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Ich bin erleichtert!

Ich hatte mir das ganze irgendwie lustiger vorgestellt. Die vielen Dienstreisen, die feinen Klamotten, der entgegengebrachte Respekt…

… ich bin ziemlich froh, bald nicht mehr Papst zu sein. War doch ganz schön anstrengend, die ganzen Exkommunikationen und der Ablasshandel.

Endlich ist wieder Zeit für Flaschendrehen im Vatikan :-D

Macht kaputt…

… funktioniert leider nicht.

Dafür habe ich eine wunderschöne Schale aus den Sechzigern von Villeroy und Boch zerdeppert und den unteren Stiel vom Sonnenschirm abgebrochen (der war verrostet, daher meine “Superkräfte”).

So kann man natürlich auch “ausmisten und entrümpeln”, aber so war das nicht gedacht.

EDIT: Angebrochene Puderdosen mit Spiegel sind auch völlig überschätzt. Argh.

Meine Biographie. Stöckchen.

Ein feines Stöckchen von Nessy, gefunden bei Ihrer Felligkeit.

„Zehn mögliche Titel meiner Autobiographie“.

1. Ja. Nein. Vielleicht. Widerspruch als Chance.
2. Unterschätzt und verkannt. Mein Leben als Genie.
3. Bier auf Wein. Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
4. Ich bin okay, Du bist okay, der Rest sind alles Deppen
5. Glücklich bis ans Lebensende Fantasy
6. Auf der Suche nach.. Ein Ratgeber
7. Das geht Sie nichts an! Sexualität verstehen.
8. Es ist nur Musik Was wirklich wichtig war.
9. Fragen an die Welt. Antworten im zweiten Band.
10. Gesehen und nicht verstanden. Mein Leben als Mensch.

Krankheiten die ich nicht habe (9): Erythrophobie

Bei dieser Krankheit freue ich mich wieder einmal besonders, dass ich sie nicht habe*, sonst könnte ich nämlich nicht leben, zumindest nicht in meiner Wohnung:

Angst vor der Farbe Rot; auch: Angst vor dem Erröten

Laut Wikipedia hat das sogar eine ICD-10 Nummer, nämlich F 40.2

Irgendwie nehme ich an, dass es doch häufiger die Angst vor dem Erröten ist, denn der Name erinnert so deutlich an die roten Blutkörperchen.

*Angst vor Chris deBurgsh “Lady in red” habe ich allerdings schon, was für ein furchtbares Lied!!!

Was ich diesen Sommer gelernt habe (2)

  • Ich bin auch ein Glücksbärchi.
  • Camping kann so geil sein.
  • Italiener haben so lustige dünne Mädchenzigaretten. Toll.
  • “Wozu sind Freunde sonst da?” Danke!!!
  • Spontaneität ist super.
  • “Wo ist da das Problem?”
  • Matthi ist ein Schatz. Nur die Hälfte der Zeit, dann aber richtig.
  • Ist das ein Sturm, man hört schon das Getose? Was kommt nach fest? Nach fest kommt lose.
  • Schach kann richtig Spaß machen. Wenn jemand das vernünftig erklärt. Und mich gewinnen lässt :D
  • “Sprich mit meiner Hand”.
  • “Die hat Nasenbluten vor Arroganz.”

Das war ein guter Sommer.

Vorbei, vorbei

Einerseits

NNK.

Beerdigt.

Ich hab es geahnt.

Ich hab mir geschworen, mich rauszuhalten.

Ich wusste, es läuft seit Monaten nicht.

Trotzdem.

Gestern die beiläufige Mitteilung, dass es vorbei ist.

Dass nur ich investiert habe.

Vorbei.

Ich weiss, NNK hat mich nicht vermisst.

Traurig.

Andererseits

NNK soll sich GEHACKT legen!

Verschwendete Zeit.

Pah! Bäh!

NNK SUCKS!

Übrigens waren die Sterne super beim Dockville! So!

