Nach dem NaNo ist vor dem Buch…

Ich habe mich entschieden, Arne weiterleben zu lassen. Der NaNo ist eine gute Ausgangsbasis für eine echte Geschichte.
Ich werde den Snowflake-Ansatz ausprobieren.
Schritt 1: Take an hour and write a one-sentence summary of your novel.
Puh, das ist schon schwer. Eine halbe Stunde habe ich noch. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Aus Motivationsgründen:

NaNoWriMo 2009: Geschafft!!!

 
You did it, writer.
Pitted against a merciless deadline and battling hordes of distractions—including the most tempting fall TV season that’s been unleashed upon novelists in decades—you kept at it.
Now you’ve arrived at a place that very few NaNoWriMo participants ever see: The winner’s circle. Overhead, the November sky is bursting with fireworks celebrating your victory, [...]

NaNoWriMo 2009, Tag 29, Teil 1

900 Worte. Das reicht nicht. Es fehlen noch gut 2000. Arne geht es gut, mir heute leider gar nicht.

NaNoWriMo 2008, Tag 28, Teil 2

An dem Vera zu alter Form aufläuft, Hannah über sich hinauswächst und alle gemeinsam Arne den Arsch retten.

 

 
OMG, der Sieg rückt in greifbare Nähe!!!
 

NaNoWriMo 2009, Tag 28, Teil 1

An dem Arne eine Verzweiflungstat begeht.
1633 Worte. Gut, aber nicht gut genug. Noch 4.500 Worte bis Montag! Dranbleiben!

NaNoWriMo 2009, Tag 27

An dem WdW genau 1000 (!) Worte schreibt. Weniger als nötig, aber egal…

Es bleibt noch so viel zu tun…

NaNoWriMo 2009, Tag 26

An dem WdW schummelt, weil sie Arne liegen lässt, aber trotzdem schreibt… immerhin…

Kein Wunder, die Arbeit in der Fabrik frisst mich gerade mal wieder auf…

NaNoWriMo 2009, Tag 25

An dem WdW spät nach Hause kommt und trotzdem ein paar wenige Worte schreibt

Das anstrengende ist: im Job muss ich mich meistens möglichst kurz fassen, und hier soll ich so viele Worte aufs Papier bringen. Und Arne will gerade nur schweigen und seine Ruhe.

NaNoWriMo 2009, Tag 24

An dem Arne Gefühle zeigt und WdW den notwendigen Wortschnitt nicht schafft

Kann morgen nicht schreiben. Das Wochenende ist meine letzte Hoffnung, das muss rocken!

NaNoWriMo 2009, Tag 23

Heute hat Arne mich oder ich ihn in eine Sackgasse manövriert. Also haben wir einfach abgebrochen und an anderer Stelle weitergemacht.

Eigentlich sollten wir schon auf der Zielgeraden sein, aber es fängt gerade erst an…und noch 10.000 Worte…

NaNoWriMo 2009, Tag 22

Mit Arne zu reisen ist anstrengend, vor allem, weil ich ihn tragen muss, und das, wo ich eh Aua habe.

Auf der anderen Seite ist Reisen mit Arne sehr kurzweilig, was wiederum der Wortzahl gut tat.
Dem Blog tut Arne gar nicht gut…
( das sind die letzten fünf Wochen)
Schade, dass das nicht auch mit dem Gewicht [...]

NaNoWriMo 2009, Tag 19 (Update)

An dem Arne ein unmoralisches Angebot ablehnt.
Durch Zerstörung war nichts zu gewinnen, es musste doch eine andere Antwort geben als Gewalt und Gegengewalt, Ausbeutung, Missbrauch und Erpressung.

Uff. Tagessoll nicht erfüllt, aber trotzdem eine reife Leistung.

NaNoWriMo 2009, Tag 19

Ehrlich gesagt: ich habe keine Lust. Gar keine. Überhaupt gar keine!
Allerdings hat mir Ihre Felligkeit einen Ehrentätschelaward für meine Bemühungen im diesjährigen NaNoWriMo verliehen.

Also werde ich mich jetzt wohl am Riemen reißen und wenigstens ein paar Sätze zusammenstoppeln, um mich der Auszeichnung würdig zu erweisen.
Update folgt.

NaNoWriMo 2009, Tag 18

Ein anstrengender Tag, für Arne wie für mich. Aber gemeinsam haben wir uns nach vorn bewegt.

Arne hat heute deutlich besser gegessen als ich. Schweinerei!

Mit wie wenig Schlaf kann man eigentlich so auskommen bis Ende November?

NaNoWriMo 2009, Tag 17

An dem Arne die Kurabgabe entrichtet und mal wieder Sex hat.

