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*Mittelfinger raus*

Was lese ich da bei “Klatsch und Tratsch” bei meinem Mailanbieter?

AberCrohmbie  & Fitsch verkündete kürzlich, dass das Label niemals Kleidergrößen über 40 hinaus produzieren würde und dass seine Zielgruppe ausschließlich aus attraktiven jungen Menschen bestünde.

Dazu kann ich nur sagen:
1) Demografischer Wandel!
2) Angeblich werden doch alle immer dicker!
Eure Zielgruppe wird so schrumpfen, Ihr miesen Säcke, dass Ihr hoffentlich bald pleite geht!!!!
Und ich bin mir ausnahmsweise mal einig mit dem Glöckler Harald, der das anprangert.
Wie man das mit Humor verpönt, sehen Sie bei meinem geliebten “Improve Everywhere”

Und dann war da noch die Frage (75)

hässliches wiesel

 

Pöh!

Ich verpöne diese Frage, und Sie verpöne ich auch!

 

Und dann war da noch die Frage (40)

bekifftes wiesel

Ich glaub, es hakt! An den Pranger, während ich den Tierschutzbund, PETA und die NSPCA alarmiere!

Mal ganz im Ernst, was zur Hölle geht da draußen und/oder in einigen Menschen vor? 8-O

So war’s: Recht auf Stadt

Oh wie schön, ich muss keine Kritik schreiben, Michael vom ConcertBlog hat bereits alles gesagt.

Nun mopst es mich auch nimmer, dass ich die Sterne nicht mehr erlebt habe, der Abend im Ü+G war nämlich unerträglich voll und nervig. Viel zuviele Karten verkauft, erinnerte mich das ganze an das Samstags-Dockville-Desaster 2009 .

Den Film “Empire St. Pauli”  hätte ich gern gesehen, aber im Turmzimmer war es derart eisig und zugig… jaja, ich weiss, Omma wird zu alt für solche Sachen. Trotzdem sei eines gesagt:

Lieber Gott (so hiess der Webmaster der Weltbühne), die Bühne neben dem Ausgang zu plazieren, führt zu einem solchen Stau, dass man echt Angst bekommen konnte, zerquetscht zu werden. Ich hoffe, es passiert da nie etwas schlimmes, aber besser wäre es, Ihr behebt das von allein, bevor etwas geschieht.

Ansonsten hat Omma ihren Solibeitrag geleistet, ist ja auch was.

Promisichtung des Abends: Schorsch Kamerun im Publikum beim Auftritt des “Schwabinggrad Ballet” von und mit Ted Gaier.

Ich habe sehr an mich halten müssen, um Herrn Kamerun nicht zu sagen

“Sehense, Herr Kamerun, so geht das mit Musik und politischem Anspruch. Muss einem nicht gefallen, trägt bestimmt auch nicht über einen längeren Auftritt. Aber immerhin werden die Auftretenden nicht hinter einem Vorhang versteckt, dabei gefilmt und live auf den Vorhang projiziert wie so oft in Ihren “Stücken”. Immerhin bedient man sich nicht des Systems, über das man gleichzeitig spottet. Immerhin hat man so etwas wie Humor.

Zum Glück gibt es auch hierzu Kritiken. Wobei ich den Auftritt auf dem Marienplatz noch als Ihre einzige Eigene Intellektuelle Leistung (EIL) des Stückes empfand. Aber wissense, das Feuilleton habense ja erobert, was will man mehr? Aber wenn ein Stück als “Event” angekündigt wird, das würde mir Sorgen machen. Und die Versprecher, sollen die wirklich inszeniert gewesen sein?”

Habe ich natürlich nicht gemacht.

… einzutüten für die Großkonzerne (Herr Nilsson)

Besser kann man es nicht sagen… deswegen zitiere ich einfach nur:

(…)1914 wurde in der Einmündung zur Spitalerstraße, ausgehend von der Mönckebergstraße, ein schmuckes Häuschen gebaut, das vor dem säulenbewehrten Eingang einen Brunnen hat. In dem Häuschen wurde eine Lesehalle untergebracht. Der Brunnen ist der mittlerweile denkmalgeschützte Mönckebergbrunnen.

Solange ich mich erinnern kann ist in dem kleinen Schmuckstück von Haus eine Burger-Bude gewesen. Für eine Lesehalle war natürlich kein Geld vorhanden, deswegen durfte sich irgendwann der selbsternannte König der Burger dort breit machen. Als es hieß, der Vertrag würde auslaufen und man wolle den Mönckenbergbrunnen-Pavillon wieder zu einem Kulturpunkt umwandeln, da dachte ich noch “Wow! Sowas machen die? Mitten in der Innenstadt? Kaum zu glauben …!”

Ist es auch nicht, wie ich heute schwankend auf dem Rad feststellen musste. Der Neon-Schriftzug der Frikadellen-Bratstation ist weg, dafür hängt an dem renovierten Pavillon nun in goldenen Lettern (Ist das jetzt die “Kultur”?) der Name eines Kaffee-Schnellabfertigungs-Dingens. Das nennen die also Kulturpunkt? Ein weiterer Coffee-to-go-Laden ist alles, was Hamburg an Kultur aufbringen kann? Oh-mein-Gott.

Kulturcafe …Doch Halt! Jetzt macht es Sinn. Während die Kaffee-Klitsche ihren Schriftzug dick und fett über den Eingang geklebt und noch das bekannte Logo an der Seitenwand des Pavillons angebracht hat, wurde oben, über den Säulen, noch in etwas kleineren Goldbuchstaben “Elbdisharmonie Kulturcafé” geschrieben. Das ist dann die Kultur, die ich vermisst habe?
(…)

Lesen Sie den Gesamttext (mit den entsprechenden Bildern) bitte beim Herrn Magerquark.

Und übergeben Sie sich bitte dezent ob dieser Heuchelei. Die Latte liegt in Hamburg ja nun nicht besonders hoch, aber man kann doch immer noch drunter…

Achtung, eine Ansage!

Liebe Menschen, wenn Ihr Mails an einen Verteiler schickt oder auch nur einen großen Freundeskreis mit Informationen beglücken wollt:

Benutzt doch bitte die BCC-Funktion. Dat is dat, wo dann die Empfänger nicht für alle angezeicht werden, ne. Schließlich geht nicht jeden jede E-Mail-Adresse was an. Meine private oder berufliche Adresse schon gar nicht!

Dat B steht nämlich für Blind, wissense. Da sehen nur Sie, wense angemailt ham.

Echt, das ist nicht schwieriger, als die Adressen ins “An”-Feld einzutragen. Man muss nur “BCC” anklicken. Das ist echt eine Superfunktion. Probiernses einfach mal.

*Seufz* Und da wundern sich immer alle über Spam :roll:

Manchmal tut Zeitungslektüre weh

Hier z.B.