Ich bin am Ende, ich bin am Ende, ich bin ich bin ich bin ich bin am Ende…

Naja, man kann immer noch so tun

als wäre man sich sicher,

als würde man sich selber glauben

was man den anderen erzählt!!!”


Krankheiten die ich nicht habe (7) The Cure is Worse than the Disease… (via Girl Normal)

Großartig. Weisse Bescheid. Dafür!!

The Cure is Worse than the Disease... I know I’m not the first to discuss this particular quirk of our modern society…but I think I might be the first to address it via cute cuddly snowball people. Have you ever been sitting, watching TV, and one of those glossy happy-people drug commercials comes on? Do you find yourself strangely attracted and repulsed at the same time? Here’s what I’ve noticed about these particular commercials:  1. You’re never really sure what the drug is or wha … Read More

via Girl Normal

Krankheiten, die ich nicht habe (6)

Asymmetriphobie – Angst vor asymmetrischen Dingen

Wovor ich mich nicht fürchte, was ich allerdings auch nicht besonders mag, sind asymmetrische Frisuren.

Müssen…

Pflaster so jucken? Diese Heftpflaster von der Rolle meine ich. Argh!!!

Man fragt sich ja manchmal..

… woher die eigenen Kernkompetenzen stammen, und woher die Zuschreibungen anderer herrühren, die vermeintliche Fähigkeiten betreffen. Eine meiner vermeintlichen Kernkompetenzen liegt ja auf dem Gebiet von “Das geht Sie nichts an!”

Aber wie kamen diese vermaledeiten Worte den erstmalig in dieses unschuldige Blog?

AHA!

Verheiratet
Peter Sattmann war Schuld!

Schwul
Die Gala war Schuld!

Homosexuell
Das war offenbar eine dieser seltsamen grundlosen Überweisungen von Dr. Gugel

Fetisc*isten
Wer die zu mir gebracht hat, war mir irgendwann von selbst eingefallen: Rüftata110 mit seiner Musikreihe MFOC.

Jahresrückblick 2009

Bei verschiedenen Blogs habe ich dieses Stöckchen gesehen. Jahresrückblick – Ich steh drauf. Also los.

Wie war 2009?

Das Musikalische Jahreshoroskop 2010

Die Blogpuppe hat den Anfang gemacht, Frau Quadratmeter machte ein Stöckchen draus. Schreiben Sie Ihr eigenes Horoskop!

Was für eine großartige Gelegenheit!

Also los!

Bevor Sie fragen…

Das beste Konzert 2009 …
Ja? Ja? Nun sagen Sie schon…

Statusbericht (2)

Das Projekt NNK läuft in Grunde nicht schlecht. Nur ich bin unzufrieden. Aus meiner Sicht könnte das besser und vor allem schneller laufen.

Ungeduld ist mein zweiter Vorname.

Vielleicht sind die Projektziele zu ehrgeizig gesteckt. Vielleicht ist das Projektziel aber auch nicht erreichbar. Schwer zu sagen.
Frau Welt Ungeduld des Wissens ist gerade frustriert.

Und sonst: Dezember

Weihnachten ist eine der drei großen Volksschwächen. Die anderen beiden sind Autos und Fußball.

(Max Goldt: Der Zauber des seitlich Dranvorbeigehens, in: Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens)

Deswegen feiert Die wunderbare Welt des Wissens am 23.12. Festivus.

EDIT: Meine Schwester lehnt das “Airing of Grievances” ab. Was mach ich nun? :D

Wissen Sie was?

Nee? Ich auch nicht.

Zu berichten wäre eigentlich genug, aber ich mag nicht. Arne spukt mir durchs Hirn, er mutiert immer mehr zum Arschloch, und ob ich diesen November genug Zeit zum Schreiben haben werde, weiss ich auch nicht.

Der Spagat zwischen Innen und Außen strengt an. Und der mp3 muckt. Dabei weiß er doch, wie dringend ich ihn brauche.

