der Politik wieder stärker darauf geachtet wird, Vorteilsnahme und deren Anschein zu vermeiden und um die besten Lösungen für die Gesellschaft zu ringen, nicht nur für die besonders lauten und finanzstarken Interessensvertreter.

(Ja, von so etwas träume ich nachts, nennen Sie mich Utopistin).

wenn behörden esoterisch werden

Reblogged from kids and me:

entgegen aller unkenrufe aus der presse, wenn wiedermal eine pflegefamilie eine jessica oder einen kevin verpflegt hat, habe ich doch einen heidenrespekt vor allen paaren, die eine pflegschaft annehmen - egal in welchem alter das kind gerade ist. bei großen kindern sind diese anders durch andere geprägt, und stammen oft aus sehr schwierigen familien, bei säuglingen ist die emotionale bindung enorm gross, wenn man das kind wieder "abgeben" muß.

Weiterlesen… 420 more words

  Interessante Ergänzung zur Pflegekinderdebatte. Weia!

A Valentine for Someone I Hate

Reblogged from Life in the Boomer Lane:

Click to visit the original post

To the person who spelled my middle name incorrectly on my birth certificate: I applaud you for your creative license.  You took a strange spelling and turned it into an even stranger spelling. You recognized that although I was merely minutes old, I strove to be unique.

To my first grade teacher who looked at my deranged, curly hair and asked me “Doesn’t your mother ever comb your hair?”: 

Weiterlesen… 400 more words

    Lesen Sie das und lassen Sie sich inspirieren. Ich grüble gerade selbst, ob ich bereit bin, etwas entsprechendes zu verfassen (Stichwort: Loslassen).

Am Pranger: Wulff, der BuPrä-Azubi

Schöner kann man es kaum zusammenfassen als der Stern.

 

Zitat der Woche: Die Zeit heilt alle Wunden

Wenn jemand zu dir sagt… “Die Zeit heilt alle Wunden!”

 

… hau ihm in die Fresse und sag: “Warte, ist gleich wieder gut..”

Schöne Albumtitel: Update 2012/1

1. Mutter: Ich schäme mich Gedanken zu haben, die Menschen in ihrer Würde verletzen
2. Mutter: Das ganze Spektrum des Nichts
3. Die Sterne: Von allen Gedanken schätze ich doch am meisten die interessanten
4. Rocko Schamoni: Der schwere Duft der Anarchie
5. Superpunk: Können Sie das groß machen, bitte?
6. Olli Schulz und der Hund Marie: Brichst Du mir das Herz, dann brech ich Dir die Beine
7. Die groben Junggesellen: Schöne Frauen kotzen Blumen
8. Paul O’Montis: Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche
9. DJ Koze aka Adolf Noise: Wo die Rammelwolle Fliegt
10. Ernst Neger: Ich stemm’ die Fleischwurst mit einer Hand
11. Boxhamsters: Die Frikadellenfarm – Compilation
12. Niedeckens Hund: Auch in einer befreiten Gesellschaft wüsste ich immer noch alles besser
13. Arctic Monkeys: Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not .
14. Die Goldenen Zitronen: Schaffott zum Fahrstuhl.
15. International Pony: Mit Dir sind wir vier
16. Huah!: Was machen Huah! jetzt?
17. Max Müller: Endlich tot
18. Ernst Kahl & Kayser: Täglich frisch
19. Bernd Begemann: Sag Hallo zur Hölle
20. Funny van Dannen: Herzscheiße.
21. M.A. Numminen: DÄGÄ DÄGÄ
22. Jens Friebe: Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache Dir ist nichts passiert
23. Niels Frevert: Du kannst mich an der Ecke rauslassen
24. Flowerpornoes: Wie oft musst Du vor die Wand laufen bis der Himmel sich auftut?
25. Tocotronic: Es ist egal, aber
26. Dendemann: Die Pfütze des Eisbergs
27. Bernd Begemann und die Befreiung: Ich erkläre diese Krise für beendet.
28. PeterLicht: Lieder vom Ende des Kapitalismus
29. Housemartins: The People Who Grinned Themselves To Death
30. Die Türen: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
31.  REO Speedwagon: You Can Tune A Piano, But You Can’t Tuna Fish (1978) Muhaha, der kann auch als “Neues aus Calau” durchgehen :D

 

Ein Update hierzu.

Wird fortgesetzt.



