Meine Damen und Herren, es ist 7.19 Uhr, ich bin heute ganz gegen meine Natur eine Stunde früher als sonst aus dem Bett gesprungen (ich springe sonst nie) und noch im Pyjama an den PC geeilt, um zu schreiben, den nächtlichen Traum noch in den Augen.
Allein die Technik streikte. Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis sich der Rechner zur Arbeit bewegen liess, und nun sind die Motivation und der Elan verschwunden und die Gedanken schon wieder in der Fabrik des Grauens. Und wer ist Schuld: Die Römer. Was haben die je für uns getan?
Aber ich schweife ab. Rechnerisch kann ich es trotzdem noch schaffen, wenn ich jeden Tag rund 2200 Worte zu Papier, sprich in die Tasten bringe. Faktisch nicht. Ich muss mit meinen Kräften haushalten, und die Schichten in der Fabrik verlangen mir bis zum Jahresende absehbar zuviel ab, um abends noch etwas zu leisten. Und wie es morgens vor der Arbeit laufen kann, habe ich ja eben gesehen.
Hrmpf. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werde ich das Projekt wohl wieder beiseite legen. Aber was soll’s, man soll ja eh nicht mogeln
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