Ich bin dann mal mit einem 13% Bier bei Dr. House.

Krankheiten, die ich nicht habe (5)

Kynophobie
Angst vor Hunden, Hundeähnlichen Tieren

WTF sind hundeähnliche Tiere?

Mein Enthüllungsroman (3)

Oder Das urplötzliche bedauernswerte Ableben von Dr. Träge

Meinen Sie, man könnte ein paar Papiere an den Seiten so präparieren, dass er sich beim Umblättern mit angelecktem Finger vergiftet und spontan tot umfällt? Oder sich am Papier schneidet, vergiftet und tot umfällt? Oder von einem tonnenschweren Gewicht erschlagen wird und tot umfällt?

Ich denke, Sie merken, worauf es bei der Geschichte ankommt :D
PS: ACHTUNG SPOILER!

Bekenntnisse einer Musikliebhaberin

Heute ist – aus Marketinggründen, nehme ich an, angeblich Beatles-Tag*.

Da kommt doch noch ein Aber… es kommt immer ein Aber!

Mein Enthüllungsroman…

… lässt noch etwas auf sich warten.

Aber zwei Namen habe ich schon chiffriert: Dr. Träge, der entscheidungsunfähige Jasager, und Herr Rettich, das karrieregeile Kollegenschwein.

Muhaha, das wird schön.

My life according to Mutter / Mein Leben nach Mutter

Stöckchen, das ich bei der Holden Maid aufgelesen habe.

Die Regeln im Original: „Using only song names from ONE ARTIST, cleverly answer these questions. Pass it on to other people and tag me. You can’t use the band I used. Try not to repeat a song titles. It’s a lot harder than you think! Repost as “My Life According to (BAND NAME)”

Mein Leben als Song von Mutter.

Are you a male or female? Kleiner Junge.

Describe yourself: Was sich zu sehen lohnt.

How do you feel: Normalerweise ja.

Describe where you currently live: Boeckhstr. 26

If you could go anywhere, where would you go? Israel.

Your favourite form of transportation: Reifen rollen.

Your best friend is: Teil von allem.

Your favourite colour is: Ein offenes Geheimnis, für das sich niemand mehr schämt.

What’s the weather like: Verschwommen

Favourite time of day: Für Stunden.

If your life was a TV show, what would it be called: Sag es, wie es ist.

What is life to you:: Es ist nur Musik.

Your current relationship: Alles was anders ist, ist gut.

Breaking up: Heb Dir Deine Tränen für jemand anders auf.

Looking for: Wenn Du da bist.

Your fear: In ihren Augen ist nichts mehr.

What is the best advice you have to give: Ohne diese Dinge leben.

If you could change your name, you would change it to: Michael.

Thought for the Day: Wo ist das Problem.

How I would like to die: Wir waren niemals hier.

My motto: Die Erde wird der schönste Platz im All.

mutter2007_gross

Lustig, das Stöckchen, und gar nicht so einfach! Wenn ich mal Zeit habe, probiere ich das noch mit den Goldenen Zitronen.

Und sonst…

Diese Stelle bleibt frei. Ich hatte Ihnen gerade mein Herz ausgeschüttet, aber WordPress hat’s gefressen. Ich nehme das mal als Hinweis, dass das zu persönlich war.

Krankheiten, die ich nicht habe (3)

Anthophobie – die Angst vor Blumen

Hurra. Glück gehabt!

Und sonst: der August

Geht gerade gar nicht. In der Fabrik des Grauens werden meine Schichten spürbar länger. Die Kollegin ist gerade wieder kurz vorm Durchdrehen, das blockiert das ganze Team. Und ich habe amtlich Rücken. Richtig heftig Rücken. Das macht alles keinen Spaß.

Deswegen weniger Bloggen, auch wenn es schwer fällt. Auch wenn die Welt darauf wartet, zu erfahren, wie es beim Dockville war, was das Wunderbare Wiesel so bei seinen Puschligkeitsvergleichsstudien festgestellt hat, welche Bücher mir in letzter Zeit missfallen haben…

Ach. Scheiße. Aber das sagte ich schon, oder?