Abendblaatt hat voll die Probleme mit der Rechtschreibung :)

Abendblaatt hat voll die Probleme mit der Rechtschreibung :)

Falls Sie die Bildunterschrift nicht lesen können:
Restaurant Rive hat Probelme mit der Terasse die instabil wird wegen dem Bau vom Kreuzfahrtterminal.

Hamburg am Pranger: Freytag (2), Peiner, Beust

(Hervorhebungen durch mich)

Mopo.de vom 16.04.

Die Alarmglocken schrillten laut und frühzeitig – doch es nutzte wenig: Bei der angeschlagenen HSH Nordbank gab es bereits 2007 deutliche Hinweise auf Fehler beim Risikomanagement. Dies geht aus einem bankinternen Bericht hervor, der dem “Stern” vorliegt.

Demnach sei bereits einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats im Dezember 2007 bekannt gewesen, dass die Überwachungsinstrumente “nicht ausreichend” seien und mit “fehlerhaften Bewertungsmethoden bei den zentralen Instrumenten des Risikocontrollings” gearbeitet würde. Wie das Magazin weiter berichtet, sei im April 2008 auch der Risikoausschuss des Aufsichtsrats informiert worden.

Zwar ist Finanzsenator Michael Freytag (CDU) nicht Mitglied im Risikoausschuss, die Opposition nimmt ihn als Aufsichtsratsmitglied trotzdem in Haftung: “Der Finanzsenator hat sein Wissen verheimlicht und dem Parlament vorenthalten”, sagt Peter Tschenscher (SPD). Tatsächlich hatte Freytag weder öffentlich noch hinter verschlossenen Türen über die bankinterne Einschätzung zur Risikobewertung gesprochen. Öffentlich hatte Freytag die HSH Nordbank noch im Oktober 2008 als “im Kern gesund” bezeichnet. Dem Aufsichtsrat muss damals bereits bekannt gewesen sein, dass die Bank komplex stukturierte Wertpapiere ohne eigene Risikoprüfung nur auf Grund von Einstufungen durch Rating-Agenturen gekauft hatte. Wenig später musste die teilstaatliche Bank Verluste von 2,8 Milliarden Euro einräumen.

Abendblatt.de vom 16.04.

Wer war wann worüber informiert? Noch bevor die Untersuchungsausschüsse in Hamburg und Kiel zum “Fall HSH Nordbank” auch nur beschlossen wurden, geschweige denn ihre Arbeit aufgenommen haben, rückt diese Frage mit den vielen Ws immer mehr in den Mittelpunkt.

Aktueller Fall: Bereits am 7. April 2008 wurde im Risikoausschuss, einem Untergremium des Aufsichtsrates, intern vor Problemen beim Risikomanagement gewarnt – und zwar sehr deutlich. “Im Verlauf des vierten Quartals des Jahres 2007 haben unterschiedliche Prozessschwächen in dem Risikosteuerungsprozess für Kapitalmarktgeschäfte zu operationellen Schäden geführt”, zitiert der “Stern” in seiner heutigen Ausgabe aus einem internen Papier. Bei einem Investmentgeschäft seien zum Beispiel 96 Millionen Euro verloren gegangen. Grund seien “nicht ausreichende Überwachungsinstrumente” sowie “die fehlerhafte Bewertungsmethode in den zentralen Instrumenten des Risikocontrollings”. Harter Tobak. Einige Mitglieder des Aufsichtsrats seien darüber bereits im Dezember 2007 informiert worden.

Aber meine absoluten Lieblingsstellen stammen von Stern.de vom 15.04.:

Bei der durch Milliardenverluste am Kapitalmarkt schwer angeschlagenen Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, der HSH Nordbank, gab es bereits frühzeitig deutliche Warnungen, dass die Bank ihr Risikomanagement nicht im Griff hatte. Das geht aus einem vertraulichen Bericht der HSH Nordbank hervor, berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Der interne Risikobericht wurde dem Risikoausschuss des Aufsichtsrates am 7. April 2008 präsentiert. In ungewohnter Deutlichkeit stellt das Papier interne Schwächen fest: “Im Verlauf des vierten Quartals des Jahres 2007 haben unterschiedliche Prozessschwächen in dem Risikosteuerungsprozess für Kapitalmarktgeschäfte zu operationellen Schäden geführt”, heißt es in dem Papier. So gingen bei einem der Investmentgeschäfte zum Beispiel 96 Millionen Euro verloren.

Es ist weniger die Summe als die Begründung für die Fehlspekulation, die Bankmanager und Aufsichtsräte alarmieren musste: Der Bericht macht “nicht ausreichende Überwachungsinstrumente” sowie “die fehlerhafte Bewertungsmethode in den zentralen Instrumenten des Risikocontrollings” für den Verlust verantwortlich. Teile des Aufsichtsrats der Bank wurden über diese Mängel bereits im Dezember 2007 informiert.

Für das Geschäftsjahr 2007 musste die HSH Nordbank schließlich mehr als eine Millarade Euro auf ihre Finanzanlagen abschreiben.2008 schrieb sie einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro. Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein konnten die Bank nur mit einer Finanzspritze von drei Milliarden Euro sowie Milliardenbürgschaften vor dem Kollaps retten.

Eigentlich sollte die HSH Nordbank bis zu diesem Frühjahr an die Börse gehen. Ein weiteres internes Gutachten von Herbst 2007 zeigt, wie weit das Geldhaus von diesem Ziel entfernt war. Darin analysiert die Unternehmensberatung Price-Waterhouse-Coopers (PWC) die Börsentauglichkeit des Instituts aus aktienrechtlicher Sicht. Ergebnis: Das für den Börsenauftritt zuständige Personal der Bank verfüge über nur “geringe Rechts- und Praxiskenntnis”, Rechtssicherheit sei mehr ein “Zufallsprodukt”.

Zur Erinnerung:

Aufsichtsrat

Vorsitzender Herr Senator a.D. Dr. Wolfgang Peiner (Wirtschaftsprüfer)

Aufsichtsratsmitglied Herr Senator Dr. Michael Freytag (Präses der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg (und Bankkaufmann!))

Corporate Governance

Eine verantwortungsvolle und auf nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts ausgerichtete Unternehmensführung ist ein wichtiges Anliegen der HSH Nordbank.

Pranger: Cabrio für Warmduscher

Eben einen Werbespot gehört und gleich nachgugeln gemusst:

Lang erwartet und ab dem 4. April endlich da: Der neue P*** 308 CC. Erleben Sie ein Coupé-Cabriolet, mit dem Sie dank Nackenheizung Airwave* auch bei kühlen Temperaturen offen fahren können.

Nee, ist klar. Macht doch die Atmosphäre noch ein bißchen wärmer, dann kann man bald ganzjährig offen fahren. Die hamse doch nicht alle.

Am Pranger: WordPress

Meine Umfragen sind weg! Unter anderen die laufende Umfrage zur Wieselbenamsung!