 
Ich dachte, ich würde heute die 30.000 schaffen, aber ich kann nicht mehr. Aber ich habe das Soll heute übererfüllt, immerhin.
 

 

NaNoWriMo 2009, Tag 16

Der Weise aus der Küche kennt den Kiezkönig aus Berlin und bietet Arne Hilfe an.

Eichhörnchen… aber es wird…

NaNoWriMo 2009, Tag 15

An dem Arne das Meer sieht und dem Weisen aus der Küche begegnet

50 % ! Die Hälfte! Yiiiiiiiiiiiiieeeehaw!!!

NaNoWriMo 2009, Tag 12

An dem Arne sich bereit macht für ein Wochenende am Meer und die Stimme wieder da ist

Pösie: Mittelschicht (Arbeitsfassung)

Mittelschicht
Man ist es oder man ist es nicht
und bleibt es immer: Mittelschicht
den Aufstieg schafft man äußerlich
doch innerlich stets: Mittelschicht
Der eine lässt es hinter sich
zumindest meint er es sicherlich
Doch innerlich, ja innerlich
da bleibst Du immer Mittelschicht
Die Herkunft, die verliert man nicht
man ändert sich nur äußerlich
Man sieht im Spiegel sein Gesicht
Und weiss: für immer Mittelschicht.

NaNoWriMo 2009, Tag 10

An dem Arne morgens mit einem Mörderkater aufwacht und einem Irrtum erliegt.
Die Widgets, diese hüpschen Bildchen, sind kaputt
Heute nur gut 1.000 1.500 Worte. Eine Quälerei. Also nix mit den 50%. Aber immerhin 43,2%.

NaNoWriMo 2009, Tag 9

Der erste richtig mühselige Tag.Aber trotzdem eine große Wortzahl zusammengestoppelt, gepriesen sei mein Notizbuch!

Gestern hat sich Arne übrigens mal richtig naggelich gemacht, kein schlechter Anblick…

Und, sind Sie auch so neugierig, wie es bisher läuft?
Arne entspannt sich.
Nein, Stress hat Arne nicht.
Arne hasst Busse.
Arne fühlt sich unwohl.
Arne zögert einen Moment.
Na toll, denkt Arne.
Arne muss lächeln.
„Ja?“ fragt [...]

NaNoWriMo 2009, Tag 8

Arne wehrt sich, aber ich glaube, der Panzer knackt bereits….

Die beliebte Zusammenfassung in 10 Sätzen entfällt, das klingt einfach nach nichts. Entweder ich sollte längere Sätze schreiben, oder der Algorithmus steht einfach auf die kurzen Sätze.
Dafür die motivierende Statistik:

NaNoWriMo 2009, Tag 7

Ich bin sprachlos, heute, ausgepowert, aufgekratzt, und wollte Arne sterben lassen. Aber man hielt mich ab. „Arne soll leben“
Ich tat mein Bestes.
„Nun denn Arne, lebe weiter und sündige hinfort nicht mehr.“
Muhahaha.

NaNoWriMo 2009, Tag 6

Eben das 14.000 Wort getippt.
Die Geschichte kommt nicht vorwärts, Arne bleibt hartnäckig ein Arsch, aber den kriegen wir noch weich, jawohl!
Und weil es endlich geht, hier auch die Grafik:

Ha, und hier noch motivierender:

Hach. Beeindruckend, oder?

Hrmpf. Pösie fällt aus.

Das Fellmonsterchen hat mich in seiner unendlichen Güte und Weisheit auf den Poetron aufmerksam gemacht. Dummerweise dichtet der besser als ich. Lesen Sie mal das hier:
Das Wuseln der Neugier
Neugier würden lispeln.
Sie lispeln puschlig und ergreifend.
Sie säuseln wütend und froh.
Das wunderbare Wiesel, puschlig bist auch du!
Puschlig und ergreifend.
Ach was wohl säuseln, was wuseln?
Die Samen!?
Säuselnde Neugier!
Puschlig lispeln [...]

NaNoWriMo 2009, Tag 1

Heute ohne Widget (das hübsche Bild von NaNoWriMo mit meinem Namen), aber mit der beliebten Zusammenfassung in zehn Sätzen:
Arne ist davon abgekommen, zu Frauen mitzugehen, die er nicht kennt. Die Nacht im Bohnenden Hamster war mal wieder lang gewesen. Frauen, die im Nachtleben einen Tee bestellten, gingen gar nicht. Arne steht auf und geht ins [...]

NaNoWriMo 2009

The world needs your new novel! Come write it with us this November!

Ich bin bereit! Ich bin in Form! Ich bin bereit! Ich bin in Form! (SpongeBob)
Fellmonsterchen, Arne und ich zählen auf Sie!

