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Bad Poetry Day 2012

Die Abfahrt

Verzögert sich

Was tun mit

Der freien Zeit

Unvermutet

Auf Abruf

Bad Poetry

Natürlich

Was sonst

Schließlich weiss ich

Wo

Mein Handtuch

Liegt

 

 

Allen einen schönen Bad Poetry Day!

Automatische Wortbilder

Gucken Sie mal hier.

Auf maquina-poetica.net finden Sie zwei digitale Anwendungen vor, mit deren Hilfe Sie auf sehr unterschiedliche Weise an das, was digitale Poesie sein kann, herangeführt werden: Die maquina-poetica und die poetica-visual.

Faszinierend. Großartig.

Suchsbegriffslyrik!

Ich bin müde, sehen Sie es mir nach, dass ich mit Poetron nicht mithalten kann…
(Originalsuchbegriffe von heute, Ergänzungen und Satzzeichen für die Lesbarkeit)

nett ist die kleine schwester von
katz und goldt!

wohin am wochenende?
männerbilder ansehen!

ich bin sein´s.
Na klar. und alle so yeah

Was für ein intelligenzgrad mag
behaarte männer?

Tja, und wann strahlst du?
Wenn es wieder wiesel bei ikea gibt.

Pösie: Mittelschicht (Arbeitsfassung)

Mittelschicht

Man ist es oder man ist es nicht
und bleibt es immer: Mittelschicht
den Aufstieg schafft man äußerlich
doch innerlich stets: Mittelschicht

Der eine lässt es hinter sich
zumindest meint er es sicherlich
Doch innerlich, ja innerlich
da bleibst Du immer Mittelschicht

Die Herkunft, die verliert man nicht
man ändert sich nur äußerlich

Man sieht im Spiegel sein Gesicht
Und weiss: für immer Mittelschicht.

Und dann war da noch die Frage (39)

“mein ich”

Mein Ich
ist viel besser
Als Dein Ich

Mein Ich
ist so groß
Das hat ein eigenes Ego
Ehrlich!

Kernkompetenz Pösie

es darauf ankäme! strzoda gedichte was r

Als ob es darauf ankäme
Was sich auf Strzoda reimt
Viel wichtiger ist
Dass Tex mir noch
einen Sekt schuldet
auf Eis

Pösie

gedicht fahrradhelm

Trägst Du einen Fahrradhelm
Denkst Du an Sicherheit, Du Schelm

(Da geht noch was, ich stimme Ihnen zu)

Lürik (mit Dank an Felli)

Unsere Weltenherrscherin hat mich soeben mit einer Jugendsünde mit dem mir bislang unbekannten lyrischen Wurstwerk von Rocko Schamoni vertraut gemacht. Wie großartig ist das denn bitte :D

Rocko Schamoni hat ein Gedicht geschrieben
Eine weiße Wurst
Von Rocko Schamoni 19. September 2009, 06:00 Uhr

An einem strahlenden Frühlingstag
wurde in der Mitte von Europa mit langen, roten Bändern
eine große, weiße Wurst vom Himmel heruntergelassen
eine Wurst so dick wie eine Eiche
und so lang wie ein Autobus
eine lebende Wurst
sie bewegte sich, streckte sich
und kroch durch die Landschaft
um sich mit ihrem spitzen Schnabel
Nahrung aus dem Boden zu bohren
die Menschen eilten herbei, um sie zu sehen
und begrüßten sie und freuten sich
auch wenn die Wurst nicht sprach
so war sie doch überall willkommen
zu Ehren der Wurst wurde ein großes Fest abgehalten
und die Wurst wurde gefüttert
man nähte ihr ein Kleid und
formte aus Stroh einen großen Hut für sie
und man ehrte sie und beschloss, sie
zum Anführer der Menschen zu machen
aber am zehnten Tage kamen die Bänder wieder aus der Höhe
und zogen die Wurst zurück in den Himmel

Und sonst so: Lyrik

Heute warf mir im Vorübergehen
die Muse einen Handkuss zu.
Wie schön!

Das nächste Mal
knutsch ich sie
zu Boden!

Word Press macht Lyrik

WP poetry

Nah dran, Word Press.

Echte Lürik geht aba so:

The stuff to the left
is our snazzy new
featured post area, basically
the most interesting stuff
going on around the site
with a nice visual slug

from each

A lot of the links
you’re used to

are either in the footer
or in the new and improved
admin bar.

(The grey thing at the top of the page.)

So geht das. Merkt Euch das.

