Verdammte Serviceorientierung. Ich hüte vergrippt das Haus, und Ihnen empfehle ich trotzdem selbstlos das hier:
Freitag 15. März 20:30 Uhr Hafenklang
SCHORSCH KAMERUN BAND (Goldene Zitronen, Buback/ HH)
ESTRELLAS DE CARLA (HH)
& DJ Jens Friebe
Die Schorsch Kamerun Band* gibt nun doch etwas bekannt über ihre fragile Bühnenshow: “Wir probieren eine Bühnenshow von großer Fremde, Ungewissheit und Freundlichkeit. Das bedeutet, dass unsere Band in Phasen gewagt musizieren wird. Zum Teil gibt es Elemente, die von beweglichen Holzvögeln angeführt werden. Auch kreisende Bewegungen von weiteren, durch Batterien betriebene Fluginstrumente dürfen den Abend – neben neuester Sprache – dominieren. Noch etwas: Für die Schorsch Kamerun Band* wurden diesmal speziell nur SÜDDEUTSCHE engagiert, weil diese eine ganz bestimmte Konsistenz anfüllen, welche konkret richtig ist für das angepeilte Treiben.” Na ja, soviel steht jetzt schon fest: “Dieses Konzertereignis ist so cool, das es schon wieder megacool ist.” (online-Kulturredaktion / Financial Times Deutschland)
* Die Schorsch Kamerun Band: Carl Oesterheld (Freiwillige Selbstkontrolle)- Salewski (Merricks) – Anton Kaun (Anton Kaun) – Schorsch Kamerun (Die Goldenen Zitronen) www.schorschkamerun.de
Hahaha, da wäre ich echt gerne dabei. Klingt zwar überambitioniert, aber unterhaltsam.
Wieso überhaupt
” nur Süddeutsche”, Herr Kamerun entstammt doch dem schönen Timmendorf?
Und danach:
Freitag 15. März 23:00 Uhr Golem
DEPRESSIVE BEATS W/ ROMANTIC FLAVOUR BY RALF KÖSTER
Die Legende sagt, er sei älter als Gott und habe auch mehr Platten.
Man sagt, er besäße einen Ring von unschätzbarem Wert, der die geheime Kraft verleihe vor Gott und Menschen angenehm zu machen, soweit (und unablässlich) man in dieser Zuversicht ihn trägt.
Er pfeift nur warm vor sich hin. Er ist ein offenherziger Mann mit wenig Haaren auf den Kopf.
Vielleicht trägt Ralf Köster den Ring des Ruhms, den er einst aus einem Kaugummiautomaten zufällig zog, unsichtbar auf seinem Mittelfinger.
Heute Nacht jedenfalls begibt er sich hinter das Plattenpult elbab um aus altem und neuem Vinyl, samt Hiphop, Jazz, Folk oder IDM Clown, ein bartaugliches und säufergerechtes Wesen zu formen.
Geschaffen um unfertig zu sein und zu bleiben.
Rüftata mit guter Musik. Man kann also vom Hafenklang direkt nach nebenan ins Golem und weiter genießen. Hach.
Verdammte Axt aba auch.
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