Und sonst so: Lyrik

Heute warf mir im Vorübergehen
die Muse einen Handkuss zu.
Wie schön!
Das nächste Mal
knutsch ich sie
zu Boden!

Basisdemokratie, oh, ah!

Liebe Freunde und Freundinnen (übrigens Titel eines schönen Liedes von Mutter, aber ich komme vom Thema ab),
als Verfechterin der Basisdemokratie möchte ich Sie selbstredend an den internen Entscheidungsprozessen teilhaben lassen.
Dass Sie keines der Projekte kennen, gilt nicht als Entschuldigung. Ich entscheide schließlich auch den ganzen Tag über Dinge, von denen ich keine Ahnung habe.
Natürlich [...]

Mein Enthüllungsroman (3)

Oder Das urplötzliche bedauernswerte Ableben von Dr. Träge
Meinen Sie, man könnte ein paar Papiere an den Seiten so präparieren, dass er sich beim Umblättern mit angelecktem Finger vergiftet und spontan tot umfällt? Oder sich am Papier schneidet, vergiftet und tot umfällt? Oder von einem tonnenschweren Gewicht erschlagen wird und tot umfällt?
Ich denke, Sie merken, worauf [...]

Mein Enthüllungsroman (2)

Vielleicht mache ich einen Krimi draus… Dr. Träge wird einen furchtbaren Tod erleiden, muhahahaha….
Außerdem brauche ich noch einen Tarnnamen für Frau Bratze, die konfliktscheue Chefin, die alle immer schön in die Scheiße reitet und hinterher fragt, ob man ihr „böse sei“.

Mein Enthüllungsroman…

… lässt noch etwas auf sich warten.
Aber zwei Namen habe ich schon chiffriert: Dr. Träge, der entscheidungsunfähige Jasager, und Herr Rettich, das karrieregeile Kollegenschwein.
Muhaha, das wird schön.

Poesie Projekte 1.2

Oh, ich schäme mich so. Wie konnte ich bei der Aufstellung meiner anstehenden Projekte eine der wichtigsten Aufgaben vergessen? Die auch schon so lange unbearbeitet ist?
Ich kann mich nur damit entschuldigen, dass die immense Bedeutung dieser Aufgabe meine Schreibkraft blockiert… dennoch gelobe ich Besserung!
Aufgabenliste:

Hymne an die Puschligkeit
Ode an das Wiesel
Lyrisches aus Steet Art-Fundstücken
Lyrisches aus meinen [...]

Poesie Projekte

Aufgabenliste:

Lyrisches aus Steet Art-Fundstücken
Lyrisches aus meinen Suchbegriffen (bei Teutates, da geht was!)

(wird fortgesetzt)

Schreibanregung mit Gedichtzeilen

Hier.
Interessanter Ansatz.
Diese Woche: „ich werde nicht sagen schau mir in die augen kleiner“ vom 16.06.2009 (Katrin Stange „aschermittwoch“)
Wenn das kein Anfang ist, der sich gewaschen hat.

Ich möchte glauben

Was macht ein Mensch mit seinen hunderttausend Barcodes? Welche Zahl würde ich mir aussuchen? Wäre ich in der Lage, mit jemandem zusammenzuleben, ohne permanent gereizt zu sein?  Verbraucht sich die Liebe irgendwann? Was machen Punks, wenn ihre Kinder in das Alter kommen, in dem sie die Nächte durchmachen oder Drogen konsumieren? Wie wäre es, wenn [...]

Berlin-Friedrichstraße (2004, Auszug)

Woche um Woche verging, jeden Morgen blickte er am Bahnhof Friedrichstraße auf, in der Hoffnung, sie werde gleich den Zug besteigen. Es war jedesmal vergeblich.
Er gewöhnte sich an die Enttäuschung, die schließlich schwächer wurde, die Erinnerung an sie verblaßte, er schalt sich selber einen Narren, dass er dieser Phantasie – denn nichts anderes war sie [...]

Alles auf Rot (2004)

Alles auf Rot, sagte sie. Doch nicht alles, sagte er, nur einen Teil des Geldes. Und auf Schwarz. Alles auf Rot. Nein, auf Schwarz. Herzchen, WENN du schon aus einem mir unbekannten Grund um das Geld für unsere Hochzeit spielen willst, dann alles oder nichts. Und dann lass mir die Wahl auf welche Farbe. Rot, [...]

Lyrik am Sonntag

Will ich an der Elbe wandern
ganz in Ruhe, störn die andern
Menschen unterwegs, die traulich
händchenhaltend, wie erbaulich
vor mir her mäandern.