Ok, ich weiß, welcher Name vorne liegt, aber es gab auch so schöne sonstige Vorschläge. Weg, einfach weg!

8-O Zensur!

Mehlig kochend

Das ist ein echter Euphemismus. Ich weiß nicht, wie hart festkochende Kartoffeln im Vergleich sein sollen. Aber mehlig stelle ich mir irgendwie anders vor.

Ich weiß, mehlig kochende Kartoffeln werden selten verlangt. Aber wenn es drauf steht, soll es auch drin sein. So!

Finden Sie die Unterschiede!

1. Die offzielle MySpace-Seite von Roddy Frame.
2. Ein unoffizielle Roddy-Fanseite.

Hallllllllo? Ein “Fan” registiert sich den Namen Roddy Frame und der arme echte Roddy muss sich mit “The Roddy Frame” begnügen 8-O ? Himmelnocheins, ein echter Fan würde ja wohl den Namen abtreten. Aber pronto!!!!!!

“When I was young the radio played just for me, it saved me”

Ich glaube, ich muss mal dringend eine Freundesanfrage an den richtigen Roddy schicken.

Welt des Wissens macht den Test: Kettenbriefe

Ich hasse Kettenbriefe. Ich hasse, hasse, HASSE Kettenbriefe. Besonders solche, die “ganz anders” als die anderen sind.. aber wenn man sie nicht an eine Fanstastillion Menschen weiterverschickt, verkehrt sich der Wunsch ins Gegenteil. Kennt man ja. Das ist nur ein weiterer Weg, das Internet zu verstopfen, so wie andere geschmacklose Hoaxe auch.

Aber da es hier hieß, der Wunsch würde innerhalb einer Stunde in Erfüllung gehen, habe ich es ausprobiert und die Zeit gestoppt. Nun wird es Sie nicht überraschen, dass es nicht geklappt hat. Aber wahrscheinlich liegt das an mir, die ich den Wunsch einfach nicht präzise genug formuliert habe. Denn ich habe mir eine Nachricht gewünscht. Damit meinte ich aber Telefon oder Mail und NICHT die Suchbegriffe hier.

Aber wie gesagt.., es liegt natürlich an mir. Entschuldigen Sie mich, während ich meine “Wünsche ans Universum” formuliere.

Und wehe, Sie schicken mir jemals einen Kettenbrief. Ich werde demnächst den Kontakt mit allen Menschen abbrechen, die so etwas verschicken! Ich verpöne hiermit ausdrücklich das Kettenbriefweiterleiten!

Ich bin echt tolerant…

… aber das hier ist mir unverständlich:

Es gibt derzeit eine Marketingkampagne für das sogenannte “Recht auf Blumen“.

Dahinter steckt die berüchtigteCMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, in der die Zwangsmitgliedschaft gerade aufgehoben wurde.

Eben war ich gezwungen, einen Werbespot der Aktion, die gerade auch mit “lustigen” Plakaten wirbt, mitanzuhören. Am Ende hieß es “Gefördert mit Mitteln der Europäischen Union”. Und der Blick auf die Webseite bestätigt das.

WTF??? Dass die Europäische Union eine Menge sinnlose und sinnvolle Dinge fördert, war mir bekannt. Aber ein RECHT AUF BLUMEN? Beuten wir die Dritte Welt noch nicht genug durch Agrarsubventionen aus? Hey, und pfeifen wir aufs Asylrecht, wir haben ja ein Recht auf Blumen!

W!T!F! Ich geh mich mal übergeben!

Shame on you, HSH Nordbank

Abendblatt von heute

Abendblatt:
Herr Senator, erklären Sie uns doch einmal, was eine staatliche Bank wie die HSH Nordbank mit Tochterfirmen in Steuerparadiesen wie den Cayman- oder den Marshall-Islands verloren hat.

Michael Freytag:
Wir werden jetzt genau prüfen, welche internationalen Engagements noch sinnvoll sind. Die Gründe für das Engagement sind nach Bankangaben reine Investitionen und die Refinanzierung der HSH-Nordbank.

Prüfen, auch noch genau. Wenn da mal nicht alle Beteiligten echt ins Zittern geraten. Worte, nur Worte, nur Worte!

WordPress did it again!

Meine Kategorien im Sidebar sind noch da. Aber man kann sie nicht aus den Beiträgen ansteuern, das ging doch mal? Das ganze hat also genau 11 Tage gehalten. Super, oder?

Paradox

Um nicht zu sagen schizophren: Oli P. moderiert eine Sendung über die nervigstens Popsongs :lol:

Das wäre so, wie wenn Oliver Geißen oder Ingolf Lück eine Sendung über die nervigsten Personen moderieren würden… ach so, das gab’s ja auch schon 8-O . Na dann!

Am Pranger: WordPress (2)

Du wirst ein paar Kommentare scheiben müssen, um diese Funktion nutzen zu können. Benutze den Tag-Surfer oder besuche die Top-Blogs des Tages, um Beiträge zu finden, die dich vielleicht interessieren.

Neee, ist klar 8-O .

Die Reaktion bekomme ich in letzter Zeit nahezu immer, wenn ich die Funktion “Meine Kommentare” anklicke. Ätzend.

Achso, und Tags hinzufügen geht auch nicht, wenn sie nicht die “most used tags” sind. Und das ist WordPress am Pranger (noch) nicht. Aber bald, meine Lieben, bald. Dass mich die englische Bezeichnung vieler Funktionen stört, sei der Vollständigkeit auch noch hinzugefügt. Vielleicht könnte man, statt Schnee zu programmieren, mal ein bisschen daran arbeiten… ? Nur so eine Idee :(

EDIT: Heute gehen die Tags wieder… na dann, WordPress :D

Am Pranger: WordPress

Immer wieder verschwindet auf der rechten Seite meines Blogs der Menüpunkt (aka “Widget”) Kategorien.  Ich richte den Punkt ein, ich schiebe ihn an die mir sinnvoll erscheinende Stelle, ich speichere ab, alles ist für ein paar Tage so, wie es sein soll.

Und irgendwann sind die Kategorien wieder weg. Weiss jemand, wieso? Es nervt!! Ich liebe Kategorien. Tags sind für mich Zusatzpunkte, aber Kategorien sind essentiell für die Navigation in meinem Blog.

Die Tatsache, dass ich immer noch altbekannte Kommentatoren manuell freischalten muss, nervt mich auch. Andere dürfen direkt kommentieren, manche nicht, das kapier ich nicht!

Am Pranger: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Da will Ihro Welt mal etwas weihnachtliche Stimmung tanken und die Messe “Kunst und Handwerk” im o.g. Museum besuchen. Die erste böse Überraschung an der Kasse: Die Messe kann man nicht gesondert besuchen, man muss ein normales Museumsticket kaufen. Das schlägt immerhin mit 8 Euro zu Buche, nicht gerade ein Schnäppchen.