 


 

Stöckchen: Ich verkürze mir die Wartezeit auf den Rücktritt des Bundespräsidenten mit (…)

Mein Zitat der Woche “Ich verkürze mir die Wartezeit auf den Rücktritt des Bundespräsidenten mit…” stammt aus diesem Artikel von Johnny Häusler.

Ich finde, das klingt nach einem prima Stöckchen.

Ich verkürze mir die Zeit heute mit der Suche nach Unterkünften für den nächsten Urlaub.

Und Ihr so, Euer Felligkeit, Ruediger, Zimtapfel und Fürst vom Dulsberg?

Christian Wulff im Dschungelcamp. Eine Seifenoper.

(Blende auf Gespräch)

B-Promi 1: ” Hast Du schon ernsthaft dran gedacht “Ich bin ein Star…” zu rufen?”

Christian Wulff: “Nein. Denn ich hatte die ganzen Wochen über große Unterstützung von vielen Bürgerinnen und Bürgern, meiner Freunde und auch der Mitarbeiter. Ich nehme meine Verantwortung gerne wahr.(…)”

B-Promi 1: “Du sollst ja einen Deal haben mit der Bild-Zeitung, die ihre Leser massiv zum Anrufen für Dich aufruft.”

Wulff: “Der Anruf bei dem Chefredakteur der ‘Bild’-Zeitung war ein schwerer Fehler, der mir leidtut, für den ich mich entschuldige. (…).  Ich muss mein Verhältnis zu den Medien herstellen, neu ordnen, anders mit den Medien umgehen, sie als Mittler stärker einbinden und anerkennen. Sie haben eine wichtige Aufgabe in der Demokratie. Die Medien haben auch ihre Verantwortung, aber die müssen sie selber unter sich ausmachen. (…)”

 

(Morgens am Lagefeuer)

Alle B-X-Promis so: “Ey Christian, Du Eule, wieso isn das Feuer aus? Du hattest doch heute Nachtwache!”

Wulff: “Ich bin vom Bundespräsidenten zum Dschungelcamper ja sehr schnell gekommen, ohne Karenzzeit, ohne Vorbereitungszeit, das ging sehr schnell. (…)”

 

(Später im vertraulichen Gespräch mit einer “Jungschauspielerin”)

Jungschauspielerin: “Und Chrissi, ist das gar nicht komisch, so vom Bundespräsidialamt direkt in den Dschungel? Ich meine, dauernd gefilmt werden und so? Was sagt denn Deine Frau dazu?”

Wulff: ” Das ist für die Betroffenen schmerzhaft, das kann für die Familien sehr schmerzhaft sein. Das ist eben dann auch der Preis der Popularität, der Bekanntheit der Öffentlichkeit, dass man Dinge offenbaren muss, wo viele andere sagen, das würde ich doch niemals offenbaren, ich möchte doch niemals, dass über meine Stiefschwestern, Kinder, Verwandten Geschichten in der Zeitung stehen. Wir müssen auch aufpassen, dass überhaupt noch Menschen bereit sind, sich dieser Sache – auch im Internet, wenn Sie da sehen, was da über meine Frau alles verbreitet wird an Phantasien -, dann kann ich nur sagen, da müssen wir doch auch sehen, dass die Menschen noch bereit sind, sich der Öffentlichkeit zu stellen, in die Öffentlichkeit zu gehen.”

 

(Nach der vergeigten Dschungelprüfung. Null Sterne).

Alle B-X-Promis so (durcheinander): “Christian, Du Penner! Null Sterne! Ich gloobs ja nicht. Null Sterne? Wie kann man denn so blöd sein?! Einen Stern kriegste ja schon, wenn Du Dirk und Sonja begrüßt!!”

Wulff: “Also wir müssen alle hohe Ansprüche haben in dem Wissen, dass wir alle fehlbar sind. Und natürlich denkt man viel jetzt über die Bibelstelle nach: Derjenige, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Und alle gingen bei dieser Steinigung. Weil allen klar wurde: Also Vorsicht, wenn du mit einem Finger auf andere zeigst, zeigen andere auf dich selbst. Insofern wird man auch lebensklüger.”

Alle B-X-Promis so: “Ey, red doch mal deutsch! Was soll denn der Scheiß?”

Wulff: “Man wird auch ein bisschen demütiger. Man wird lebensklüger. Und man muss aus eigenen Fehlern lernen. Und gerade die Glaubwürdigkeit, die man als Dschungelcamper braucht, die wird man nur zurückerlangen, wenn man auch im Umgang mit seinen eigenen Fehlern Lernfortschritte unter Beweis stellt.”