Horoskop der Woche

Eine nette Sommerwoche, wenn man sich an ein paar Regeln hält: Waagen beruflich weiträumig umfahren, Krebse nebenbei ein wenig tätscheln – und alle anderen am besten einfach in Ruhe lassen. Ferienzeit eben.

Ich würde ja sofort einen Krebs tätscheln. Ehrlich.

Nachtrag:

(c) Fonflatter.de

(c) Fonflatter.de

Ach so!!!!

August, Augusta, am Augustesten

Öffnen Sie jetzt bitte Arme und Herzen und heißen Sie den August willkommen! (Ü+G)

Willkommen August, Du schönster aller Monate!

Oh, und was habe ich für ein schönes Horoskop in meiner Fernsehzeitung gefunden:

Jetzt beginnt eine tolle Zeit. Sie sind beliebt und treffen überall auf Sympathie und Bewunderung. Jemand gesteht seine Liebe*!”

* Mir, hoffe ich. Sonst hätte ich ja nichts davon.

Lieber August, komm an mein Herz! Ich bin bereit :D !

Gute Vorsätze III.2/2009

Dieses Quartal zieht sich aber wie Kaugummi… einige Korrekturen sind erforderlich:

* Beiträge ausschließlich mit einem Titel, der ein Zitat aus einem Songtext darstellt (Ausnahme: Lebenshilfe, Und dann war da noch die Frage)
Langweilt mich schon jetzt, nach nur vier Wochen. Ersatzlos gestrichen.
* Jeden Tag mindestens zehn E-Mails löschen.
Ich komme nicht hinterher, aber der Vorsatz ist nach wie vor gut.
* Loslassen üben, und wenn das nicht geht, dann wenigstens Geduld mit mir haben.
S.o.
* Öfter mal früher ins Bett gehen und mehr schlafen.
S.o.

Muss I denn zum Städtele hinaus (Elvis Presley)

Machen Sie sich derweil eine schöne Zeit.

Und jetzt alle zusammen:

Can’t you see I love you
Please don’t break my heart in two
That’s not hard to do
‘Cause I don’t have a wooden heart

And if you say goodbye
Then I know that I would cry
Maybe I would die
‘Cause I don’t have a wooden heart

There’s no strings upon this love of mine
It was always you from the start
Treat me nice, treat me good
Treat me like you really should
‘Cause I’m not made of wood
And I don’t have a wooden heart

Muss i denn, muss i denn
Zum Städtele hinaus
Städtele hinaus
Und du, mein Schatz, bleibst hier?

Muss i denn, muss i denn
Zum Städtele hinaus
Städtele hinaus
Und du, mein Schatz, bleibst hier?

There’s no strings upon this love of mine
It was always you from the start
Sei mir gut, sei mir gut
Sei mir wie du wirklich sollst
Wie du wirklich sollst
‘Cause I don’t have a wooden heart

Aus meinem Haus (JaKönigJa)

Heute stand ich vor meinem Lieblingsmöbelladen, sah im Schaufenster ein wunderschönes Sofa und freute mich, das ein ebenso schönes Sofa bei mir zu Hause steht. Ok, der Bezug im Lieblingsmöbelladen ist schöner, aber seit ich weiß, was der kostet, habe ich beschlossen, dass es wichtigeres im Leben gibt. Selbst wenn ich das Geld hätte, und nicht noch vier, fünf dringendere Projekte anstünden, wäre ich nicht bereit, so viel Geld dafür auszugeben. Aber davon träumen und mit dem Stoffmuster puscheln muss erlaubt sein ;)

Gute Vorsätze III/2009

Und wieder ist es soweit, eine neues Quartal möchte mit neuen Vorsätzen begangen werden. Nach einem extrem erfolgreichen I. Quartal war die tatsächliche Umsetzung der Vorsätze im II. Quartal doch deutlich schlechter

Also versuchen wir es in den kommenden drei Monaten hiermit:

  • Beiträge ausschließlich mit einem Titel, der ein Zitat aus einem Songtext darstellt (Ausnahme: Lebenshilfe, Und dann war da noch die Frage)
  • Jeden Tag mindestens zehn E-Mails löschen.
  • Loslassen üben, und wenn das nicht geht, dann wenigstens Geduld mit mir haben.
  • Öfter mal früher ins Bett gehen und mehr schlafen.