Die Messe selbst hat einige ganz schicke kunstgewerbliche Dinge gezeigt, die meisten ohne Preisangabe, was mich immer sehr misstrauisch macht. Die Exponate, die mit Preis versehen waren, geben dieser Einschätzung recht, denn außer Kreiseln oder Lesezeichen für 16 Euro gibt es kaum etwas, was man mal so eben kaufen könnte. Schöne Dinge, aber auch unbezahlbare Dinge.

Das Museum wird gerade umgebaut, so dass es überall recht eng zugeht. Ich hoffe, das die Renovierung zu einem Rahmen führen wird, der einem designorientierten Museum würdig ist. Ich zweifle aber daran.

Die Dauerausstellung ist nicht besonders beeindruckend, eher lieblos zusammengewürfelt. Die Möbel aus dem 20. Jahrhundert z.B. stehen größtenteils unkommentiert nebeneinander herum. Fotografieren kann man auch nicht. In einer Stunde hat man dann auch alles durch.

Und der Museumsshops ist ja wohl der kleinste, ödeste und deprimierteste Museumsshop, den ich seit langem gesehen habe.
Wer acht Euro ausgeben möchte, trinke lieber 3 Glühwein, kaufe ein Taschenbuch oder gehe ins Kino.

Wer sich wie ich für zeitgenössisches Design, insbesondere Möbeldesign ab Bauhaus interessiert, gehe lieber in Dänemark ins Museum. Nämlich hier. Da ist auch das Museum als solches sehenswert und das Café schick.

Hamburg am Pranger (5)

Strand unter
Der neue Kreuzfahrtterminal in Altona ist nicht nur teurer als geplant, sondern bedroht auch die Existenz der Beach-Clubs. Die SPD-Bezirksfraktion sieht sich vom Senat im Stich gelassen

VON UTA GENSICHEN (taz.de 9.12.2008)

Weil der Kreuzfahrttourismus in Hamburg boomt, stehen die drei Beach-Clubs Lago Bay, Hamburg City Beach Club und Hamburg del Mar in Altona vor dem Aus. Die Strandbars im Fischereihafen müssen dem neuen Kreuzfahrtterminal weichen, der dem wachsenden Passagieraufkommen gerecht werden soll. Waren es 2007 rund 113.000 Touristen, die per Kreuzfahrtschiff in Hamburg anlandeten, rechnet die Stadt 2010 mit etwa 326.000 Passagieren.

Bereits im August begannen die ersten Bauarbeiten für den Terminal, mittlerweile ist da, wo im Sommer chillige Musik aus den Strandbar-Boxen kam, eine Baustelle. Ein alternativer Standort für die Beach-Clubs ist noch nicht in Sicht. “Der Senat lässt den Bezirk Altona im Stich”, kritisiert Stefan Kappra, Geschäftsführer der SPD-Bezirksfraktion. Denn die bei Touristen und Hamburgern gleichermaßen beliebten Beach Clubs müssten einer “absoluten Billiglösung” weichen, so Kappra. Diese vom Senat bevorzugte Lösung sieht vor, für rund 30 Millionen Euro ein Kreuzfahrtterminal zu errichten – ohne die Beach Clubs zu berücksichtigen.

“Billig” ist die anvisierte Lösung gerade nicht – immerhin wird das Bauvorhaben etwa doppelt so teuer wie noch 2007 angenommen. Außerdem entzieht sie sich dem Standortproblem der Strandbars. Deren Betreiber hatten gehofft, auf dem Dach des Terminals oder des dazugehörigen Parkdecks die Strandkörbe wieder aufbauen zu können.

Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose gab jedoch vor wenigen Tagen bekannt, dass dies aus statischen Gründen nicht möglich sei. Der Sand sei zu schwer, sagte er. Bleiben noch die Ideen, die Clubs auf einem Teil des Fischmarktes oder auf Schwimmpontons zu errichten. Stefan Krappa zufolge seien diese Alternativen zu kostspielig. Der Fraktions-Geschäftsführer bevorzugt die Idee, am Kreuzfahrtterminal ein Parkdeck mit so genannter Eventfläche auf dem Dach zu bauen. Dieser auf der vergangenen Architektur-Olympiade prämierte Plan koste zwischen vier und sieben Millionen Euro extra und “wäre für die Beachs Clubs ideal”, sagt Krappa. Die Anlage hätte sich schnell amortisiert, rechnet er vor. Schließlich habe die Stadt Jahr für Jahr rund 200.000 Euro dank der Strandbars eingenommen. Angesichts der erhofften Einnahmen durch das Kreuzfahrtgeschäft, sind diese Beträge allerdings Peanuts.

So rechnet die Finanzbehörde mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 90 Millionen Euro, den Passagiere und Schiffscrews in Hamburg mit sich bringen. Von dem neuen Terminal, der spätestens 2010 fertig gestellt sein soll, profitieren demnach vor allem die Gastronomie, die Hotellerie und der Einzelhandel. Bereits Mitte August 2009 wird das erste Kreuzfahrtschiff den neuen Liegeplatz anlaufen.

Noch im Oktober 2007 hatten die Prognosen für die Gestaltung des Fischereihafens ganz anders ausgesehen. Damals lobte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den 12,5 Millionen Euro teuren Kreuzfahrtterminal als einen wichtigen “Baustein in der anstehenden Gestaltung des Fischereihafengeländes”. Nicht nur die Ergebnisse der Architektur-Olympiade sollten berücksichtigt, sondern ebenso “das große öffentliche Interesse an Freizeitmöglichkeiten in Wassernähe” in das Vorhaben einbezogen werden.

Teurer Terminal

Im vergangenen Jahr setzten 72 Kreuzfahrtschiffe Kurs auf Hamburg, 2010 sollen es 140 sein. Zusätzlich zu den zwei Liegeplätzen in der Hafencity wird derzeit ein neuer Terminal im Fischereihafen gebaut. Der Umbau sollte 2007 noch 12,5 Millionen Euro kosten. Ende September wurde das Investitionsvolumen der verantwortlichen Fischereihafen-Entwicklungsgesellschaft (FEG) auf 29,5 Millionen Euro aufgestockt.

Ach ja, lieber die Dreckschleudern Kreuzfahrtschiffe (Schiffsdiesel! Stromverbrauch, mit dem man eine Kleinstadt für ein Jahr versorgen könnte!) als etwas kulturelles, von dem auch Hamburger/innen profitieren könnten! Den Beachclubs und anderen Clubs macht man lieber Lärmvorgaben, die ein Witz sind, um sie klein zu halten, aber diese dämlichen Kreuzfahrtdinger, die nur für wenige Menschen erschwinglich sind, die kann man mitten in Altona parken. Ich möchte kotzen!!