 

(Später bei der Nominierung).

Und alle so: Gott, ich WILL den für eine Prüfung nominieren, aber auch nicht hungern. Scheiße.

***

Fortsetzung folgt. Leider.

Quelle: Montage aus überarbeiteten Zitaten des Problembären)

Gute Vorsätze 2012

Gleich ist’s vorbei. Und nächstes Jahr wird endlich alles anders. Wir werden regelmäßig Sport treiben, weniger trinken und vor Sonnenaufgang
Schlafen gehen. Wir werden endlich all die Bücher lesen, die neben unserem Bett liegen, schwachen Menschen über die Straße helfen und nie
wieder ungerecht zu unseren Liebsten sein. Wir werden eine neue Sprache lernen, beim Essen nicht mehr Zeitunglesen, jeden Tag ein paar
Minuten einfach nur dasitzen und nichts tun. Wir werden uns trauen, die Menschen anzusprechen, für die wir uns interessieren, und wir
werden nicht mehr lügen aus Angst, dass uns die Menschen nicht mögen, wenn wir die Wahrheit sagen. Wir werden unsere Ängste überwinden,
unsere Träume verwirklichen und endlich die werden, die wir sein wollen. WIR WERDEN UNSER LEBEN ÄNDERN! Diesmal aber wirklich.

Ue + G

Genau.

Und dann war da noch die Frage (65)

walter sittler nackt

Endlich berührt eine Frage mal wieder eine meiner zahllosen Kernkompetenzen. Walter Sittler, liebe Lesenden, sah ich neulich im Altonaer Theater. Er war nicht nackt, zugegeben, aber es war dennoch sehr schön, was ich zum Anlass nahm, für die Fortsetzung im Januar gleich wieder Karten zu besorgen. Diesmal erste Reihe. Yeah. *Notiz an mich: mehr Schlüpper mitnehmen*

Anlässlich dieses schönen Suchbegriffs möchte ich Sie heute in mein Unterbewusstsein einladen. Denn heute nacht, es ist wahr, träumte ich von Walter Sittler. Und er war nackt. Manchmal ist mein Unterbewusstes sehr freundlich zu mir.

Walter kam zu mir zu Besuch, um mir vorzulesen. Ich lag, warum auch nicht, mit meiner Schwester und meiner Cousine in einem breiten Bett. Walter flirtete mit mir, nahm auf meinen Füßen Platz (ja, er war eigentlich zu schwer dafür, aber selbst im Traum fiele mir nicht ein, mich darüber zu beschweren) und las vor. Ach, das war schön. Und ja, er hatte dabei einen nackten Oberkörper. Hachz.

Leider wache ich oft auf, wenn es am schönsten wird. Und schön war es.

So, nun können Sie sich mal über meine merkwürdige Persönlichkeit ernste Gedanken machen :D

Nur anklicken, wenn Sie Spaß verstehen. Aus Gründen.

 

:D

Anspieltip: Wiglaf Droste: Flaschendrehen im Vatikan


:D

RAmen!

Ich bin genial, komm Baby, nimm mich.

Die Türen. Wer sonst.

Rentner und Studenten!

Dafür! Das Verhältnis zwischen Woche und Wochenende muss endlich umgekehrt werden!

Das neue Album der Turen heisstABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ? Ich reserviere gleich mal einen Platz in der Liste “Schöne Albumtitel” :D

Hachz. Ramin…

Die Telekom Cloud

Muhaha. Dass man sowas ungestraft in einem Werbespot sagen kann :D !

Zitat der Woche: Überraschung!

Und nun wundert sich halb Deutschland bis zur Kanzlerin darüber, dass es in diesem Land gefährliche Neonazis gibt? Ich bin geneigt, noch weitere sensationelle Überraschungen zu veröffentlichen, möchte aber unsere Regierung nicht mit den Knaller-Nachrichten überfordern, dass die Milch teurer geworden ist und der Papst ein lustiges Mützchen trägt.

Johnny Häusler auf Spreeblick. Lesen.

Dein Leben ist voll sinnlos.

Gefunden beim werten Frl. Krise, deren Schüler/innen ein steter Quell wundervoller neuer Beleidigungen sind, die ich sofort in meinen Sprachgebrauch integriere. Hässlichkeit!

 

:D

Und dann war da noch die Frage (57)

mörtelsack

Wie reden Sie denn von Herrn Lugner?!