Der lokale Bohei…

… hat dieses Jahr keine Discokugel 8-O ! Dafür ein Tipi, warum auch immer.

Im übrigen geht er mir gerade auf die Nerven, denn die dumpfen Trommeltöne dröhnen bis hierhin, und rund um die Vergnügungsmeile kann man sich mit dem Rad kaum bewegen. Na, aber den Fall Böse werde ich mir ansehen, das muss drin sein. Immerhin ist das Wetter ja doch mal wieder halbwegs ok.

Statistisch irrelevante Bekenntnisse

Ich glaube, ich habe eine Schwäche für Sozialarbeiter.

Grundgesamtheit: 2

Keine aussagekräftige Stichprobe, ich weiß :D

Und dann war da noch die Frage (17)

trinity fetish sex in den neunzigern

Ich erinnere mich nur an eine “Vicars and Tarts”-Party. Aber ich frage mal Herrn R. aus S. :lol:

Und sonst…

.. mir ist heute ein wenig blümerant. Ich denke, das liegt an den Wetterkapriolen, ich hoffe es.

(oder bekomme ich doch ein Kind von Herrn S., auch ohne Sex?)

Ansonsten, Härräm, Härräm, Härräm, gucke und höre ich jetzt Musik. Muss gerade mal sein.

Sesselwestwind

Nicht schlecht, oda? Gefällt mir.

Manchmal möchte ich…

… einfach den Alltag mitfilmen.

Beispiele gefällig?

Gestern auf der Rolltreppe. Obwohl ich Musik auf dem mp3-Player höre, kann ich nicht umhin, das Telefongespräch des jungen Mannes neben mir mitzuhören. “Ja, ich habe noch den Verband drum. Das tut sonst so weh, wenn die Vorhaut an der Hose reibt. Die Eichel liegt ja blank.” WTF 8-O ? Spricht man jetzt über solche Dinge in der Öffentlichkeit???

Heute im Spielzeugladen sagte die Mutter zu ihrem etwa sechsjährigen Sohn: “Die Mutter von Destiny (!) hat ja gesagt, dass Destiny auch gerne puzzelt. Schau mal, da hinten sind die Puzzle”.

Und dann war da noch die Dame, die ihre Brille mit einer dieser Brillenketten befestigt hatte. Die finde ich ohnehin albern, nicht zuletzt, weil meine Lateinlehrerin so ein Bämsel hatte. Diese Kette war allerdings ganz schick. Trotzdem verstehe ich nicht, warum die Dame die Kette nicht hinter dem Kopf trug, sondern vor den Brillengläsern.

Oh Altona, oh mores.

Should I stay or should I go?

Das Berlin-Festival klingt gut. Und hey, Tempelhof rulez!

Bin ich schon zu lange in Hamburg?

Oder ist es normal, dass ich beim neuen Club Astra Kulturhaus in Berlin-Friedrichshain erst mal an das Bier denke?

Obskurer Ohrwurm

Small Fry – Bing Crosby und John Mercer
Words & Music by Frank Loesser & Hoagy Carmichael, 1938

Small fry, sittin’ by the pool room,
Small fry, should be in the school room;
My, my, put down that cigarette,
You ain’t a grown up high and mighty yet.

Small fry, dancin’ for a penny,
Small fry, countin’ up how many.
My, my, just listen here to me
You ain’t the biggest catfish in the sea.

