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Ich bin sehr unentschlossen. Dabei habe ich sogar eine Grundidee für eine Geschichte mit dem klangvollen Titel „Das Ministerium schlägt zurück“. Es beginnt mit dem Fund einer Leiche im Umweltministerium, der auf besonders grausame Weise das Gehirn entfernt, nahezu herausgesaugt wurde.

Jaha, da staunen Sie, was?

Die Frage, die ich mir stelle, ist nur: schaffe ich es in diesem Jahr? Oder setzt mich das ganze unnötig unter Druck? Ohne solche Projekte schreibe ich gar nicht mehr, das ist die traurige Wahrheit. Aber die 50.000-Wort-Marke innerhalb eines Monats zu knacken bedeutet, jeden Tag nach Feierabend am Rechner zu sitzen, Verzicht auf mehr oder weniger alle anderen Freizeitaktivitäten.

Ich weiss nicht, ob ich mich damit nicht überfordere. Das Schreiben ist ein einsames Geschäft, und zudem zweifle ich mehr und mehr daran, eine Geschichte entwickeln zu können, die irgendwen interessieren könnte. Das mit der Entwicklung des Plots habe ich nicht raus. da kann ich noch soviele Ratgeber zum Thema lesen oder Seminare besuchen: an der Stelle geht es aus irgendwelchen Gründen nicht voran.

Hmpf.

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15 Kommentare zu “NaNoWriMo 2013?

  1. Ach bitte… geben Sie sich einen Ruck, Verehrteste… pfeifen wir doch auf den Plot, und was heißt hier Freizeitaktivität… ist doch fieser, mieser November, was gibt es Besseres, als mit einer Tasse wahlweise heißen Tees oder Kaffees am Schreibtisch zu sitzen und sich alles aus der Seele – was immer das sein mag – herauszuschreiben.

    Ich werde so etwas von wenig Zeit dafür haben dieses Jahr, aber ich mache es trotzdem. Hab gestern gesehen, daß sich mein NaNoWriMo-Widget-Dingens im Blog automatisch auf 2013 umgestellt hat… (Zauberei!!!) und freu mich schon drauf, wenn dann die Wortzählleiste wächst. Außerdem weiß ich schon, daß ich an meiner Geschichte vom letzten Jahr weiterarbeiten werde… es wird spannend, weil ich bei einigen Dingen überhaupt noch nicht weiß, wie ich es auflösen werde…

    Na? Und…?

    🙂

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  2. Ach, danke für Ihr Feedback!

    Das mit dem Heißgetränk ist allerdings keine gute Idee… dem ist mein PC und damit das NaNo-Projekt schon mal zum Opfer gefallen…

    Na, wenn Sie mitmachen, dann können wir einander anspornen. Das wäre schon eine enorme Hilfe 😀

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  3. Oh, verstehe… der arme PC… meiner hingegen funktioniert soweit ich weiß gar nicht, wenn sich kein Heißgetränk in unmittelbarer Nähe befindet… glaube ich jedenfalls, ich habe es noch nicht getestet…

    Und ja, ich denke, wir könnten einander hervorragend anspornen… „Überholen, ohne einzuholen“ soll unser Motto sein… (ähm, nee, das hat damals schon nicht funktioniert…)
    Egal, dann mottolos.

    🙂

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  4. Auf geht’s! Es gibt nix zu verlieren, nur zu gewinnen! Selbst wenn die 50.000 nicht genackt werden, stehen am Ende mehr Worte da als vorher. Werde in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sein und bin sehr gespannt :-)!

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  5. Letzteres kann ich (wenn auch nicht im Zusammenhang mit NaNoWriMo – da habe ich noch nie mitgemacht) gut nachvollziehen. Ich bin eine Art Expertin in ‚Du solltest‘ und ‚Du müsstest‘-Denken und raube mir alleine damit schon oft den Spaß.

    Ihre Erkenntnis ist ja gut. Wenn man sich so kennt, kann man ja auch bewusst (gegen-)steuern (so man das möchte). 🙂

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  6. Liebe Welt,
    bitte werten Sie es nicht als Zeichen meines Geisteszustandes, aber da Sie ja gerne aus Popularmusik lernen, überfiel mich vorhin ein ganz grausiger Ohrwurm, der – so scheusslich er auch sein mag – zumindest mit seinem Refrain gerade ganz passend daher kommt.
    Ich verkneife mir das Einbinden eines entsprechenden Videos, um für etwaige schwerwiegende Folgen nicht zur Verantwortung gezogen zu werden und zitiere lediglich die entsprechende Textzeile:

    „Ein bisschen Spaß muss sein. Dann kommt das Glück von ganz allein.“

    Diese simple Formel sollten wir vielleicht viel häufiger mal berücksichtigen.

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  7. Liebe Katja,

    muhaha, Sie können ja Sachen loslassen 😀 Und Sie wissen GENAU, was ich jetzt den Abend über singen muss, oder?

    Das wirklich schlimme ist, dass ich mich auch noch des Werbespots erinnere, in dem das Lied mit dem schönen Text versehen wurde „Tiramisu von Z*tt, das schmeckt so italienisch flott, da sind nur gute Zutaten drin, Tiramisu von Z*tt“. So, jetzt habe ich auch noch Hunger.

    Danke, liebe Katja 😉

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