 

Ich zahle freiwillig 5 Euro…

… in die Kalauerkasse, aber der muss raus:

Faul lenzen statt fleissig wintern!

Muhahaha, Brüller.

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 10

Finale………… oooohoooo! FINAAAAAAAAALEEEEEEEEEE…. oooohooohooohooooo!

Tuschbummbämtätäträtätä, Feuerwerk, Pfannkuchen, Konfetti und Sekt für alle!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Einer von 9 Updates hierzu.

 

10. Ich habe einmal am Geburtstag von Rocko Schamoni mit ihm, Tex & Erobique und Viktor Marek in einer Bar in St. Georg gesessen und dabei alkoholfreies Bier getrunken, sehr zu Rockos Amüsement. Seitdem weiss ich, wie Viktor Marek mit Vornamen heisst, habe ihm aber immer noch nicht meine sein musikalisches Werk allumfassende Verehrung zu Füßen gelegt*. Iii.**

* Selbstverständlich wissen Rocko, Carsten und Tex bereits von meiner Verehrung ihres jeweiligen Schaffens.
**Irgendwas ist immer.

 

Und nun alle so:

Tiiiiiiiiiiiiiiiime to sayyyyyyyyyyyyyy goooooooooooooooooogbyyyyyyyyyeeee,
lalalalalalala
Dies Stööööööööööööckcheeeeen ist jetzt vorbeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiii,
lalalalalalala
Bleeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiibt miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiir trooooooooooooooooooiiiiiiiiiiiiiiii,
lalalalalalalalaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 9

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Einer von 8 Updates hierzu.

Uh, ich hatte ja meine Antwort auf das Stöckchen eigens auf verschiedene Beiträge aufgeteilt, um a) mein Pulver nicht auf einmal zu verschießen b) Ihre Würdigung meiner bisherigen Erfahrungen nicht durch das Abhandeln in einem Beitrag abzuwürgen und c) Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, welche der vielen spektakulären Ereignisse meines Lebens ich für nur zehn auswählen sollte (lies: würde ich überhaupt auf zehn kommen?).

Nun stellt sich wenig überraschend heraus, dass die Reihenfolge der Veröffentlichung keine Gewichtung darstellt, sondern einzig und allein eine Frage meines ach so verlässlichen Gedächtnisses, liebevoll Das Sieb genannt, ist. Es folgen daher in Teil 9 und 10 zwei Dinge, die ich getan habe, die für meine Erinnerung einen besonderen Stellenwert haben, aber nicht unbedingt spektakulär anmuten.

(Eine solche Vorrede ist übrigens in Vortragskreise verpönt, gilt sie doch als Kleinreden des eigenen Schaffens.)


9. Die letzte Nacht in Prag allein mit meinem damaligen Traummann verbracht und auf den Sonnenaufgang an der Karlsbrücke gewartet, bevor uns der Zug mit der Reisegruppe zurück nach B. brachte.

Der Sonnenaufgang fiel durch den Nieselregen aus, der nahezu auf den Lippen wartende Kuss augrund meiner damaligen akuten Schüchternheit und Moralität (er hatte damals eine Freundin).

 

In meiner Vorstellung wartet dieser eine Platz auf der Karlsbrücke immer noch auf einen Sonnenaufgang und einen Kuss wie aus dem Film. Hachz.

Trotzdem oder deswegen habe ich von Stefan W. etwas viel wichtigeres behalten, ein Lebensmotto, das mich seither begleitet.

Galas, die (OEIL, taz.de)

Schon aus Sorge um sich gilt es, Galas zu meiden. Man kommt aus ihnen gemeiner heraus, als man hereingegangen ist.

(taz.de)

Esperanto Hengst

Das war einer meiner heutigen Suchbegriffe hier, aber wenn das mal nicht eine extrem hübsche Beleidigung für einen seltsame Sprachen* lernenden Geek ist :mrgreen: !

* siehe Klingonisch-Deutsch, Deutsch-Klingonisch

Langeweiler, der

Meine Nächte sind schöner als deine Tage

(Originaltitel: Mes nuits sont plus belles que vos jours) ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahr 1989. Regie führte Andrzej Żuławski.