Poesie Projekte 1.2

Oh, ich schäme mich so. Wie konnte ich bei der Aufstellung meiner anstehenden Projekte eine der wichtigsten Aufgaben vergessen? Die auch schon so lange unbearbeitet ist?

Ich kann mich nur damit entschuldigen, dass die immense Bedeutung dieser Aufgabe meine Schreibkraft blockiert… dennoch gelobe ich Besserung!

Aufgabenliste:

  • Hymne an die Puschligkeit
  • Ode an das Wiesel
  • Lyrisches aus Steet Art-Fundstücken
  • Lyrisches aus meinen Suchbegriffen

(wird fortgesetzt)

Poesie Projekte

Aufgabenliste:

  • Lyrisches aus Steet Art-Fundstücken
  • Lyrisches aus meinen Suchbegriffen (bei Teutates, da geht was!)

(wird fortgesetzt)

Und dann war da noch die Frage (16)

gedichte betriebsausflug

*Räusper*

In der Schule hieß das Wandertag
Woran ich gar nicht denken mag
War besser als zwar als Unterricht, trotzdem
War es ziemlich unbequem
Dem Lehrer hinterherzutrotten
In heißen Socken und qualmenden Botten
Die Wälder waren sowieso öde
In dem Alter findet man Wandern blöde.
Heut gehn wir auf Betriebsausflug
Bis Harburg, ist das weit genug?

Schreibanregung mit Gedichtzeilen

Hier.

Interessanter Ansatz.

Diese Woche: “ich werde nicht sagen schau mir in die augen kleiner” vom 16.06.2009 (Katrin Stange “aschermittwoch”)

Wenn das kein Anfang ist, der sich gewaschen hat.

Und dann war da noch die Frage (9)

gummitwist reime

Gummitwist, Gummitwist
Weißt Du denn, wie schön das ist
Gummitwist, Gummitwist
Ach, wie hab ich das vermisst
Alles was ich brauche, ist
eine Runde Gummitwist

Neulich, im Seminar…

… „Der Schüttelreim und seine Bedeutung im 20. Jahrhundert“

Er schöpft’ Verdacht, als sie am Bein rissen.
Ganz sicher war er, als sie reinbissen.

Alte Gedichte: Ab ins Kloster (2001)

ich will alles, möglichst gestern
schön verpackt, und das frei haus
nicht, daß alles gleich perfekt ist
nein, da mach ich mir nichts draus

man muß viele frösche küssen
irgendwann kommt dann der prinz
na, es gibt auch nette frösche
als zeitvertreib bis dahin (grins)

ich hab ja gar nichts gegen frösche
nur gegen lurche oder molche
viele von der sorte aber
erkennt frau erst zu spät als solche

genau die aber sind wie kletten
harmlos, aber nerven mächtig
wird man schwer nur wieder los
amüsiert sich nicht grad prächtig

dackelblick und treue seele
nett gemeint, doch schlecht gemacht
das kann doch nicht alles sein
wenn doch, dann gute nacht

dann ist es doch zeit für ein kloster
fürderhin enthaltsamkeit
aber noch besteht ja hoffnung
also hat das ja noch zeit

Limerick

Es fand eine Frau aus Wien
am Morgen nichts anzuziehn
Darum ging sie nackt
Denn, das ist ein Fakt,
Das kann man nicht nur in Berlin.

Wedding Singer

I guess I should be flattered
You want me to share
But I have to admit
I’d rather not be there

I’ve been to places
I’d never seen before
And I wish I’d just say
I don’t do weddings anymore

You know I do mind
And I am not very prone
To attend this occasion
As always, alone

I’ve been to places
I’d never seen before
And I wish I’d just say
I don’t do weddings anymore

Lyrik am Sonntag

Will ich an der Elbe wandern
ganz in Ruhe, störn die andern
Menschen unterwegs, die traulich
händchenhaltend, wie erbaulich
vor mir her mäandern.

Ode an die Schlaflosigkeit

Inspiriert von Herrn Schwarzer lag ich heute nacht stundenlang wach. Und begann folgendes Gedicht:

Fragst Du einen Wandersmann
einfach nach dem Weg
Doch der geht das anders an
Und brät Dir ein Steak
Dabei wolltest Du
lieber einen Storchen
Doch er sagt, das ist ein Gnu
Dann musst Du gehorchen!

Ist Schlaflosigkeit also ein Lyrikkatalysator? Nächste Nacht würde ich lieber wieder schlafen, Ihr Musen!