Bridge:
You practice peckin’ all day long to some old radio song,
Oh yes, oh yes, oh yes!
You better listen to your Maw and someday practice the law,
And then you’ll be a real success.

Small fry, you kissed the neighbor’s daughter,
Small fry, should stay in shallow water.
Seems I should take you ‘cross my knee
You ain’t the biggest catfish in the sea.

Coda:
You’ve got your feet all soakin’ wet,
You’ll be the death of me yet
Oh my, oh my, small fry.


Wieso, bitte, habe ich gerade dieses Lied im Ohr? Keine Ahnung.

Hoagy ist ja wohl ein super Name. So werde ich meinen Sohn nennen.

Schöner Scheitern..

Manchmal muss man von Dingen und Vorstellungen Abschied nehmen. Das fällt mir nicht leicht. Meine To-Do-Liste (entschuldigen Sie den Ausdruck) ist immer noch so lang. Mehr Puschligkeit gerät da leicht aus dem Blickfeld.

Krankheiten, die ich nicht habe (2)

Ailurophobie, die krankhafte Angst vor Katzen.

Der eilige Greis

Heute in meinen Mails:

ich wünsche allerseits ein schönes, langes pfingstwochenende mit dem heiligen geist, der auf euch alle herabfahren möge! ;-)

Och nöö, danke!! Obwohl das mit den Sprachen sicher praktisch wäre…

Freundinnen müsste man sein

Posemuckel liegt gar nicht so weit weg von Hamburg. Eine Freundin von mir lebt dort. Sie ist damals wegen Herrn Posemuckel dorthin gezogen, der aber mittlerweile in einer anderen Stadt arbeitet.

Ich war letztes Jahr und das Jahr davor mal auf der Durchreise in Posemuckel und habe sie dort getroffen. War auch alles ganz schön. Nun wollten wir uns mal wieder treffen. Weil es in Posemuckel ein kleines Festival gibt, wäre ich sogar dorthin gereist. Das passt aber nicht wegen Herrn Posemuckels Heimatbesuchen. Danach wird es bei mir zeitlich schwierig. Momentan klingt es so, als müsste ich unbedingt nach Posemuckel reisen… dabei ist Hamburg doch viel schöner. Egal, ich bin ein wenig gereizt.

Nicht bei Twitter…

Warum?

Darum!

*LOL*

Meine Nachbarn spielen Bowling

Über mir. Anders kann ich mir die Geräusche nicht erklären.

Außerdem scheinen sie ihren Balkon neu zu bepflanzen, den Mengen Erde nach, die sich auf meinem darunterliegenden Balkon anfinden. Langsam bin ich echt genervt.

Ich möchte glauben

Was macht ein Mensch mit seinen hunderttausend Barcodes? Welche Zahl würde ich mir aussuchen? Wäre ich in der Lage, mit jemandem zusammenzuleben, ohne permanent gereizt zu sein?  Verbraucht sich die Liebe irgendwann? Was machen Punks, wenn ihre Kinder in das Alter kommen, in dem sie die Nächte durchmachen oder Drogen konsumieren? Wie wäre es, wenn mein Sohn Priester werden wollte?

Wie tolerant bin ich? Könnte mein Sohn ein Nazi werden? Wie lebt es sich in einem besetzten Land? Wenn ich im Ausland leben müsste, würde ich mich integrieren wollen? Oder würde ich mir einen Brotbackautomaten kaufen, eine Satellitenschüssel, um deutsches Fernsehen zu empfangen und zu Hause weiter deutsch sprechen?

Mit wie wenigen Sachen kann ich auskommen? Was ist mir wirklich wichtig? Wer ist mir ein Vorbild? Was würde ich der Welt sagen wollen, wenn ich nur einen Satz dafür hätte? Mehr Toleranz? Mehr Zeit zum Spielen? Wie formuliert man diese Botschaft, ohne dass es nach einem blöden guten Vorsatz oder nach Bevormundung klingt?