Fucking X-Mas

An die Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt hat man sich ja schon gewöhnt. Dass die Weihnachtsmärkte jetzt bereits aufbauen, sehe ich mit Abscheu. Es ist ja noch nicht einmal erster Advent. Aber dass ich heute den ersten “kletternden Weihnachtsmann” an einer Fassade sehen musste, das ist mehr, als ein gesunder Mensch ertragen kann. Diese Dinge sind ohnehin die Pest! Ich hatte gehofft, dass die während der Lagerung in Kellern oder Dachböden von Ratten zernagt sein würden. Wann hat das Leiden ein Ende?

george clooney call me now! call me george!

Draußen vor der Tür…

… den Geräuschen zufolge paaren sich draußen zwei Buckewale. Es könnte natürlich auch sein, dass jemand gerade ein neues Instrument erlernt. Jedenfalz nervt das!

Die 30 hässlichsten deutschen Halloweenkostüme

Gnihihi

Gefunden bei Spreeblick.com und minutenlang wie irre in mich hineingekichert, vor allem wegen der begnadeten Begleittexte :lol:

Spassbrigade im Supermarkt!

Will ich mir jetzt an der Supermarktkasse vorschreiben lassen, wie ich mich verhalten soll oder wie es mir geht? NEIN! Ist Bonsai-Sven jetzt bei Mas*ter Foods beschäftigt? Vielleicht! Haben die Marketingfritzen gar keine Scham? Sieht so aus. Hrmpf.

Gude Laune?

Gude Laune?

Und das prangere ich an!

Bismarckbad (RIP) 2

Die ganze Misere können Sie hier nachlesen.

Ich kann noch hinzufügen, dass man zur Eröffnung arme, vermutlich sonst arbeitslose Menschen in schröckliche Kostüme gezwängt hatte. Ich sah einen Menschen in einm Burger-Kostüm und zwei als Zwerge verkleidet. Es muss wohl alles immer noch amerikanischer werden in Deutschland!

Widerwärtige Wissenschaft

Leben-wie-ein-tier-mit-hartz-iv

Mittlerweile kommt es mir vor, als sei “Sozial” ein Schimpfwort geworden.

Man fragt sich, was den “Wissenschaftler” zu dieser Studie qualifiziert hat.

Sehr lesenswert auch hier

Am Pranger: Pro Sieben!

Die neue Staffel von Scrubs mittwochs im Nachtprogramm zu verstecken, ist eine Sauerei!

Neulich bei IhBäh!

Ich versteh’s nicht.

Bei IhBäh kann man entweder den Startpreis auf eine Summe setzen, die dem Verkäufer das Loslassen erleichtert (also die Blaue Mauritus nicht für einen Startpreis von 1 Euro), dann muss man höhere Grundgebühren zahlen und viele potentielle Beiter fühlen sich abgeschreckt.

Alternativ kann man auch einen Startpreis von 1 Euro einstellen und einen Mindestpreis festlegen, damit die Blaue Mauritius nicht für 1,99 ersteigert wird. Keine Ahnung, wie da die Gebühren gestaffelt sind. Nun fühlen sich zwar Schnäppchenjäger angezogen, sind dann aber doch frustriert, wenn sie zu einem Gebot von sagen wir 10.000 Euro nicht zum Zuge kommen. Den Mindestpreis kann man nämlich nicht sehen, sondern erfährt davon erst bei erfolglosem Gebot. Man weiss also auch nicht, wie hoch der Mindestpreis sein mag.

Ergebnis: Frust beim Briefmarkensammler und jede Woche wieder ein Lockangebot für eine Blaue Mauritius ab 1 Euro.

Ist das seriös? Nein. Das ist ähnlich seriös wie die Dauersparpreise der Bahn, die man nur mit einem Vorlauf von 12 Monaten ergattern kann.

Mein letzter Besuch beim Dockville

Ich bin Dockvillerianerin der ersten Stunde. Ich bin auch nach wie vor überzeugt und begeistert von dem Konzept, Musik und Kunst zu vereinen und mehr als “nur ein Festival” anzubieten. Und es gibt wirklich schöne Kunststationen dort.

Aber die Kommerzialisierung nimmt Züge an, die ich wirklich verabscheuungswürdig finde.

Camper können kistenweise Getränke auf das Gelände schleppen, zwar nicht aufs eigentliche Festivalgelände, aber auf den Deich davor. Da Campen 3 Euro kostet und das direkt um die Ecke liegt, reizt das, dort Riesengetränkelager aufzubauen und den Müll direkt auf dem Deich zu verstreuen.

Normalen Festivalgästen wird die winzige Wasserflasche jedoch schon weit vor dem Gelände abgeknöpft. Die gefährlichen Wurfgeschosse Snickers und Mars werden konfisziert. Sicherheit? Nein, nur Geschäftsinteresse.

Die Gastronomiepreise sollen lt. Dockville-Seite sozial verträglich sein, entsprechen aber ganz normalen Festivalpreisen, wie man sie auch vom Hurricane kennt.

Trinkwasser soll es angeblich auf dem Gelände geben, ich habe keine Station gesehen. Sicherlich meinen sie den Viva con Agua Stand, wo man für 50 cent ein Glas Wasser bekommt. Da ist das Hurricane besser. Dort ist ein Tetrapack pro Person erlaubt, so dass man nicht ganz dem Verdursten mangels Geld ausgesetzt wird. Man soll ja viel trinken. Aber auf dem Dockville wird es echt schwierig damit. Man kann dort ähnlich viel trinken wie auf einem Langstreckenflug in der Touristenklasse mit schlecht gelaunten Flugbegleiter/innen.

Ich bin echt wütend und traurig. Ich habe mich monatelang auf das Dockville gefreut und fühle mich nun total unerwünscht und ausgenommen. Im Ergebnis führt das dazu, dass ich heute und morgen nur sehr selektiv zu den Bands gehe, die ich unbedingt sehen will, und auf das verzichte, was Festivals ausmacht: neue Bands kennenzulernen, den ganzen Tag gemütlich abzuhängen und das Ambiente zu geniessen. Sorry, aber 20 Euro nur für meine Grundversorgung mit Wasser bin ich nicht bereit auszugeben.

Ausserdem ist parallel zu dieser unerfreulichen Entwicklung auch das Publikum verroht. Es wird gedrängelt, geschubst, getrampelt und gesoffen (und Bier aufs Gelände geschmuggelt), dass einem Angst und Bange werden kann. Spass ist anders.

Warum ich das hier so ausbreite? Die Dockville-Seite hat keine Kommentarfunktion. Noch Fragen?

PS: Zur Musik: Tomte hatte einen echt miesen Sound. Ich hoffe, heute bei Superpunk und morgen bei Fettes Brot wird’s besser.

Hamburg am Pranger: Freytag

Quelle: Abendblatt 01.08.2008, Hervorhebung durch WWdW

Umbau: Büros und Sicherheitsklo für 80 000 Euro

Eilauftrag: Freytag lässt Senatorentoilette vergolden bauen

Finanzbehörde vergab Auftrag für den Präsidial-Abort ohne Ausschreibung. Gewerkschaft Komba: “Instinktlos”.

