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Die Welt macht den Test: Bion*ade Quitte

Nennen Sie mich ein leichtes Opfer der Werbung. Aber die neue Bion*ade Quitte musste ich ausprobieren.

Schmeckt mir nicht. Wissen Sie warum? Die fiesen Leute haben da Pfefferminz reingetan. Mag ich nicht. Steht hinten auf der Zutatenliste, dabei hätte man da einen deutlichen Warnhinweis anbringen müssen, finde ich 8-O !

Fazit: Wer Mojito mag und auch mal Bion.ade trinkt, ist damit gut bedient. Ich werd’s nicht wieder kaufen.

Man sollte immer seine Kamera dabei haben…

.. hatte man aber leider nicht.

Die Fa. Con.verse hat den S-Bahnhof Jungfernstieg* in eine Werbehölle** verwandelt. An den Tunnelwänden waren runde Schwarz-Weiß-Plakate mit großformatigen Aufnahmen schöner junger Menschen (u.a. James Dean, bei dem ich mich schon frage, ob da nicht Verwandte noch die Bildrechte besitzen…). Auf den Treppen das Logo (sieht man nur vom Bahnsteig aus wirklich). Alle Säulen mit großformatigen Aufnahmen junger Menschen… eine Vitrinen mit Schuhen und (angeblich) drei verschiedenen Interpretationen eines Songs, deren Videos man sich ansehen kann. Die Lieder kann man sich angeblich herunterladen. Wirklich, ein Bahnsteig im Marketingfieber in schwarz-weiß. Gerade mal, dass die elektronischen Fahrtzielanzeiger weiterhin in rot das altbekannte Fahrtzeil anzeigten. Ich nehme an, das haben die Werbefredis einfach übersehen..

* Gnihihi. Ja, der heißt so. Die nennen ihre Straßen gern komisch, die Hamburgensier.

** Ok, eigentlich war es ganz beeindruckend.

Das musste ja auch mal gesagt werden…

….

Mann soll ja auch mal danke sagen...

Man soll ja auch mal danke sagen...

Gern geschehen (wischt sich ein Tränchen der Rührung aus dem Augenwinkel)

Schäm Dich, Hannoversche Leben!

Angeprangert sei hiermit der neue Werbespot der Hannoverschen Leben – und das nicht, weil die unsägliche Anke Engelke darin mitwirkt – sondern weil  ich es unerträglich finde, auf Kosten von Hinterbliebenen Witze zu machen.

Wer den Spot nicht gesehen hat: Der Ehemann und Vater zweier Kinder ist zu “geizig”, eine Lebensversicherung für knapp 5 Euro im Monat abzuschliessen und behauptet, er könne schon auf sich aufpassen. Dann wird er von irgendwas erschlagen und ist tot. Die Frau fragt noch “Schatz?” Moral: Hätte er mal besser vorgesorgt.

Ich finde das sowas von geschmacklos, dass ich nur kotzen möchte. Das ist definitiv nicht komisch. Dafür muss ich nicht mal den Jahrestag der Ereignisse von Enschede bemühen (heute lief der Spot auch), um mich aufzuregen.

Das kommt davon, wenn man “coole Werbefuzzis” beauftragt, einer spiessigen Unternehmung ein “modernes Image, irgendwie jugendlicher” zu verschaffen. Schämt Euch, Werbefuzzis und Entscheider bei der Lebensversicherung.

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