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Die Sache ist so: der eine oder die andere von Ihnen hat mich ja schon mal angestupst*, auch bei Twitter mitzumachen.

Neben der Tatsache, dass ich der Welt meist nicht so viel mitzuteilen habe, halten mich aber Sicherheits-/Privacy-Bedenken davon ab. Keinesfalls will ich à la Fratzenbuch jemandem alle meine Lebensdaten zur Verfügung stellen.

Kennen Sie einen guten Weg, sich davor zu schützen? Nutzen würde ich das Ding über mein Telefon – zu Hause kann ich bloggen, aber unterwegs wäre Twitter ja vielleicht ganz lustig.

Wie immer darf der Weg zum Schutz im Netz kein Expertenwissen voraussetzen. Ich bin so not geek.

* Außerdem setzt mich Herr Silencer unter Druck, indem er Wieselbilder twittert. So gemein!

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19 Kommentare zu “Followerpower: Die Sache mit Twitter

  1. *jubelt leise im Hintergrund*

    Ach was!

    PAAAAAAAAAARTYYYYYY! *Hütchen aufsetz* *Lieblingsteddy begeistert in die Luft werf*

    (Nee, vom Sicherheitsdings hab ich nicht wirklich Ahnung. Hatte aber bei Twitter auch bisher keine größeren Bedenken. Dort wird, das nur als Beispiel, noch nicht mal nach dem Klarnamen gefragt, man ist dort nur mit eMailadresse und Pseudonym angemeldet und wenn dir das mit der Mailadresse nicht geheuer ist, ginge ja vielleicht eine eigens dafür erstellte, die sonst keine Querverbindungen hat. Twitter möchte zwar auch gerne auf Ortsinfos zugreifen und die Tweets damit versehen, aber das ist optional und man muss es nicht erlauben.)

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  2. Haben sie sich schonmal damit auseinandergesetzt, was für Daten Twitter von Ihnen haben will, damit sie auch wissen was geschützt werden muss und dadurch ihre Bedenken eine Grundlage haben? Was für eine Frage – vermutlich nicht. Also: Während FB mittlerweile ALLES von Ihnen wissen will, inkl. Unterhosengröße, reicht bei twitter irgendein Name und eine Mailadresse. Wollen Sie die nicht rausrücken, gibts kein Twitter. Ich persönlich bin der Meinung, dass das vertretbar ist.

    Mitteilen muss man ja auch nichts. Ich nutze Twitter meist nur für den Konsum von Fachinformationen. (Hehe.)

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  3. Ich habe mir mal die AGB durchgelesen.. die speichern alle Seiten, die ich besuche… alles, wo ein Vögelchen drauf ist… sowas will ich abstellen. Und verknüpft mit meiner Handynummer – das wird sich unterwegs ja nicht vermeiden lassen…

    Fachinformationen. Genau. Ich auch.

    Aber das nutzt ja nix, wenn ich bei einer Fachinformation über, sagen wir Wiesel, „awwwwwwwww“ sagen will. Nech.

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  4. Die Handynummer musst du nicht verknüpfen (hab ich auch nicht). Die ist nur zwingend, falls du per SMS twittern möchtest, aber das braucht man mit Smartphone ja nicht, die App ist da einfach und bequem.

    Und bei den Tracking Sachen kann man ’nicht verfolgen‘ einstellen (hab ich auch).

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  5. Oh, SIE sind die, die AGB liest 🙂
    Tracking per Twitterbutton? Ist mir neu, halte ich aber für denkbar. Das Tracking kann aber nur funktionieren, wenn sie mit einem Browser unterwegs sind, in dem sie bei twitter angemeldet sind. Wenn dafür eine App auf dem Schmartphone genutzt wird, kann das Surfverhalten nicht getrackt werden.

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  6. Sehnse, und schon bin ich verwirrt. Ich lese AGB, aber ich weiss nicht, wie ich mich dagegen wehren kann.