Von Jens Meyer-Wellmann

Während die schwarz-grüne Koalition im Rathaus trotz Rekordeinnahmen über Steuererhöhungen nachdenkt, wird der Euro an anderer Stelle offenbar mit lockerer Hand ausgegeben. Finanzsenator und CDU-Chef Dr. Michael Freytag etwa lässt seine Behörde gerade für viel Geld umbauen und verschönern. Dem streng gesicherten Senatorenbereich der Finanzbehörde am Gänsemarkt werden nicht nur vier neue Büros hinzugefügt. Auch eine neue Senatorentoilette hat Freytag bei seinem CDU-Parteifreund Henning Tants, dem früheren Behördenmitarbeiter und heutigen Chef der städtischen Sprinkenhof AG, geordert. Gesamtkosten der vom Steuerzahler zu tragenden Bauarbeiten: 80 000 Euro.

(…) Im Falle von Sachbearbeitern, die oft aggressiven Kunden ausgesetzt seien, fehle häufig das Geld für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Freytag aber lasse sich das “sicherste Klo Hamburgs” bauen, so Weidemann, nach dessen Kenntnis sich die Kosten für den Hochsicherheits-Abort auf 30 000 Euro belaufen könnten, da umständlich Wasserleitungen hätten verlegt werden müssen. Unklar ist offenbar auch noch, wer das Präsidialabteilungs-WC benutzen darf. In der Belegschaft gehen viele davon aus, dass Sekretärinnen weiterhin vor die Sicherheitstür müssen – da es sich bei dem stillen Örtchen um eine Herrentoilette mit Pissoir handle.

Die Behörde dementiert dies. Die Toilette sei für alle da*, koste außerdem nur 8000 Euro und sei notwendig, so Behördensprecher Christoph Klamp. Schließlich könne man auch hochrangigen Gästen nicht zumuten, weite Wege zum Klosett zurückzulegen. Und warum reichte die Treppenhaus-Toilette zu Peiners Zeiten? Der habe eben keinen Wert auf so etwas gelegt, heißt es lakonisch. Im Übrigen sei nicht die Toilette der Auslöser für den Umbau, sondern der Bürobedarf.

(…) Auch ausgeschrieben wurde der Auftrag nicht. Es habe “Eilbedürftigkeit”** bestanden, heißt es, daher habe man nicht ausgeschrieben.

(…) In der Parteizentrale am Leinpfad wird ebenfalls klar Schiff gemacht, seit er (Freytag) Dirk Fischer als Parteichef beerbte. Als Erstes wurde das Büro des Vorsitzenden renoviert.

erschienen am 1. August 2008

* Bürgerinnen und Bürger Hamburgs, wenn Ihr mal müsst: ab in die Finanzbehörde am Gänsemarkt!

** Klar, Eilbedürftigkeit rechtfertigt Ausschreibungsverzicht. Da musste aber jemand dringend auf Klo ^^

Was die Leute haben, ist kein Politikverdruss, sondern Politikerverdruss. Abscheulich!

Französische Filme

Ich mag französische Filme. Nicht alle, selbstverständlich. Aber es gibt wirklich schöne französische Filme, ehrlich.

Aus Versehen bin ich beim Zappen eben in einen der weniger schönen französischen Filme geraten. Einer von denen, die zwar Momente großer Schönheit haben, aber so konstruiert sind, voll alberner Dialoge und an den Haaren herbeigezogener Handlungen der Charaktere.. ich musste erst mal im Internet nachschauen, wie der Film heißt.

Er trägt den schönen, bei Carmen entliehenen Titel “Si je t’aime…prend garde à toi”. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir nicht einmal die 15 Minuten angetan, die ich zugeschaut habe.

Die Ankündigung bei TV5, hätte ich sie vorher gelesen, hätte mich sicher auch davon abgehalten. Das klingt alles so nach französischem (oder deutschem) Kunstfilm, was ich verabscheue.

Die Schriftstellerin Muriel begegnet Samuel im Zug nach Mulhouse. Das Gespräch beginnt auf ironische und spielerische Weise. Während der Reise trennen sie sich. Einige Wochen später schaut Samuel unangemeldet mit dem Vorhaben bei ihr vorbei, sie zu verführen. Muriel ist neugierig und von Samuels ganzem Charakter verwirrt. Sie wird seine Mätresse, und zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche, verzehrende Liebe.

Die Kritik der International Herald Tribune von 1998 bringt es auf den Punkt:

By Joan Dupont
Published: FRIDAY, SEPTEMBER 25, 1998

In France, a half dozen women directors are turning failed love affairs into films that portray an almost perfect heroine who takes up with some loser or psychopath, usually younger and poorer. Jeanne Labrune’s film “Si je t’aime, prends garde a toi” (If I love you, beware!) is about Muriel, a novelist who has a vast apartment crowded with books, flowers and artifacts; each morning, a new plant seems to sprout out of nowhere. Played by Nathalie Baye, sleek Muriel is so successful that her books go straight from the computer to the screen; she speaks lines like, “I’m only asking for respect.” Samuel (Daniel Duval) doesn’t deal in respect: He’s a rug salesman with a face like a fallen angel and a body like a prizefighter. He shows her his goods, declares he is homeless and phoneless, but offers his ardor. When he moves in, he treats her to violent sex and slaps; when they go out, he makes scenes, she pays the bill. After one of these dinners, a woman less clever might tell Samuel to pack up, but we sit through three restaurant meals, and a couple of ruined home dinners, before he commits the fatal gaffe: He intrudes on her work. Labrune shows the sparring partners in all their nudity — especially Samuel — and distress — especially Muriel, but the match turns into a sadomasochistic exhibition.

(Joan Dupont, IHT)

Ein klares: Bloß nicht ansehen, verursacht bestimmt schlechte Träume.

Rettet das Molotow!

http://www.rettet-das-molotow.de

Spenden, Petition unterzeichnen oder aktiv mitmachen:

Für alle, die aktiv an der Rettungsaktion teilnehmen wollen: Am 24.07. (Donnerstag) um
21:00 treffen wir uns wieder in der MeanieBar!

Hamburg am Pranger (5): Das Ende vom Molotow

Offizielles Statement zur aktuellen Situation vom Molotow (http://www.molotowclub.com/)

So, nun ist es raus. Das Molotow zieht die Notbremse und kündigt seinen Mietvertrag. Wie konnte es soweit kommen?

Das Molotow ist in einer grotesken Situation. Trotz gleichbleibend guter Besucherzahlen bei Konzerten bleibt immer weniger Geld übrig.