Welttag der Poesie

Ohne Fred wüsst’ ich es nie
Heut ist der Welttag der Poesie
Ich danke also dem lieben Basti
Für diese gelungene Inspi-
ration.
Wie Sie merken: ich dichte schon :D .

fred_2009-03-21
(c) http://www.fonflatter.de

lyrisches: fragen an die welt

das leben der strümpfe

was starrst du so auf meine strümpfe
sing mir doch das lied der schlümpfe
oder bleib von mir aus hocken
doch finger weg von meinen socken

eines knaben fantasie
hat mitunter schwarze knie
du guckst doch nur nach meinen
wohlgeformten beinen

du bist bestimmt ein fetischist
dem nicht mehr zu helfen ist
was starrst du so auf meine strümpfe
sing mir doch das lied der schlümpfe

(Dies ist ein Update hierzu)

schokolade statt liebe poesie (OEIL, Dulsberg-Nord)

eine poetische Begründung warum Schokolade besser als Liebe ist

Bist Du einst schwächlich,
alt und recht malade
Hilft Liebe nicht,
nur Schokolade.

Das Weib ging fremd.
Was biegt dich grade?
Es ist, fürwahr,
die Schokolade!

Durchbohrt den Apfel
eine Made?
Vergiß das Obst
iß Schokolade!

Roland Schwarzer (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autoren)

Ode an Eule TM

unter-eulen


Eule TM

Diese Ode ist für Dich

Du kannst kochen
Und singen
Ohrwürmer verschenken
Und Kuchen backen

Das kann keine Eule außer Dir

Dein duftender Puschelpo
schlägt alles um Längen

Dir steht einfach jede Frisur
Du machst bei allem prima Figur

*Nuff*
Liebe Eule TM
*Nuff*

Buchtitel-Poesie

Uh. Aua. Die künftige Weltherrscherin bewirft mich mit einem Stöckchen.

Und ihr Wunsch ist mir Befehl.

Es ist ein Quickpoem, und dann muss ich auch noch alle Bücher zurücksortieren. Was tut man nicht alles für die Kunst und die Weltherrschaft?

*Räusper*

Ä!
Hier spricht Berlin!

Wie werde ich ein Berliner
Wenn Arbeit nur noch Arbeit ist?

Weg damit!

Es bleibt natürlich unter uns ;)

Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker!
Nur einen Seufzer lang…

Wir werden siegen!

Die Autoren:

Max Goldt
Claudius Seidl (Hrsg)
Carmen Böker, Silvia Meixner
Elizabeth Perle McKenna
Rita Pohle
Horst Biernath
Max Goldt
Anne Philippe
PeterLicht

Merke: Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit (Kurt Schwitters).

Fast vergessen: Beweisfoto. Ächz.

Fellmonster-Gefelligkeits-Foto

Fellmonster-Gefelligkeits-Foto

Nachtrag: Sehen Sie es mir krankheitsbedingt nach: ich versäumte, zwei weitere Personen zum Mitmachen zu animieren. Oops. Dies sei hiermit nachgeholt: Ich bitte Carissima und Ruediger zum Mitmachen!

CD-Poesie

Angeregt durch die wunderbare Tauschlade.

Ähäm.

Herzscheiße. Kapitulation.
Sag Hallo zur Hölle.
Endlich tot?

Komm. Raus!
Wo die Rammelwolle fliegt.
Das Weltall ist zu weit.
Pure Vernunft darf niemals siegen!

DÄGÄ DÄGÄ!

Die Urheber:
Funny van Dannen. Tocotronic.
Bernd Begemann.
Max Müller.

Mutter. Spillsbury.
DJ Koze aka Adolf Noise.
Die Sterne.
Tocotronic.

M.A. Numminen.

p1280164

Snapshot Poesie

Ich bleibe Liegen
Mein Anrufbeantworter
Ist Tot

Darum kümmer ich mich dann
Den Nächsten Tag
Mpf
Bis dahin schaue ich
Online TV

Schildmaid

Dies ist ein Update hierzu.

Spass mit WordPress Snapshots

Ich oute mich hier mal als Nicht-Feed-Verwenderin. Das Format liegt mir einfach nicht.

Also nutze ich die Snapshots-Funktion, um auf meiner Blogroll nachzusehen, was es neues gibt.

Normalerweise achte ich dabei nur auf das obere Fenster. Unten hingegen, unten stehen Begriffe,die Snapshot in seiner unendlichen Weisheit als Schlüsselbegriffe des Blogs herausfiltert. Und das, meine Damen und Herren, das ist Literatur.

