Veranstaltungstip: Rocko Schamoni – Die Vergessenen live! Berlin, Hamburg, Frankfurt, Kiel

Wie Sie wissen, hat Rocko Schamoni sein jüngstes Projekt per Crowdfunding auf die Beine gestellt. Die CD erscheint im kommenden Jahr, die Liveaufführung findet im August an vier Abenden statt:

King Rocko Schamoni & Mirage präsentieren:
DIE VERGESSENEN

Bei diesem neuen theatralischen LIVE-Programm kümmert sich King Rocko Schamoni zusammen mit Dirigent Sebastian Hoffmann um schönste und zu Unrecht vergessene deutschsprachige Popsongs.
Eigens für diesen Zweck zusammengestellt, lässt das 16köpfige Orchester „Mirage“ (!) die brillanten Unperfekten mit ihren rissigen Liedern, Versen und Ideen auferleben.

Werke von Manfred Krug, GUZ, Die Regierung, den Lassie Singers, Ton Steine Scherben, Hildegard Knef, Jeans Team, Mutter*, Romy Schneider, Saal 2, Freiwillige Sebstkontrolle, Knarf Rellöm, Caetano Veloso und Rocko selbst.

Ein Abend zwischen Filmmusik und Chanson: dunkel, glamourös, breitwandig, betrunken.
Wer am nächsten Tag in der Chansonszene mitreden will, sollte es nicht verpassen.
Denn DIE VERGESSENEN sind nächste Woche in nur 4 Städten zu genießen:

Di. 26.08. Frankfurt, Palmengarten
Mi. 27.08. Hamburg, Thalia Theater
Do. 28.08. Kiel, Kieler Schloss (Schleswig Holstein Musikfestival)
Sa. 30.08. Berlin, Deutsches Theater

Karten an den üblichen Stellen. Opernglas vorher putzen.

* MUTTER hat es nicht auf die CD geschafft. Hat Gereon Recht und der schönste aller Songs wird live gespielt? Oder unterliegt er hier dem Irrtum, weil Mutter in der engeren Auswahl war, aber die Aufnahme nicht zur Zufriedenheit gelang?
Wir werden es in der kommenden Woche erfahren. Hach.

Rocko Schamoni. Mit Orchester, aber leider, leider ohne Showtreppe. Dafür im weissen Anzug. Ich bin gespannt.
Den himmelblauen Anzug, den es als eine der Belohnungen im Crowdfunding gab, hat leider niemand erstanden. Als männlicher Fan hätte ich mir das nicht entgehen lassen :-D

 

Update:

Die CD wird voraussichtlich im April 2015 in den Handel kommen.

Die Band:

>> Rocko Schamoni: Gesang und Auto Harp
>> Sebastian Hoffmann: Posaune & Dirigenz
>> Lieven Brunkhorst: Saxophon und Glockenspiel
>> Matthias Strzoda: Drums & Gitarre
>> Ali Busse: Bass
>> Jonas Landerschier: Fender Rhodes & Flügel
>> Sönke Rust: Gitarre & Banjo
>> und ein 8 köpfiges Streicher- und Bläserensemble

 

mirage

Grusel am Mittwoch

Unbedingt mit Ton!

 

 

Via Cute Overload.

Happy End: We got those geckos!

Ah! Ich mag Happy Ends!

Neulich waren die Space Geckos noch verloren.

 

Jetzt sind sie wieder da – also im Weltraum, noch nicht wieder auf der Erde. Danke John Oliver!

 

 

Stimmungsmusik: Leben, Rocko Schamoni

 

 

Rocko mit Matthias “Tex” Strzoda.

 

 

Geschützt: Der Unterschied

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Marek am Montag (21) am Dienstag

Aus Gründen.

 

Ashraf Sharif Khan, Hans  Platzgumer, Viktor Marek Pudel 21, Kampnagel, Dezember 2010

Ashraf Sharif Khan, Hans Platzgumer, Viktor Marek
Pudel 21, Kampnagel, Dezember 2010

 

Trotz Vorsatzes und großer Motivation gelang es mir heute nacht nicht, von Viktor <3 Marek zu träumen, sondern mal wieder nur von Umzügen und Reisen mit zuviel Ballast. Vielen Dank, das kann sogar ich deuten. Mäh.

 

Lernen für’s Leben mit Belletristik (2)

Es ist so traurig, sich allein zu freuen.
Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm.

Ich weiß, ich weiß, das ist ein Drama, keine Belletristik. Seiense  mal nicht päpstlicher als der Papst.

Gesehen eben auf einem Jutebeutel des Thalia Theaters an der Schulter eines jungen Mannes. Ein sehr sehr wahrer Satz.

So war’s: Die Goldenen Zitronen, Kampnagel

Ah, Kampnagel. Ein guter Ort.

Wetterbedingt (auch wenn das niemanden interessiert, höhö) schaffen wir es nicht in den Festivalgarten, sehr schade.