    Ich bin soo altmodisch… ich nutze aus diesen blöden Datengründen auch keine Apps und so. Also: keine Ahnung, wie ich das abstellen kann.

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  7. WTF? man kann Twitter im Browser oder in der App nutzen. Nutzt man es im gleichen Browser, mit dem man surft, wird man getrackt. Also entweder man verwendet einen ZWEITEN Browser, oder man verwendet die App, kann nichts passieren. Kommt beides kategorisch und aus Prinzip nicht in Frage, kommt auch Twitter nicht in Frage. Da brauchte es dann auch von vornherein keine Followerpower.

    BTW: Über unlöschbare Cookies und Canvas wird ihr Browser ohnehin getrackt. Apps sind da in der Tat am saubersten.

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  8. Lachen Sie nicht über mich, aber ich surfe mit dem Fon ja nicht im Netz. Dass der „In Private“-Browser mich nicht schützt, ist mir klar.

    Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiss, hätte ich auch nie mit dem Bloggen angefangen. Aber seitdem bin ich in etlichen Dingen schon noch misstrauischer geworden.

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  9. Und ich lache nicht, ich frage mich nur wie ihnen jemand helfen kann. Sie wollen Autofahren, lehnen aber das Rad kategorisch ab. Da kann man dann nichts machen, ein Auto ohne Räder fährt nicht.

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  10. Wie auch Herr Silencer war mein Gedanke, Sie könnten Twitter z.B. ausschliesslich z.B. in Chrome-Browser nutzen und den bevorzugten Firefox weiterhin mit der NoScript/AdBlock-Sperre für Twitter und Co. zum surfen verwenden. Die von beiden Browsern verwendete Speicherräume für Cookies, Historie usw. sind getrennt, so wäre zumindest das direkte Tracking unterbunden. Doch gibt es auch Flash-Cookies und anderes Zeugs, die quasi den FlashPlayer des Rechners identifizieren können. Ob das 2 Browser-Prinzip also eine zuverlässige Methode ist, vermag ich nicht zu versprechen.

    Sehr verstehe ich Ihre Bedenken. Ich will beileibe auch nicht sagen das es falsch ist, sich um seine Privatsphäre so seine Sorgen zu machen, doch schauen Sie z.B. in der Fussgängerzone alle 5 Meter hinter sich, ob da jemand hinter Ihnen herläuft? Es wäre leicht zu sagen, dass man sowieso keine Chance hat zu entkommen, man muss es aber dennoch versuchen. Doch in dem Versuch macht man sich das Online-Leben mittlerweile so mühsam und schwer, dass man eigentlich Offline gehen muss, will man es richtig machen. Wie auch Herr Silencer schon sagt, ohne ein sich drehendes Rad kann man nicht fahren.

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  11. @ Silencer: Um im Bild zu bleiben: Nein, ich will nicht Auto fahren. Ich möchte Mobilität und bewundere ab und an einen schönen Oldtimer, aber kein Mensch braucht ein Auto. Ebensowenig brauche ich wirklich Twitter.

    @ Ruediger: D.h. wenn ich Twitter ausschließlich auf dem Handy nutzen würde und surfen ausschließlich auf dem Rechner, hätte ich ganz gute Karten? IRL habe ich keinen Verfolgungswahn, da wäre die individuelle Verfolgung aber auch mühselig und aufwendig. Alles was leicht und billig möglich ist, wird auch gemacht. Spannende Erkenntnisse brächte beides bei mir nicht, aber ich merke schon den Unterschied, wenn ich in der Fabrik Gugl nutze und mit passender Werbung zugesch*ssen werde, und zu Hause mit ixquick.

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  12. @WdW
    Die Trennung Handy und Rechner macht für mich Sinn, wenn Sie es konsequent durchhalten und ebenso konsequent vermeiden, auch auf den jeweiligen Geräten Inhalte zu erzeugn/nennen die gegenseitige Rückschlüsse zulassen. Also in jedem Fall eine extra MailAdresse, die nur auf dem Handy abgeholt werden kann.

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