Die Schliessung des Studio-Kinos ist ein Skandal. Dass man das Gebäude gleich abreissen will, auch.
Der Abriss wurde in letzter Minute durch den Protest der Anwohner gestoppt, wie es weiter geht, ist unklar.
Wann endet endlich das große Sterben der Arthouse-Kinos? Wann begreift man in Hamburg endlich, dass Kultur nicht nur Mainstream ist, sondern auch viele wertvolle Nischen umfasst?
Ich habe das Studio-Kino geliebt, wegen des Charmes eines alten Kinogebäudes im besten Sinne, des interessanten Programms (24 Stunden Hamburg-Filme waren einfach ein Knaller!), der moderaten Preise und des Geruchs nach Zimtpopcorn.
Ich hoffe, die Betreiber können ihr Engagement in der Schilleroper fortsetzen, eine weitere Kulturstätte, deren Stillegung die Stadt einfach so hingenommen hat. Ich drücke Euch und allen Filmfans in Hamburg die Daumen!
Mit dem allgemeinen Niedergang der UFA-Gruppe wurde das Kino am 29.12.2002 durch den Insolvenzverwalter geschlossen. Am 27.12.2004 wurde das STUDIO-KINO von den Vereinigten Kino Betrieben als Programmkino mit neuem Konzept betrieben. Im neuen STUDIO-KINO hatten jetzt lesbische und schwule Filme, Kinderkino, Kinderwagenkino, Filmnächte und Kurzfilme ein Zuhause gefunden. Gezeigt wurden die kleinen „anderen Filme“, die den Weg nicht mehr in die Spielpläne von ABATON oder ZEISE gefunden hatten, viele deutsche Filme und natürlich Filme aus dem Stadtteil, ROCKER, GEGEN DIE WAND, AUF DER ANDEREN SEITE, KLEINE FREIHEIT, CHIKO u.v.a Am 18.06.2008 war der letzte Spieltag, da das Gebäude abgebrochen werden soll. Das Team des Kinos hofft nun auf eine Rückkehr an anderer Stelle. Im Gespräch sind Räumlichkeiten in der alten SCHILLEROPER.
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