Kampnagel sagt:

Mit einem Ticket durch die letzte Nacht des Festivals: Während im Kanalspielhaus Flora  Boy Division mit Orchester auftritt, zeigt im Club Sample-Großmeister Kid Koala nach der Vorstellung seines Stücks NUFONIA MUST FALL LIVE  die ganze euphorisierende Wirkung von Turntables: ein tanzbarer Wahnsinn aus Blues-Melodien, Highspeed-Scratching und aufputschenden Beats.

Für die größere Halle nebenan proben Die Goldenen Zitronen zur Zeit ein Programm mit Gästen, das zur Entstehung der Nacht beiträgt: eine exklusive, musikalische Zusammenarbeit mit Mitgliedern von “Lampedusa in Hamburg” als besonderen Stargästen: Mbodiam Elong Jean Jeano, Dieudonné Eboth und LaToya Manly-Spain werden das Kollektiv der Goldies afrikanisch verstärken. (…)

Das Konzert zeigt die Goldies in ihrem Element: der Ausweitung der Musikzone durch verdichtete Unterschiedlichkeit. Seit der Gründung vor genau 30 Jahren betreiben die Hamburger musikalische Gegenaufklärung, indem sie durch ein Referenzsystem von Punk bis Techno mit krautrockigem Bewusstsein rauschen, und das politische Flimmern des Jetzt auf den Punkt bringen. Die weit verzweigten Theater- Musik- und Filmprojekte der sechs Zitronen haben ebenso Spuren in ihrer Musik hinterlassen, wie die realen Kämpfe um Städte und Menschen. So auch auf ihrem jüngsten Album »Who’s Bad«, das »seltsam genau, anachronistisch und zeitgemäß« ist (D.Diederichsen, SZ). Im kmh-Club infiziert dann zu später Stunde nach Kid Koala die New Yorkerin Shannon Funchess die Nacht: Neben gefeierten Auftritten mit ihrem eigenen Duo Light Asylum hat sie mit ihrem düster-druckvollen Gesang jüngst Tracks von The Knife und !!! veredelt, und als DJ sorgt sie für ekstatische, queere Feieratmosphären.

 

Spoiler Alert: die “späte Stunde” haben wir dann ausgelassen, spät genug war es nach den Zitronen eh.

 

Ich bin eine große Verehrerin der Goldenen Zitronen. Begnadete Musiker, kritische Texte und live einfach mitreißend.

Und, neben SEEED und Knarf Rellöm Trinity, eine der wenigen Bands, die noch ausdrücklich auf einander abgestimmte Kostüme haben. Darüber kann ich mich sehr freuen.

 

Die Goldenen Zitronen, 23.08.2014, Kampnagel

Die Goldenen Zitronen, 23.08.2014, Kampnagel

Das Licht auf Kampnagel ist übrigens immer, wirklich immer, großartig. Es macht wirklich Freude. Für den Ton zeichnet an diesem Abend eine Frau verantwortlich, das ist auch heute noch ein seltener Anblick.

 

Die Mitte des Konzerts bildet eine Ansprache eines Vertreters der Lampedusa-Gruppe sowie mehrere Songs mit den o.g. Mbodiam Elong Jean Jeano, Dieudonné Eboth und LaToya Manly-Spain. Was soll ich sagen, außer Johnny Clegg ist afrikanische Musik nicht mein Ding. Die Version von “Wenn ich ein Turnschuh wär” auch nicht, aber Mense Reents sieht man seinen Spaß deutlich an und Schorsch Kamerun greift zur Gitarre, ein seltener Anblick.

 

Gruppenbild.

Gruppenbild.

 

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie die übrigen fünf die Instrumente tauschen, weil offenbar alle zwischen Saiten und Tasten wechseln können.

Bild am Ende des Abends, passte aber hier zum Text.

Bild am Ende des Abends, passte aber hier zum Text.

Thomas Wenzel wird durch Schorsch Kamerun ausdrücklich als Säule der Rhythmussektion belobhudelt – unter Hinweis auf seinen gestrigen Auftritt mit den Sternen. Hurra für Thomas!

 

Zu den Liedern, zu denen Videos existieren, werden diese gezeigt. Das einzige Lied der jüngeren Phase der Zitronen, das mir nicht gefällt, ist Europa. Ich empfinde es als musikalisch und textlich eintönig. Das Video hingegen mag ich. Es läuft mit französischen Untertitel, und da Mense es offenbar einen Tick zu spät gestartet hat, kommen die Untertitel immer etwa zwei Textzeilen zu spät, was eine zusätzliche dritte Ebene schafft, die irritiert, aber nicht stört.

 

Schorsch mal ohne Kutte.

Schorsch mal ohne Kutte.

 

Ich erwähnte vielleicht schon einmal, das Schorsch Kamerun das Publikum mittlerweile siezt, oder er tut das nur im Zusammenhang mit Auftritten an Orten der sogenannten Hochkultur, wer weiß. Oder müssen wir ihn jetzt Herrn Kamerun nennen?