Ein zentrales Problem ist, dass die Produktionskosten für ein Konzert – als da wären: horrende Gema-Gebühren, Unterbringung und Verpflegung der Künstler, Gage (die in aller Regel nur eine prozentuale Beteiligung an den Eintrittseinnahmen ist), Tontechniker, Aufbauhelfer etc. in einem kleinen Club dieselben sind wie in einem großen. Das führt dazu, dass wir, wie z.B. in diesem Frühjahr mit einem Konzert Minus machen, obwohl über 200 Gäste Eintritt bezahlt haben.

Da sich eine Live Show nur im allerseltensten Fall allein aus Eintrittsgeldern finanzieren lässt, war es immer nötig, den Getränkeumsatz in die Kalkulation einzubeziehen, was zwar kaufmännisch falsch, aber leider unumgänglich ist. Der Getränkeumsatz, der darüberhinaus auch noch alle festen Kosten des Clubs (Miete, Löhne, Sozialabgaben, Steuern, Strom etc.) decken muss, ist aber leider in der letzten Zeit kontinuierlich gesunken und Anfang dieses Jahres geradezu eingebrochen. Das mag einerseits am Rauchverbot liegen, andererseits auch an der immer größeren Dichte von Kiosken, Imbissen und Discountsupermärkten die billige Getränke anbieten.

Mir war immer klar, dass man mit einem Laden wie dem Molotow kein Geld verdient, so etwas macht man aus Spaß und Idealismus. Das wissen auch meine Mitarbeiter, sonst würden sie sich nicht für relativ wenig Geld derart hart und engagiert arbeiten. Problematisch wird es, wenn man Geld verliert. Und dieses Problem ist leider so groß geworden, dass sich das Molotow ohne fremde Hilfe nicht mehr finanzieren lässt.

Nach 18 Jahren ist es mir mehr als schwer gefallen die Kündigung des Mietvertrages in den Briefkasten zu werfen. Es ist nicht nur die Trauer um mein “Baby”, sondern auch die Trauer um ein ehemals blühendes, international berühmtes Szeneviertel, um das uns die ganze Welt beneidet. Es ist überall unter den Namen “Reeperbahn” bzw. “St. Pauli” bekannt und diese beiden Namen kennt man im Ausland sogar eher als den Namen unserer Stadt selbst. Die scheint dies jedoch nicht zu erkennen und sieht zu, wie Läden, die das einzigartige Flair dieses Viertels ausmachen, schließen und durch Supermärkte, Ketten und Systemgastronomie ersetzt werden. Die Liste der bereits verlorenen Musikclubs auf St. Pauli ist lang. In den letzten Jahren haben u.a. Marquee, Tanzhalle, Weltbühne, Echochamber oder Click ihre Türen geschlossen – um nur die bekanntesten zu nennen. Das Kukuun tut es gerade und das Mandarin Kasino – ehemals Mojo Club – muss im nächsten Jahr einem Neubau weichen. Dies wird solange weitergehen bis die Reeperbahn wie irgendeine beliebige Hauptstraße aussieht, wie es sie in jedem Viertel in jeder Stadt gibt.
Und wenn es erstmal soweit ist, kann man das nicht mehr umkehren.

“Was weg ist, ist weg”, sagt man in Hamburg – und das ist leider wahr.

Andi Schmidt, Inhaber und Betreiber

Das große Clubsterben in Hamburg, wann hat es ein Ende? Wo bleibt die zeitgenössische Musik, wo bleiben Ausgehorte für Menschen, die nicht dem öden Schanzenstyle entsprechen? Ich bin entsetzt. Aber in diesem Fall scheint nichts mehr möglich zu tun.

EDITH:

http://www.rettet-das-molotow.de

Für alle, die aktiv an der Rettungsaktion teilnehmen wollen: Am 24.07. (Donnerstag) um
21:00 treffen wir uns wieder in der MeanieBar!

“und zwar”

Aus gegebenem Anlass*: “Und zwar” ist kein korrekter Satzbeginn. “Und zwar” ist ohnehin fast immer unnötig. Als Satzbeginn (“Und zwar.. ich hab da eine Frage…”) taugt das gar nicht.

Mir rollen sich, bildlich gesprochen, die Fussnägel hoch, wenn ich so etwas hören muss. Und zwar vollständig.

* Ich hörte die “Agathe Bauer Songs” auf Youtube.

Kr*mbacher

Ich finde Krombac*er

a) unlecker

b) scheiße wegen ihrer Pseudo-Regenwaldrettungsaktion

Und jetzt muss ich, wo ich einmal Werbung mit Ton sehe, feststellen: Die aktuelle Kromba*her-Werbung ist mit einer Instrumental-Fassung von Belfast Child unterlegt. Wir*) erinnern uns: ein Riesenhit für die Simple Minds in den Achtzigern. Mit einem rührenden Text vor dem Hintergrund des Krieges**) in Nordirland.

Und das verkommt zu einem Panflötengedudel im Hintergrund einer Bierwerbung? Whaaaaaaaaaaaaaat?

Machense mal Platz am Pranger, ich muss da Krom.bach.er gleich mehrfach antackern. A*******löcher!

Wer auch immer die Rechte dafür an die Brauerei verkauft hat (oft nicht die Künstler, sondern die Plattenfirma) sei gleich daneben gehängt.

*) die Älteren unter uns

** offiziell ist das kein Krieg gewesen, weil er nicht zwischen Staaten stattfand. Ich finde den Begriff trotzdem treffend.)

Wie geht’s? Wie steht’s?

Fern liegt es mir, die Rechtschreibfehler anderer Menschen anzuprangern. Rechthaberei à la Sick finde ich grässlich.

Heute möchte ich eine regelbestätigende Ausnahme machen, weil ich bei der Lektüre eine Artikels in der Szene Hamburg einfach sprachlos war.

Eine ganze Weile waren diese Festivals legendär. Steht’s um Weihnachten herum, steht’s in der Prinzenbar und steht’s ausverkauft.
(Szene Hamburg Juli 2008, S. 78 )

Nun, wenn es um Weihnachten herum “steht”, mag es auch in der Prinzenbar “stehen”, das will ich gar nicht bestreiten. Aber das es ausverkauft “steht”, das halte ich für Verleumdung. Käufliche Liebe in der Prinzenbar? Glaub ich nicht ;)

The return of the Kotzbrocken

Er ist wieder da. Im Fernsehen. “Managementtrainer Mark”, diese Woche bei “Unter Volldampf”.

Der Kotzbrocken, der Nörgelfredi, der affige Monokelträger. Argh!

Und damit wird das Plumplori hier wohl nicht an den Zugriffszahlen vorbeikommen, die der Arrogante Mark erreicht. Womit bewiesen wäre, dass sich hässlich, doof und gemein gegen niedlich, nett und friedlich durchsetzt in der Welt.

:(

Immerhin liegt er an Tag 2 an letzter Position, und im Service war er auch noch nicht. Eine Jury aus 20 unvoreingenommenen Gästen ist eben nicht so leicht zu beeindrucken (bzw. unter sozialen Druck zu setzen) wie vier freundliche Frauen. Hahaha :D

Quo vadis Ottensen? Quo vadis Hamburg?