Date, schlechtes

Ich habe schon bessere Unterhaltungen geführt mit dem, was ich mir aus der Schuhsohle herausgekratzt habe, als mit meinem Date heute abend!!!!!!!!!!!!!!!!!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 8

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Ich habe einmal mit dem von mir sehr geschätzten Knarf Rellöm im Treppenhaus gestanden, er hat Musik für einen meiner Texte gemacht und ihn gesungen. Leider habe ich die Handytonaufnahme, die ich gemacht hatte, aus Versehen gelöscht. Dafür habe ich mir schweren Herzens verziehen :(

Zwei Schnipsel davon habe ich noch auf dem Handy, die Melodie ist leider für immer verloren.

Später haben Nulli und ich auf der Bühne den Backgroundchor für eine andere Nummer von Knarf und der großartigen Bernadette LaHengst unterstützt, da wir bei der Aufnahme mit dabei waren. Da ich als Teenager immer davon träumte, Backing Sängerin zu werden – ein Star wollte ich nie werden, komisch – war das eine späte Erfüllung eines Jungmädchentraums.

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 7

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

7. An einem Poetry-Slam teilgenommen.

Dies war seit einigen Jahren ein großer Wunsch von mir, der sogar 2006 zu einem meiner fest vereinbarten Jahresziele wurde. Aus Gründen konnte ich es erst 2009 umsetzen, bei einem sehr sehr großen Poetry Slam hatte ich einen Startplatz bekommen. Im Verlauf des Abends wurde ich vor Nervosität immer kleiner, als ein Text nach dem anderen mit teils sehr professioneller Performance  vorgetragen wurde. Die Beiträge selbst lagen zwischen sehr auf Wirkung geschriebenen Comedy-artigen Geschichten und berührenden lyrischen Texten. Außer mir waren nur Männer vertreten, Slammen ist eine sehr männliche Domäne.

Ich war so nervös, dass ich dachte, ich könnte niemals die Bühne betreten, aber zugleich wusste ich, dass ich diese Chance nutzen wollte, mein Ziel endlich zu erreichen. Aber ohne Nullis unterstützende Gegenwart (“du musst nicht lesen, wir können auch in der Pause gehen”) hätte ich es sicher nicht geschafft. Mein Text fiel ziemlich aus der Reihe, es war auch deutlich kürzer als die maximal erlaubten fünf Minuten.

Während meines Vortrags herrschte Totenstille im ausverkauften Saal. Anschließend gab es Applaus und nachher vor der Location jede Menge freundliche Worte, auch vom Gewinner.

Und ich war stolz und glücklich, mich und vor allem meine Auftrittsangst überwunden zu haben.

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 6

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

Schon Teil 6 *stolz guckt*

Ich hatte ja zu Beginn Zweifel, ob ich auf 10 Dinge kommen würde, aber so nach und nach fallen mir doch ein paar schöne Döntjes (hamburgisch für Anekdoten) ein.

Ich habe einmal einem Mann alle Fingernägel knallrosa lackiert.

Es war auf einer Togaparty, als jemand meinte, lackierte Fingernägel seien doch ein prima Ausdruck römischer Dekadenz (nein, es war nicht Giiihhdo). Die übrigen Männer ließen sich maximal einen Nagel von mir lackieren und verlangten am nächsten Tag panisch nach Nagellackentferner.

Matt S. hingegen ließ mich in aller Ruhe seine zehn Fingernägel anmalen und hatte es am nächsten Morgen bereits vergessen. Als ihn ein Mann nach dem Weg fragte, deutete er in die richtige Richtung. Erst als der Mann ziemlich verstört auf seine Fingernägel starrte, fiel ihm der Nagellack wieder ein.

Matt: Kind Regards!

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 5

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast (und auch noch nicht von mir wusstest) – Stöckchen

5. Ich habe mit Sophie Rois auf dem Bierbike eine Runde um die Volksbühne gedreht.

Falls Sie sich fragen, was ein Bierbike ist: Bierbikes gibt es in verschiedenen Städten und werden m.W. hauptsächlich von Touristen und Junggesellenabschiedsteilnehmern für feuchtfröhliche Fahrten genutzt. Manche Städte haben versucht, sie zu verbieten. Die Teilnehmenden sitzen um einen Tresen herum und treten ordentlich in die Pedale und werden dafür mit Getränken und Touristischen Informationen belohnt.

Die WWdW auf einem Bierbike? Schwer vorstellbar. Unvorstellbar*.

Bis zum Spektakel der Volksbühne. Hier gab es unter dem Titel “Lob der Profanierung” das Angebot, mit dem Bierbike rund um die Volksbühne zu fahren, während  Hildegard Alex auf die wiederholt laut vorgebrachte Bitte “Hildegard berichte!” Anekdoten aus ihrer Zeit an der Voksbühne zum Besten gab, unter anderem über ihre Zusammenarbeit mit Armin Müller-Stahl.

