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Kalt, da draußen in der Schlange vor dem Einlass, die sich noch die Bahrenfelder Straße entlangwindet. Der Einlass beginnt nicht um acht, sondern deutlich später. Bis dahin sind wir ziemlich durchgefroren und stellen uns gleich in die nächste Schalnge, die vor der Garderobe.  Damit endet das Schlangestehen zum Glück dann auch, denn der Getränkeausschank funktioniert schnell und reibungslos.

Gegen neun begann das Programm. Natürlich mit Diskurs: einer Ansprache von Thomas Ebermann (*hust*), einem schlecht vorgelesenen Aufruf der Roten Flora und einer Power Point-Präsentation über Park Fiction. Ja, lieber RemmidemmiPartypeople, man kann nicht einfach nur zu Deichkind kommen, das muss man sich schon verdienen 😀

Nach zwei Liedern hatte ich von Deichkind mal wieder genug – die Show hat sich meines Erachtens auch nicht verändert, seit ich sie erstmals bei der Pudel Tour 2005 im Schauspielhaus sah – und wir walkten kollektiv woanders hin. Im Obergeschoss war es tatsächlich noch lauter. Das einzig neue für mich bei Deichkind war die großräumige Verteilung von Federn zum Ende des Auftritts. Man darf gar nicht daran denken, wieviele Kopfkissen dafür ihr Leben lassen mussten.

Nach der Umbaupause, die schier endlos war, trat der Buttchor (?) auf, samt und sonders ausgestattet mit allerliebsten goldenen Pudelmützeln mit dekorativen Bommeln. Nun wissen Sie, was ich mir demnächst klöppeln werde.

So ab halb elf ging dann das Programm los, weswegen wir da waren. Musique mit Maurice Summen von den Türen, Rocko Schamoni und Schorsch Kamerun, Reverend Dabeler, DJ Patex, Carsten Meyer, Tex Strzoda, Rica Blunck, Jacques Palminger, Knarf Rellöm, Ashraf Sharif Khan und natürlich dem einen, dem einzigen Viktor Marek (kreisch!).

Schee war’s, schräg war’s, tanzbar und bewegend. Die Wimpel von „VerFüGe e.V.“ hätte ich auch gern (Artwork von C.I. Alex). Schlauerweise hätte man gleich Beitrittsformulare für den Verein ausgelegt, habe ich aber nicht gesehen.

Mitgesungen und getanzt bis Programmende gegen halb zwei. Promisichtungen: Ben Gazzara, Thorsten S., Stefan von den Zitronen sowie (wurde mir berichtet) Frank Spilker.

Knarf Rellöm war etwas schräg unterwegs, wahrscheinlich alkoholisiert, und versuchte sich des öfteren in einer Art Stage Diving von unten. DJ Patex brachte den Saal dazu, sich auf den bier- und federverschmierten Boden zu setzen und die Feuerzeuge zu zücken, während sie „Wann strahlst Du“ sang. Wunderschön. Zuletzt brachten die Kings of Dubrock noch den ewigen Klassiker „Tüdeldub“ dar und das gesamte Ensemble „Tiger“.

Wer fehlte: Andreas Dorau (nicht vermisst) und Knarz Fuchshelm (wo steckt der eigentlich?).

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2 Kommentare zu “So war’s: Pudel Apparat / VerFüGe e.V. in der Fabrik

  1. Meh. Ich wär soooooo gern dabeigewesen… (Autokorrektur sagt dabeigesessen. Die hat den Artikel wohl auch aufmerksam gelesen.)
    Hier war dann stattdessen das samstagabendliche Unterhaltungsprogramm „Das große Krabbeln“. Nun ja. Irgendwann heute Nacht treffe ich dann hoffentlich wieder im einzig wahren wunderbaren Hamburg ein.

    Gefällt mir

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