Hören Sie selbst:

Katharina Die Große wird von ihren Freundinnen
Barbie genannt
wegen ihrer großen Möpse
Scheißt die Wand an, denkt sich Katharina
diese Comedianssollen mich doch mal an die Füße fassen.
Die lass ich in die Hundehütte sperren!
(Fellmonsterchen)

Das Wiesel
Non-stop auf Reisen
Reich mir mal den Dremel rüber
Jetzt wird der Schreibtisch geflext
Mac vs PC, jeder bekommt seine Hälfte
ATI macht’s möglich
(Silencer)

Heidi Klum hat Aroma-Phobien auf der Liege und trinkt im Taxi eine Molle.
(Unterholz)

Speziell fürs Wortteufelchen: ein Limerick-Versuch:

Eine Sendung namens Glücksrad hab ich nie gesehen!
Und da im Aquarium hab ich Champagner stehen.
Pelze mag ich gar nicht leiden
Trägt mein Mann Bikini lasse ich mich scheiden
Nackte Männer kann ich besser an Baustellen sehen.

City Battle

Nein, ich werde mir kein Grundstück kaufen
Und will trotzdem übern Rasen laufen
Wat kiekstn da?

Ich will die Spree in Hamburg
und den Pudel in Berlin
Ich möchte am Meer wohnen
und nie aus der Großstadt ziehn

Und dann steh ich am Bahnhof Zoo
und mein Herz singt
genau neben der Stelle
an der Ottensen swingt

Und das Heimweh ist erst da
wenn ich in Mitte stehe
und wenn ich alte Freunde
endlich wiedersehe

Nein, ich werde mir kein Grundstück kaufen
Und will trotzdem übern Rasen laufen
Wat kiekstn da?

Kirschblüten-Blues

Grad nachgesehen
Wie die Aktien stehen
Und ein kleines Stück
Ging es dann zurück
Blüht, Kirschzweige blüht!

Blüht, Kirschzweige blüht
Ich habe mich bemüht
Ein großes Mädchen zu sein
Manchmal fühl ich mich trotzdem klein
Blüht, Kirschzweige, blüht!

Das Machen schlechter Gedichte ist noch viel beglückender als das Lesen der allerschönsten
sagte schon Hermann Hesse, und der wusste sicher, wovon er sprach.

Automatische Lyrik (Version 1.0)

Warum ich eigentlich meine
wo du ganze hast
ist peinlich Mensch sein

Murphys Erkenntnis

Diese Raupe wird kein Schmetterling.

Dieser Prinz bleibt ein Frosch.

Murphy kann nicht schlafen.

Gestern, gar nicht mal so früh

ging die Wunderbare Welt

in ihr Bett und hat den Wecker nicht gestellt

denn heut’ ist Samstag, Tag ohne Müh-

sal. Und wann meint Ihr, ward sie wach

ohne Wecker? Um Punkt sieben!!

Gern wär sie im Bett geblieben

Doch draußen war viel zuviel Krach.

Ganz ehrlich: das war es nicht allein.

In der Woche kam sie morgens kaum raus

Und wie sah es heute aus?

Sie schlief partout nicht mehr ein.

Was hat sie also getan?

Aufgeräumt bis halb zehn

Um dann wieder ins Bett zu geh’n

Ein Mittagsschläfchen stand an!

Und die Moral von der Geschicht:

Unterschätze Murphy nicht!

John Keats: Ode an eine Nachtigall Director’s Cut

I

Mein Herz schmerzt, und ein tauber Krampf durchfährt
Mein Hirn, als ob ich Schierling angerührt
Oder ein trübes Opiat vollends geleert
Grad hätte und zur Lethe sinken würd:

III

Sich auflösen, verschwinden, und am Schluß
Vergessen, was im Laubwerk dich nie stört,
Die Qual, das Fieber und den Überdruß
Hier, wo ein jeder jeden stöhnen hört;
Wo letztes graues Haar vom Schlagfluß bebt,
Wo Jugend bleich und schemen-dürr verfällt;
Wo denken heißt, daß man vor Gram und Sorgen
Bleierne Lider hebt;
Wo Schönheit ihren Augenglanz nicht hält
Und neue Liebe dies nur schmerzt bis morgen.

IV

Fort! fort! fliegen zu dir will ich fürwahr,
Nicht, daß mich Bacchus‘ Parderwagen trägt,
Nein Poesiens unsichtbares Flügelpaar,
Auch wenn das Hirn sich wirr und schleppend regt.
Und bin schon bei dir! Zärtlich ist die Nacht
Und thront vielleicht die Mondenkönigin
Im Haufen aller ihrer Sternenfeen;
Nur Licht scheint keines sacht
Als jenes, das vom Himmel Brisen dünn
Durchs dunkle Grün und Moos der Wege wehn.