Aus fürs “Blaue Barhaus”
JANE MASUMY

Seit Jahren gilt das “Blaue Barhaus” als Ottensens kultige Cocktail-Klitsche. Am Wochenende ist die Bude rammelvoll, wenn DJs auf dem Pult über den Köpfen der Gäste die Partys anheizen.

Jetzt wurde die Kneipe in dem rosenumrankten Haus an der Großen Brunnenstraße 55 verkauft. Im Juli 2010 müssen Betreiber Stephan Fehrenbach (40) und Markus Kohne (36) einpacken: Dann läuft ihr Mietvertrag aus. “Wir sind super traurig”, sagt Fehrenbach, “das ,Blaue Barhaus` ist einzigartig in Hamburg.”

In der Tat. Das freistehende Häuschen wurde um die Jahrhundertwende gebaut. Mit sieben Metern Breite ist es eines der kleinsten Bauwerke Ottensens.(…) Seit mehr als zehn Jahren schlürfen hier Punks neben Schlipsträgern und Handwerkern ihre Cocktails.

Einst gehörte das Lokal zu einem Gerbermaschinenbetrieb und wurde in den 50ern zur Eckkneipe. 1995 hielt das “Blaue Barhaus” hier Einzug.

Mit Ende des Mietvertrags wird die kultige Kaschemme vermutlich abgerissen. So will es der neue Besitzer und direkte Nachbar des Lokals, Cäsar Schwieger (68): “Die Bausubstanz ist schlecht und voll mit Schwamm. Außerdem ist das “Barhaus” ein potthässliches Ding, da kann man nur den Bagger hinstellen”. Schwieger will an einen Großinvestor verkaufen. “Und wieder stirbt ein Stück Ottensen”, beklagt Mieter Fehrenbach. “Wir wollten das Haus gerne selbst kaufen, kamen aber nicht zum Zuge. Schwamm haben wir gar nicht.” Aufgeben will er nicht. “Wir lassen das ,Barhaus` nicht sterben, das Konzept ist klasse und die Gäste sind gut. Wir suchen einen neuen Standort zwischen Schanze und Kiez.” Sein Traum: Das Barhaus auf einer Tiefgarage neu aufzubauen: “Garagendächer sind flach und hässlich – das wäre eine tolle Nutzung.”

Mit dem Ende der “Barhauses” zieht auch das im Hinterhof gelegene “Planet Subotnik” in zwei Jahren aus. “Ich will mich nicht von Investoren zubauen lassen” erklärt Betreiberin Sabine Klüwer, die das Lokal seit 1987 führt.


URL: http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20080630/hamburg/panorama/aus_fuers_blaue_barhaus.html

:(

 

Irgendwann muss doch mal Schluss sein mit dem ewigen Neubau von Bürogebäuden und “hochwertigen Wohn- und Geschäftshäusern”!!

Das blaue Barhaus hässlich? Wer sowas behauptet, stößt auch schlafende Hühner von der Stange :(

(ich bräuchte hier einen wütenden Smiley)

Was kann man tun? Können Proteste das noch aufhalten??

Hamburg am Pranger Teil 3

Die Harley Days. Muss ich mehr sagen?

Ich hab ja nichts gegen Grossveranstaltungen. Ich hasse nur den Krach, den die frisierten Motorräder durch die Stadt tragen. Das kann doch nach der Lärmschutzverordnung nicht in Ordnung gehen!

Vor dem Hintergrund, dass der Senat in diesem Jahr das Kino und die Konzerte auf dem Rathausmarkt nicht genehmigen wolle (wegen eines “neuen Nutzungskonzeptes”) – wo nicht einmal Anwohner in größerer Zahl vorhanden sind, die geschützt werden müssten – finde ich es eine Unverschämtheit, dass in ganz Hamburg an diesem Wochenende von Rechts wegen Gehörschutz verteilt werden müsste.

Ich hoffe, die Harleys fahren auch an den Wohnsitzen unserer weisen Politiker vorbei!

Fahrradketten

Ziemlich blöd, um nicht zu sagen rekordverdächtig doof, ist die dieswöchige Teilnehmerin beim Perfekten Dinner, die blonde Anne (angeblich 38, ha!).

Abgesehen davon, dass sie teilweise so gewollt niedlich – stoßweise spricht wie ein Kind, fand ich ihr heutiges Verhalten in Bezug auf das Geschirr total panne. Wenn jemand nicht möchte, dass ein anderer Teilnehmer das gleiche Porzellan benutzt wie er selbst, sollte er eben ein originelleres Service als das ausgelutschte “Wave” von Villeroy und Boch benutzen. Wenn ich bei H+M ein bunt gemustertes Kleid kaufe, kann ich doch auch davon ausgehen, dass es kein Unikat ist. Ehrlich, der Preis für das Dummstück der Woche geht eindeutig an “Geschäftsführerin Anne”.

Und wer meint, nicht kochen zu können, aber ein Gourmet zu sein, ist meines Erachtens auch nicht der geeignete Kandidat für das Perfekte Dinner.

Dafür ist das Zitat der Woche für mich “Hätten, hätten, Fahrradketten”, das mir bisher unbekannte Synonym für “Wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnisbus” :D

Zitat zum Nachdenken

Am Ende der WM war es ja nett, aber muss jetzt wirklich nach Vorrundensiegen ein entsprechend gefärbter Autokorso durch die Stadt fahren?

(Alexander Endl)

Ich sage nein.. vor allem nicht abends um elf und durch meine Strasse *mecker*

Anspieltip dazu: Arme kleine Deutsche von Knarf Rellöm 

Eine Wolke war’s!

Das Konzert war wirklich sehr sehr schön. Es gab eine Vorband, Pappmaché, die ganz angenehm war.

Wolkes Auftritt war hinreissend, schöne Titel vom neuen Album und neue Fassungen alter Bekannter, sogar das offizielle Wolke-Punk-Lied ;)

Olivers Stimme klingt live genauso gut wie im Studio, und Benedikt ähnelt am Piano ein wenig Rolf von den Muppets, sehr sympathisch. Dazu gab es gedämpftes rotes Licht und den regelmäßigen Einsatz einer Diskokugel, so dass das Nachtasyl ein wenig wirkte wie unterm Sternenhimmel. Es war nicht voll, aber gut besucht von fachkundigem Publikum.

Vorher hatte ich ein bizarres Erlebnis mit einem Herren, der zwar optisch Rocko Schamoni ähnelte, aber von dessen Persönlichkeit weit entfernt war. Ich weiss nicht, welche Drogen der eingenommen hatte oder welche Medikamente er hätte einnehmen sollen, aber das war wohl die durchgeknallteste Person, der ich seit langem begegnet bin. Optik allein ist eben nicht alles :D Diese Person sei hiermit angeprangert!!

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