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No NaNo

Aus Gründen werde ich auch in diesem Jahr nicht am NaNoWriMo teilnehmen, dem schönsten Schreibprojekt im Internet.

Es macht mich traurig, dass ich nicht einmal mit dem Gedanken gespielt habe, es zu versuchen. 2012 benötigt meine Energie und Kraft für ganz andere Dinge.

2008 und 2009 habe ich erfolgreich teilgenommen.2010 musste ich aus technischen Gründen abbrechen, 2011 habe ich trotz Mogelei nicht bewältigt. Die offenen Überarbeitung der Projekte habe ich irgendwann auch beiseite gelegt.

2012: Nichts. Nada. Keine Kapazitäten irgendeiner Art.  Ich wünschte, es wäre anders.

Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr, NaNoWriMo!

NaNoWriMo 2011: Tag 25

Meine Damen und Herren, es ist 7.19 Uhr, ich bin heute ganz gegen meine Natur eine Stunde früher als sonst aus dem Bett gesprungen (ich springe sonst nie) und noch im Pyjama an den PC geeilt, um zu schreiben, den nächtlichen Traum noch in den Augen.

Allein die Technik streikte. Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis sich der Rechner zur Arbeit bewegen liess, und nun sind die Motivation und der Elan verschwunden und die Gedanken schon wieder in der Fabrik des Grauens. Und wer ist Schuld: Die Römer. Was haben die je für uns getan?

Aber ich schweife ab. Rechnerisch kann ich es trotzdem noch schaffen, wenn ich jeden Tag rund 2200 Worte zu Papier, sprich in die Tasten bringe. Faktisch nicht. Ich muss mit meinen Kräften haushalten, und die Schichten in der Fabrik verlangen mir bis zum Jahresende absehbar zuviel ab, um abends noch etwas zu leisten. Und wie es morgens vor der Arbeit laufen kann, habe ich ja eben gesehen.

Hrmpf. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werde ich das Projekt wohl wieder beiseite legen. Aber was soll’s, man soll ja eh nicht mogeln ;)

NaNoWriMo 2011

Ihr wisst, was das heisst. Schummeln, großflächig.

Aber Rufus hat mich überzeugt, die sportlichere der beiden Varianten zu wählen. D.h. ich beginne am 24.11. mit der Geschichte und dem Wordcount des letzten Jahres, ca. 32.700 Worte, also ein wenig hinter dem, was man zum bequemen Erreichen der Ziellinie benötigt.

Noch dazu weiß ich nicht mehr, wo genau ich in der Geschichte steckte, als die schnöden Umstände mich an der Fortsetzung hinderten. Ich habe aber auch keine Lust, alles zu lesen. Ich habe eben mal Word beauftragt, eine Kurzzusammenfassung zu erstellen, aber die war so doof, das man sie niemandem zumuten kann.

Stattdessen bekommen Sie hier exklusiv den letzten Absatz, von dem ich aus in den diesjährigen NaNo starten werde.

Es ist warm, doch mich fröstelt, ich schließe meine Jacke bis zum Hals und ziehe die Schultern hoch, als müsste ich mich gegen einen fiesen Hamburger Wind wappnen, stecke die Hände in die Taschen und stürme weiter durch die Straßen, die mich immer weiter weg von mir und zur Ruhe führen sollen. Ich weiß nicht, wie lange ich gelaufen bin, als ich am Fluss ankomme, der für mich noch immer namenlos ist. Erschöpft sinke ich auf eine Parkbank und atme die warme Abendluft ein. Endlich ist mir nicht mehr kalt, ich kann die Hände aus den Taschen nehmen und meine Jacke wieder öffnen. Ich starre auf den Fluss und auf die Sterne am klaren Nachthimmel, nehme die Menschen um mich herum wahr, die spazieren gehen oder auf Decken am Ufer liegen und diese Nacht feiern, atme tief ein und aus und finde endlich so etwas wie Ruhe.

Sind Sie auch so gespannt wie ich, wie es weitergehen wird? ;)

Ehrlich gesagt ist selbst die Schummelvariante eine Herkulesaufgabe unter den derzeitigen Bedingungen. Man darf also gespannt sein, ob die gefürchteten 50.000 Worte überhaupt näher rücken werden, selbst wenn ich mich diesmal beim Start ganz nahe an die Ziellinie stelle.

 

 

 

NaNoWriMo 2011: Admit defeat

.. or admit to cheat…

Nachdem ich anderthalb Stunden auf meinen Papierkram verwendet habe und immer noch nicht fertig bin, gönne ich mir eine kurze (sic!) Pause. Dabei wurde mir bewusst, dass ich morgen noch nicht den Adventskalender öffnen darf, außerdem in die Fabrik muss (Hamburg stinkt!)  muss UND der NaNoWriMo beginnt. Außerdem ist wurde mir glasklar, dass ich in diesem Jahr nun wirklich keine Chance hätte, die vorgegebenen 50.000 Worte aus meinem Hirn zu zerren.