Ode an die Schlaflosigkeit

Inspiriert von Herrn Schwarzer lag ich heute nacht stundenlang wach. Und begann folgendes Gedicht:
Fragst Du einen Wandersmann
einfach nach dem Weg
Doch der geht das anders an
Und brät Dir ein Steak
Dabei wolltest Du
lieber einen Storchen
Doch er sagt, das ist ein Gnu
Dann musst Du gehorchen!
Ist Schlaflosigkeit also ein Lyrikkatalysator? Nächste Nacht würde ich lieber wieder schlafen, Ihr [...]

Die Welt macht den Test: Sprichwörter (2001)

Wir untersuchen heute das populäre Sprichwort „Geteiltes Leid ist halbes Leid“.
Dieser Aussage liegen folgende Annahmen zugrunde: 1. Das Leid wird zwischen genau zwei Personen geteilt. Denn: Wären mehr als zwei Personen an der Leidteilung beteiligt, bekäme jeder weniger als die Hälfte. Geteiltes Leid wäre in diesem Falle nicht halbes Leid, sondern vielleicht ein Drittel oder [...]

Der Förster (2001)

Eine sagenhaft langweilige und endlos lange Geschichte zu konstruieren ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn sie so ganz ohne Pointe auskommen soll. Und zuviele Atempausen dürfen auch nicht nötig sein, damit überhaupt erst keine Unterbrechung stattfinden kann.
Also: es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne. Diese sieben Söhne hießen Thomas, Martin, [...]

Die Liebe kehrt zurück

Blick zurück.
Blick nach vorn: Es dauerte eine Zeit, darüber hinwegzukommen. Ich schwor der Liebe ab, ich wollte keinen Ersatz für das eine, wahre, einzige. Es sollte viele wie Dich geben? Das konnte ich nicht glauben. Zum Glück hörte meine Schwester nicht auf mich.
Und sie brachte eines Tages jemanden mit. Wir lernen uns langsam [...]

Sinnkrise

Was bisher geschah.
Ich wusste, unsere gemeinsame Zeit ging dem Ende zu. Ich wehrte mich gegen das Unvermeidliche. Ich wollte, konnte nicht loslassen. Ich bat um Aufschub. Doch Reisende kann man nicht aufhalten. Der Abschied kam, er fiel mir sehr schwer. Auch wenn ich gewusst hatte, worauf ich mich eingelassen hatte. Die Zeit danach war leer [...]

Jeder schweigt von etwas anderem.

Was bisher geschah.
Und so trafen wir uns eines Tages. Ich war so glücklich wie nie zuvor in meinem Leben. Wir verstanden uns ohne viele Worte. Wir unternahmen viel zusammen, denn wir hatten viele gemeinsame Interessen. Das muss Liebe sein, dachte ich. So etwas passiert einem nur einmal im Leben. Wir machten zusammen Urlaub, eine wunderschöne [...]

Sinnlosigkeit. Sinnlichkeit. Leichtsinn?

Was bisher geschah.
Meine Verehrung wurde mit der Zeit immer größer. Es fiel meinem Umfeld bereits auf. Ich las alles, was ich finden konnte. Ich war ein Groupie. Ich wusste, ich war nicht allein. Aber es war mir egal. Ich wusste, ich war eine von vielen. Aber trotzdem, das mit uns, es war etwas [...]

Sinn. Sinlosigkeit. Sinnlichkeit.

Ich bin nicht leichtsinnig. Ich verschenke mein Herz nicht so leicht. Aber letztes Jahr, da war es anders. Es war Liebe auf den ersten Blick, wenn auch zunächst über einige Entfernung.
Wir hatten auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Nicht jeder verstand meine große Begeisterung und Zuneigung, die so plötzlich entstanden war. Weiß man je, [...]

Wundern Sie sich nicht…

… über die plötzliche Beitragsflut… Ihro Welt ist beim Aufräumen und beim Schreiben, da kommt so einiges Blogbares.

Mein Roman in 10 Sätzen

Markus ist ein guter Vater. Markus liegt das nicht. Markus hasst das Krankenhaus. Markus weint. Markus seufzt.
Markus hat Panikattacken. Markus nickt. Markus lächelt bitter. „Ja, dann“ sagt Markus. Markus nickt.
Hm, ich weiss nicht, ob das Kürzen so eine gute Idee war

Keiner kann so schreiben wie ich

Nein, keiner kann so schreiben wie ich… Sorry, ich habe da wohl noch etwas Superpunk im Ohr
Ich wollte nur stolz berichten, dass ich mit der Überarbeitung meines NaNoWriMo-Werkes begonnen haben. In einer schmerzhaften OP habe ich gestern den Musiker und einen Nebenplot entfernt. Heute wurde die Chronologie überarbeitet und das eine oder andere [...]