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Sie wollten wissen, wie es mir in der Fabrik des Grauens ergangen ist, oder? Das wollten Sie doch?

Zwischenzeitlich war es sehr frustrierend. Leider habe ich im neuen Job eine Antagonistin, nennen wir sie mal die Kreischelse. Die Kreischelse hat offenbar grundsätzlich das Gefühl im Leben, zu kurz zu kommen, nicht eingebunden zu werden, etc. Das drückt sich neben der kreischenden Stimmlage, die sich wie ein Zahnarztbohrer durch mein Hirn fräst, in Aktionen aus, die nicht schön sind, um es mal freundlich zu formulieren. Da der Chef nicht eingreift, habe ich ein Problem. Definitiv sehe ich meine Aufgabe aber nicht darin, dass die Kreischelse sich die Rosinen herauspickt und ich ihre Scheiße ausputze (ja, das hat Else mehr oder minder als ihr Ziel formuliert. Mein Unterkiefer lag derweil auf dem Boden.)

Nun bin ich ja flexibel und bereit, meine Strategie und Taktik neu auszurichten. Statt meines Herzensthemas bin ich daher bereit, aus der Fabrik des Grauens eine Smart Factory zu machen. Muhaha, gut, das SMART dürfen wir mal nicht zu eng sehen, aber grundsätzlich sehe ich den Bedarf und die Möglichkeiten und halte mich auch für die geeignete Person, das Thema zu bewegen.

Nur leider kommt hier wieder die Else ins Spiel. Zwar wollte sie das Spielzeug vorher nicht haben, aber jetzt, wo ich damit spielen will… Sie können es sich denken. Auf den Chef ist leider kein Verlass. Dem Dauerkreischen hält er nicht stand, und ehrlich gesagt, bin ich auch nicht bereit, auf derselben Ebene dagegen zu halten. Kreischen ist so gar nicht mein Ding.

Es bleibt also spannend, in der Smart Factory des Grauens!

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2 Kommentare zu “Die SeiMeiLe: Smart Factory

  1. Ja hier! Ich wollte das unbedingt wissen! ❤

    Was sind das bloß für Menschen, für die Dinge genau dann interessant werden, wenn der Anreiz da ist, sie anderen wegzunehmen?
    Andererseits: besteht denn eine Chance, dass du doch noch dein Herzthema bearbeiten kannst, wenn die olle Else dem Chef die Smart-Factory abgekreischt hat?

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  2. Die Else hat leider amtlich eine Macke. Irgend etwas nicht aufgearbeitetes aus der Kindheit, könnte man mutmaßen, aber es hat in jedem Fall am Arbeitsplatz sehr negative Folgen.

    Leider müssen wir uns im "Team" (hahaha!) aufstellen und können "aus Ressourcengründen" nicht alle Themen verfolgen. Ich selbst möchte gern ein Thema mit der dazugehörenden Verantwortung und den Entscheidungsmöglichkeiten haben. Ich habe kein Interesse daran, weiterhin nur die Reste zu bekommen, auf die Madame keine Lust hat. Da ich noch andere Aufgaben habe, reichen meine Möglichkeiten nur für eines der Themen, und so möchte ich mich mit dem befassen, wo die Realisierungschancen größer sind. Mein Herzensthema bekomme ich beim Chef wohl nicht durch, weil er die Möglichkeiten darin nicht begreift. Die Etagen darüber sind ähnlich gestrickt, daher gebe ich es lieber auf, als mir ständig die Nase blutig zu schlagen.

    Es ist sehr sehr mühsam.

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