Ihr wisst, was das heisst. Schummeln, großflächig.
Aber Rufus hat mich überzeugt, die sportlichere der beiden Varianten zu wählen. D.h. ich beginne am 24.11. mit der Geschichte und dem Wordcount des letzten Jahres, ca. 32.700 Worte, also ein wenig hinter dem, was man zum bequemen Erreichen der Ziellinie benötigt.
Noch dazu weiß ich nicht mehr, wo genau ich in der Geschichte steckte, als die schnöden Umstände mich an der Fortsetzung hinderten. Ich habe aber auch keine Lust, alles zu lesen. Ich habe eben mal Word beauftragt, eine Kurzzusammenfassung zu erstellen, aber die war so doof, das man sie niemandem zumuten kann.
Stattdessen bekommen Sie hier exklusiv den letzten Absatz, von dem ich aus in den diesjährigen NaNo starten werde.
Es ist warm, doch mich fröstelt, ich schließe meine Jacke bis zum Hals und ziehe die Schultern hoch, als müsste ich mich gegen einen fiesen Hamburger Wind wappnen, stecke die Hände in die Taschen und stürme weiter durch die Straßen, die mich immer weiter weg von mir und zur Ruhe führen sollen. Ich weiß nicht, wie lange ich gelaufen bin, als ich am Fluss ankomme, der für mich noch immer namenlos ist. Erschöpft sinke ich auf eine Parkbank und atme die warme Abendluft ein. Endlich ist mir nicht mehr kalt, ich kann die Hände aus den Taschen nehmen und meine Jacke wieder öffnen. Ich starre auf den Fluss und auf die Sterne am klaren Nachthimmel, nehme die Menschen um mich herum wahr, die spazieren gehen oder auf Decken am Ufer liegen und diese Nacht feiern, atme tief ein und aus und finde endlich so etwas wie Ruhe.
Sind Sie auch so gespannt wie ich, wie es weitergehen wird?
Ehrlich gesagt ist selbst die Schummelvariante eine Herkulesaufgabe unter den derzeitigen Bedingungen. Man darf also gespannt sein, ob die gefürchteten 50.000 Worte überhaupt näher rücken werden, selbst wenn ich mich diesmal beim Start ganz nahe an die Ziellinie stelle.
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