VI

Umdunkelt lausch ich; ich hab manches Mal
Mich halbwegs in den leichten Tod verguckt,
Gab ihm erträumte Namen ohne Zahl,
Damit die Luft mein ruhiges Atmen schluckt;
Jetzt merk ich erst, wie köstlich Sterben ist,
Wenn mitternachts sich aller Schmerz verlor,
Da du dein Herz verströmst und ungehemmt
In solch Ekstase bist!
Du sängest weiter, und wär taub mein Ohr —
Ich ein Stück Rasen für dein Requiem.

VIII

Verlorn! — das Wort schon ruft wie Glockenklang
Zurück von dir mein einsam Ich mir jäh!
Adieu! — die Phantasie täuscht nicht so lang
Wie man ihr nachrühmt, trügerische Fee.
Adieu! adieu! — dein Klagelied verklingt
Jenseits nahn Wiesen, überm stillen Bach,
Hangaufwärts; und ins nächste Tal gräbt’s sich
Tief ein jetzt und versinkt:
War es Vision? Ein Traum und ich doch wach?
Fort die Musik — Wach oder schlafe ich

Um den Schlaf gebracht

Manchmal denk ich, ich bin gar nicht deutsch
denn ich hasse Heinz Rühmann
und auch Romy Schneider
und hatte noch nie eine Schrankwand

Manchmal denke ich, ich bin sehr deutsch
denn ich liebe die Sprache
ich mag es gern pünktlich
und Rügen sowieso

(to be continued)

STOFFPFERD – Frau Dr. Schwemms für FRAKTUS (OEIL)

Dr. Hildegard Schwemms

3. September 2007, 09:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Schamoni,
ich schreibe auch Gedichte und verfasse Romane und ich hätte einen Text für eure Band Fraktus zu verkaufen. Der Text geht folgendermaßen:

Stoffpferd

(Intro)

Stoffpferd, Stoffpferd, Stoffpferd (8x wiederholen)

(Mittelteil)

Stoffpferd, Stoffpferd, Stoffpferd (8x wiederholen)

Der Text könnte bei Bedarf auch noch weiter ausgebaut werden.

Frau Dr.
Mir gefällt der Text ausnehmend gut. Wirklich ein
schöner Text, ich werde ihn umgehend vorschlagen.
Und sie hätten noch mehr aus der Richtung?

Dr. Hildegard Schwemms:

4. September 2007, 09:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Schamoni!

Das freut mich, dass Ihnen mein Text gefallen hat und es wäre mir eine Ehre, Ihnen meine Kreation für einen kleine Geldsumme zur Verfügung zu stellen. Ich habe auch noch einen kleinen Entwurf für die Strophe:

Strophe 1:

Stoffpferd, ja es ist ein Pferd.
Pferdstoff, ja es ist aus Stoff.
Pfoffsterd, ja es ist ein Sterd.
Sterdpfoff, ja es ist aus Pfoff.

(oder so ähnlich, muss noch stark überarbeitet werden…)

Wenn sie noch Stoff oder Pferd brauchen, schreiben sie mir gerne eine e-Mail auf meinen Personalcomputer.

Ergebenst,
Ihre Frau Dr. Schwemms

Liebe Frau Doktor.

Zwar gefällt mir Ihr Text, aber ich kann in der zweiten Hälfte der Strophe keinen Sinn mehr erkennen. Was meinen sie mit einem Pfoffsterd?
Mir gefällt am besten die erste Strophe, sie scheint mir konsumententauglich und witzig- frech.
Vielleicht sollte man da noch etwas weiter dran bleiben?
R

Tucho der Woche

Ihr müßt sie lieb und nett behandeln,
erschreckt sie nicht – sie sind so zart!

Ihr müßt wie Palmen sie umwandeln,

getreulich ihrer Eigenart!

Pfeift euerm Hunde, wenn er sie ankläfft:
küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
sagt, “Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!”
Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!
Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Und schießen sie: du lieber Himmel,
schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel!
Wer möchte nicht gern Opfer sein?
Und spürt ihr auch in euerm Bauch
den Hitlerdolch, tief, bis zum Heft:
Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

(Kurt Tucholsky
Vertont von Hanns Eisler,
genial interpretiert von Ernst Busch)

 

Aktuell

Das war ein netter Abend

Angenehm und leicht

Und trotzdem

ist nett der kleine Bruder von schön

Lebensweisheit

Immer wenn der Menschenfresser

seine Menschen frisst

liegt links die Gabel, rechts das Messer

weil er gut erzogen ist.

:D

(Quelle leider unbekannt, neulich auf einem Strassenfest aufgeschnappt)

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