Was weiß ich über das Leben, was ich anderen gern mitteilen würde? Dass es wenig gibt, was man so ernst nehmen muss, wie es einem im Moment vorkommt? Dass sich das meiste wieder zum guten wendet? Gibt es eine Botschaft, die für alle Menschen gleichermaßen gilt, oder kann ich nur für die westliche Welt sprechen, weil ich mich nur dort ansatzweise auskenne?

Was will ich im Leben noch tun, wo will ich noch hinreisen, was will ich noch lernen?

Ich möchte Fallschirmspringen, vorher aber am besten einen Tandemsprung machen. Ich würde gerne tanzen lernen und jemanden haben, mit dem ich ab und  zu tanzen kann. Ich möchte immer noch gerne einmal RS küssen. Ich möchte Kinder haben, auch wenn ich mich manchmal frage, warum. Ich möchte ab und zu etwas gutes tun, am liebsten etwas, wo ich meine Fähigkeiten einsetzen kann. Ich möchte kreativ sein, auch in meiner Arbeit. Ich möchte den Schwebenden Engel in Güstrow sehen und ein romantisches Wochenende in Paris verbringen. Ich würde gern noch eine Nacht an der Karlsbrücke erleben, nur diesmal mit einem Mann, der in mich verliebt ist.

Ich möchte zufrieden sein mit dem, was ich erreichte habe, mit der, die ich bin. Ich möchte mir Schritt für Schritt, Fehler für Fehler näher kommen und weiter zu der Person werden, als die die Schöpfung mich gemeint hat. Ich möchte mehr Geduld mit mir und anderen haben. Ich möchte mich ab und zu daran erinnern, dass alle Menschen schön sind, alle ihre Hoffnungen und Sehnsüchte haben und dass Toleranz und Respekt wichtig für das Zusammenleben sind.

Ich möchte mir jeden Tag bewusst machen, dass ich gesund bin, einen guten Job habe, eine schöne Wohnung, eine Familie, auf die ich mich verlassen kann und Freunde, die gern mit mir zusammen sind. Dass ich intelligent und stark bin und alle Herausforderungen meistern werde. Dass es darum geht, mich weiterzuentwickeln, aber auch ab und zu innezuhalten und einfach zu sein und zu genießen. Dass man nicht immer nur rennen und rasen muss, sondern ab und zu eine Pause einlegen kann, um sich neu zu orientieren, auszuruhen oder einfach die Sonne zu genießen.

Ich bin nicht alt, aber die Zeit, die mir bleibt, ist nicht unendlich. Ich möchte eine Arbeit tun, die mir Spaß macht und mir sinnvoll erscheint (zumindest meistens), aber ich möchte auch Zeit für mich haben, für Musik, Theater, ein gutes Buch, Treffen mit Freunden, abhängen an der Elbe oder im Café. Ich möchte mein Leben ruhiger angehen, und wenn der Stress eintritt, einen Schritt zurück machen und die Situation in Ruhe betrachten. Ich möchte leben, nicht gelebt werden.

Ich möchte mich erinnern an Situationen, in denen ich gelacht habe, in denen ich mit geschlossenen Augen in der Sonne saß, in denen ich das Meer rauschen gehört habe, in denen ein Mensch für mich da war.

Ich möchte aufhören, immer nach dem Warum zu fragen, aber niemals aufhören, Fragen zu stellen.

Ich möchte daran glauben, dass Kinder sich niemals langweilen in einer Welt, die so vielseitig und so spannend ist. In einer Welt, in der man Tiere beobachten kann, Klackermatschburgen bauen, Gummitwist oder Murmeln spielen, Gäste in Cafés nach ihren Namen fragen kann, in der noch immer nicht die Technik entscheidet, ob man einen schönen Tag hatte oder nicht. In der Onkel Fritz sitzt in der Badewanne oder Stadt-Land-Fluss nie aussterben werden, egal ob mit Krankheiten oder nicht. In der Reime sich eher fressen werden als sich nicht zu reimen. In der angefangene Sätze danach schreien, albern fortgesetzt zu werden, in der es kein Sprichwort gibt, das man nicht verstümmeln kann.