ABBA, Abbär, aber ich hatte einen Einfall, eine Eingebung, eine brilliante Idee:

Warum nicht das Meisterwerk fortsetzen, an dessen Fertigstellung ich im letzten Jahr aus Gründen verhindert war? Bis zum 22.11.2010 hatte ich 32.714 Worte geschaffen. Die Geschichte liegt mir auch immer noch ein wenig auf der kreativen Seele, sie ist nicht “fertig”, so weit eine Geschichte das je sein kann.

Ich könnte mir zwei Varianten vorstellen, beim diesjährigen NaNoWriMo mitzumachen:

- entweder soweit wie möglich regelmäßig zu schreiben, ohne die drastische Wortvorgabe von ca. 1.700 pro Tag erreichen zu müssen – von 32.714 Worten aus müsste ich ja jeden Tag nur durchschnittlich ca. 500 Worte (Taschenrechner???) erreichen, um ans Ziel zu kommen.

- oder am 23.11. einzusetzen mit der Wortzahl 32.714 als Basis und dann jeden Tag reinkoffern, um am 30.11. mindestens 50.000 zu erreichen

So oder so drücke ich mich bisher vor der Fortsetzung der Geschichte von 2010. Sie kostet mich wirklich viel Kraft. Auch wenn Arne (2009) einen Gastauftritt hat ;)

Haha, und dass ausgerechnet ich jemals ans Schummeln denken würde, das ist auch etwas, was ich mir im vergangenen Jahr nicht hätte träumen lassen. Sich weiterentwickeln zu können ist doch eine feine Sache.

NaNoWriMo 2011

Uff. Das hatte ich ganz vergessen. In etwas mehr als 3 Wochen beginnt die größte Herausforderung des Jahres.

Ich weiß diesmal nicht, ob ich wirklich teilnehmen will und soll.

Kontra:

Ich habe dieses Jahr so gut wie gar nichts geschrieben, konnte das letzte Jahr aus Gründen mein Projekt nicht beenden und habe nicht einmal den Hauch einer Idee für eine Geschichte…

Und ob ich den Leistungsdruck gerade gebrauchen kann, ist mehr als fraglich.

 

Pro:

Der November ist ein so ätzender Monat, dass ein solches Projekt es möglich machen kann, ihn ohne Verhaltensauffälligkeiten zu überstehen.

Ich würde wieder anfangen, zu schreiben.

 

 

Was meint Ihr? Tipps, Tricks, Hinweise, Meinungen?

Ich hätte ja gern mal wieder eine der hüpschen Umfragen gemacht, aber mittlerweile weiss ich bei WordPress nicht mehr recht, wie das geht. Hmpf.

NaNoWriMo 2010: Tag 23

Worte: 390 *sigh*

Fabrik: doof und ärgerlich

Zigaretten: viele

Schokolade: jede Menge

 

NaNoWriMo 2010: Tag 22

1270 Worte, immerhin. War eine ziemliche Wortschinderei.

Bei diesem Tempo würde ich am 4.12. fertig. Das Wochenende muss es bringen! Nun darf ich nur nicht die Erkältung bekommen, die sich seit gestern ankündigt :(

Fabrik: Andi war scheiße, schon als Glitzern im Auge des Milchmannes. Argh!

Und sonst: “Woher zaubert mein unsägliches Gehirn gerade jetzt diese Erinnerung?”

NaNoWriMo 2010: Tag 20 und 21

Aaaaaaaaaaaand she’s back! Puschelpower machts möglich!

7660 Words Written
31360 Cumulative Word Count
21 Current Day
35000 Suggested Cumulative Word Count
1494 Average Words per Day
Dec 04 At This Rate You Will Finish On
9 Days Remaining
3640Words to Write Until 35000
18640 Total Words Remaining
2072 Words per Day to Finish on Time

Ich habe noch nicht alles aufgeholt, aber es ist machbar!! Noch ein Wochenende, das so produktiv ist wie dieses, und die Ziellinie erschein erreichtbar! Yiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeehaw!

Danke für Euer Anspornen!!

 

NaNoWriMo 2010: Tag 18

Ich war schon dabei, aufzugeben.

Jetzt hat die Heldin in Leipzig unerwartet Arne (NaNoWriMo 2009) getroffen. Man darf gespannt sein.

Dennoch trennen mich noch 26.300 Worte vom Sieg, mehr als die Hälfte, und es bleiben (nur) noch 12 Tage. Ich hoffe, am Wochenende kann ich noch etwas reißen.

Und sonst: Grübchen. Verdammt.

NaNoWriMo 2010: Tag 15 und 16

Mühselig, aber ich hole auf. Beim jetzigen Tempo wäre ich am 6.12. fertig.

Aber das reicht nicht zum Gewinnen! Ich muss also noch einiges aufholen…

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