* Genauso unvorstellbar wie die wunderbare Sophie Rois auf einem Bierbike. Dennoch hatte ich das Vergnügen, die Tour unter anderem mit Frau Rois zu bestreiten.
Unscharfes Beweisfoto s.u.
Hildegard, berichte!!

Insgesamt eine surreale und sehr spaßige Erfahrung.

Am Pranger: Vorgezogene Neuwahlen

Hamburger/innen wissen es: hier wird am 20. Februrar gewählt, auch wenn man nicht so recht weiß, wen*

Das Gute daran: Endlich ist Schluss mit dem schwarz-gründen Laientheater mit Selbstbedienungsmentalität.

Das Schlechte: Monatelang geht politisch mal wieder gar nichts, obwohl es durchaus Handlungsbedarf gibt, denn vor den Wahlen darf man nicht und nach den Wahlen muss man erst über eine Koalition verhandeln und Posten verschachern.

Das Perverse: Diese Wahlen kosten die Steuerzahler/innen ein Heidengeld. Von mehreren Millionen Euro dürfen Sie mal ausgehen, allein für das Erstellen der Wahlunterlagen, das Porto, die Arbeitszeit und das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer/innen. Wussten Sie, dass Wahlhelfende diesmal 400 (vierhundert!!) Euro für diesen Tag bekommen**? Üblich waren bisher nach meinem Wissen ca. 100 Euro, aber damit hätte man die vielen erforderlichen Helferlein natürlich so kurzfristig nicht rekrutieren können. Jetzt schätzen Sie mal, wieviele Wahlhelfer/innen in einer Stadt wie Hamburg benötigt werden und multiplizieren das mit 400 Euro (Vorstände bekommen etwas mehr).

Und diese Kosten entstehen nur, weil unfähige Politiker statt nach vier Jahren nun schon zur Hälfte der Legislaturperiode zeigen, was ihnen ihr Mandat bedeutet: nämlich keine Orientierung am Gemeinwohl, sondern nur an ihren eigenen armseligen kleinen Leben.

Wenn ich daran denke, dass das Wahlvolk einige dieser Personen und Parteien weiterhin wäheln wird, möchte ich kotzen.

Berlin ist mit Wowereit natürlich keinen Deut besser dran.

* Immerhin ist die PARTEI zur Wahl zugelassen, weil die PARTEI eine Partei im Sinne des Parteigesetzes ist.
** Vergessen Sie es, das Landeswahlamt teilt mit, dass niemand mehr benötigt wird.

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast – Stöckchen Teil 4

10 Dinge, die ich getan habe, die du vermutlich noch nicht getan hast Stöckchen

Bitte beachten Sie, dass ich den Zusatz (und auch noch nicht von mir wusstest) entfernt habe, denn hierüber habe ich tatsächlich bereits einmal gebloggt. Deswegen kommt unter Nr. 4 ein Beitrag, den ich bei mir selbst geklaut habe.

4. Ich habe bei einer Lesung von Max Goldt einen Lachanfall bekommen, während alle anderen schwiegen.

Es war, meine ich, im Deutschen Theater oder im Maxim Gorki, als Max Goldt (im Jahr 2001?) erstmals einen fremden Text vorlas mit dem Hinweis, das sei jetzt ein Versuch, ob das Vorlesen dieses Textes funktioniere. Es handelte sich um das wunderbare „Deine Reime sind Schweine“ von Stefan Kozalle aka DJ Koze.

Mich riss bereits die Einleitung zu Kichern und Giggeln hin, das sich weiter steigerte, bis ich fast nicht mehr konnte. Das lustige war, dass ausser Bob und mir niemand gelacht hat. Stellen Sie sich ein großes Theater vor, das bis auf den letzten Platz ausverkauft ist, und außer zwei Menschen im Parkett lacht niemand. Danach kam die Pause, und Bob und ich mussten uns noch minutenlang Lachtränen wegwischen und versuchen, wieder Luft zu bekommen.

Ich bin sofort danach* zu Dussmann gesaust und habe die CD bestellt. Ich habe sie am Wochenende wieder gehört und freue mich immer und immer wieder über dieses großartige Lied. Cosy rulez!

* während der Öffnungszeiten, also am nächsten Werktag

Und hier die Musikversion von DJ Koze (leider noch nicht live erlebt)

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