In der es immer gute Musik geben wird, die ihren Weg zu mir findet. In der leider nichts für immer ist, auch wenn man manche Momente gerne in Watte packen oder unter einer Glasglocke aufbewahren würde. Ich möchte glauben, dass all diese Erinnerungen tief in meinem Gehirn verankert sind und mir vielleicht in einem Moment, in dem ich sie dringend brauche, wieder zur Verfügung stehen werden. Dass ich dann wieder weiß, wie es war, als R. mich mit ins Kino nahm, als der Regenbogen mir die Zuversicht gab, dass alles wieder gut werden würde, als ich ein einziges himmlisches Mal lang an nichts dachte, sondern einfach nur war.

Dass die Momente, an die ich mich erinnere, nichts mit Dingen zu tun hatten, die ich besaß…

Dass es so viele gute Musik gibt, die ich hören will, gute Bücher, die ich lesen will, nette Menschen, die ich noch nicht kenne,  schöne Orte, die ich noch nicht gesehen habe.

Dass es im Leben darum geht, schöne Momente zu teilen und dafür offen zu sein.

Mühsam

Mein Wochenhoroskop: Es geht nur mühsam voran, aber mühsam – da stehen Sie doch drauf.

Neihein, tu ich nicht. Ich finde es tatsächlich nur … mühsam.

Und die nächste Woche?
Es tut mir fast schon ein wenig leid, aber ich wüßte beim besten Willen nicht, was ich Ihnen anderes sagen soll, als in der letzten Woche. Es geht langsam voran. Sehr, sehr langsam. (…) Mit anderen Worten, Sie werden unerträglich wie immer sein.

Na, dann freuen Sie sich mal auf lustige Blogeinträge :( !

Und sonst: Kryptisches

  • Die Musik hat jetzt richtig Bass. Ungeahnter Hörgenuss bei Lieblingsliedern dank des BSdW. Hurra!
  • Farblich sortierter Kleiderschrank dank Bestem Hasen der Welt!
  • Und mehr Sachen aussortiert als ich meinte je besessen zu haben.
  • Und Schuhe, ja, Schuhe…
  • Zum ersten Mal im Leben im falschen Kinofilm gesessen. Jetzt weiß ich im Wortsinne, was es heißt Ich glaub, ich bin im falschen Film.
  • Ob das OdB am Donnerstag in Begleitung war, konnte ich nicht herausfinden. Blöd.
  • Dafür gesichtet: die Ische 1.0 (zum Glück nicht von mir!) und 2.0
  • Selbst lange Wochenenden gehen viel zu schnell vorbei.
  • Polizeiboot Norbert, häßliches altes Polizeiboot Norbert.
  • Zungentattoos sind eine spaßige Sache.
  • Shoppingpegel wurde erreicht.

Und sonst, der Tag…

  • lang. Und damit meine ich LANG in Großbuchstaben
  • Also laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnng
  • So richtig lannnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnng
  • Das ist doch kein Zustand, echt mal.
  • Das mit der 4Tage-Woche sagte ich schon mal, oder?
  • Wird das nächste Woche bitte besser?
  • Danke.

Und sonst war da noch…

  • Herr B. hat wirklich sehr schöne Haare. Und nett ist er! Leider sehe ich ihn viel zu selten.
  • Paulaner hat halbe Bierkästen. Die sehen aus wie in der Mitte durchgesägt. Und sie haben einen Henkel. Dufte.
  • Zwei mal werden wir noch wach! Heissa! Huch! Ick freu mir!
  • Wenn die Bezahlung besser wäre, wüsste ich, wo ich arbeiten wollte. Die haben sogar einen Kicker *neid*
  • Was ist eigentlich dieses “Lotto”, von dem alle reden ;) ?!
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