Ted Gaier versucht erneut das Zwiegespräch mit dem Publikum, aber auch heute entsteht kein relevanter Diskurs. Ich frage mich, ob er das mittlerweile erwartet und nur noch als rhetorisches Stilmittel gebraucht, oder ob er doch immer wieder ein wenig enttäuscht ist, dass wir diesen Freiraum nicht nutzen.

Musikalisch bin ich begeistert, viele Favoriten erleben zu dürfen wie Lied der Stimmungshochhalter, Psycho, Positionen, Weil wir einverstanden sind, ICE Berthold Brecht, Menschen haben keine Ahnung. Großartige Songs, exzellent gespielt.

 

Promisichtung: Carsten Meyer, Christoph Twickel. Nach dem Konzert Mense Reents und Schorsch Kamerun.

Zurückgepingpongschmetter!

Hurra! Ihro Felligkeit, Herrscherin des bekannten Universums und Hüterin der Puschligkeit und Caipigkeit, hat das langlebigste, großartigste, epochalste ping-pongigste Stöckchen der Welt  bearbeitet.

Auch schön: ich habe Frage 7 aus dem letzten Durchgang nun auch bearbeitet:

Stöckchenzeit

Es ist ein… ja, was ist das? Finden Sie nicht auch, ich kann schlechter zeichnen als Ihro Felligkeit dichten? Aber egal, wat mutt, mutt.

 

Hier nun die neuen Fragen und meine Antworten dazu.

1. Warum nur, oh, warum wurden dem HSV in der 2. DFB-Pokalrunde die Sepplhosen zugelost? Da hätten wir uns die Plackerei in Cottbus gleich schenken können!

Öh. Fußball. Ich kann mir nicht einmal merken, was zur Hölle der DFB-Pokal ist. Und ich weigere mich, das jetzt nachzuschlagen, liebe Trolle. Also sage ich mal kühn: Pech beim Losen, Glück im Spiel?

 

2. Ice Bucket Challenge — gute Sache oder dummes Zeuchs?

Ein entschiedenes “Sowohl als auch”. Grundsätzlich geht es um Aufmerksamkeit für eine gute Sache, Spenden für eine grausame Krankheit, und das darf gern auch mal lustig sein und nicht immer nur mit Spendengalas oder tränenreichen Aufrufen mit Streichern im Hintergrund erfolgen. Es gibt auch schöne und stilvolle Beiträge, siehe Sir Patrick Stewart (und Owley, jaja). Es gibt wie immer aber auch Menschen, die nur mitmachen, um ihren eigenen sogenannten “Marktwert” zu verbessern. Das verpöne ich.

 

3. Sollte man anstatt von Ice Bucket Challenge lieber von “Eiskübel-Herausforderung” sprechen, um die deutsche Sprache zu ehren?

Ich würde mich sehr darüber freuen.

 

4. Eigentlich gehört Eis ja eher in einen XXL-???

Caipi. Klarer Fall. Ich nehme derweil einen Mai Tai, danke sehr.

 

5. Ihre liebste Comedyserie ist…?

Nikola. So großartiges hat das deutsche TV nie wieder hervorgebracht. Als laufendes Format ist mein Favorit The Big Bang Theory. Sheldon ist mein Held.

 

6. Haben Sie ein Handycase, wenn ja, mit welchem Motiv?

Ich habe, allein zum Schutz, so ein Ding in Dunkelblau oder auch Grau. Ein gräuliches Blau mit einem Stich ins grün. ein bräunlcihes Grüngraublau…

 

7. Mögen Sie es, nachts mit Kopfhörern auf den Ohren (natürlich zwecks Zuführung von Musik, nicht etwa wg. Kälte, ist ja eh bald hitzefrei) durch die Straßen zu wandeln?

Ich höre gern Musik. Nachts wandle ich allerdings nur ungern durch die Straßen, da bin ich meist interessiert am kürzesten Heimweg.

 

8. Wenn Sie Matt einen Tipp geben könnten, was er an WordPress als nächstes verbessern sollte, was wäre das?

Ich möchte bitte, bitte die alten Smilies zurück. Die scheiß Herzchen möchte ich allerdings behalten. Außerdem hätte ich gern ein Postfach, in dem ich Matt direkt volljammern könnte, wenn er wieder Mist gebaut hat.

 

9. Warum habe ich so viele Ideen fürs Blog und so verdammt wenig Zeit?

Das ist der Ausgleich für die Zeiten, in denen man keine Ideen zum Bloggen hat und vor der weißen WP-Seite sitzt.

 

10. Die Lage ist hoffnungslos, aber …

ich habe keine Ahnung, wie ich das ändern sollte. Deshalb statt dessen ein paar scheiß Herzchen <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

 

Apropos “keine Ideen”, die nächsten zehn Fragen zu stellen ist auch immer so eine Herausforderung…

 

1) Was ist Ihr Geheimtip bei hartnäckigen Erkältungen?

2) Welche olympische Sportart finden Sie am albernsten?

3) Wenn Sie überall leben könnten: welchen Ort würden Sie wählen?

4) Wenn meine Oma Räder hätte…?

5) Hätte, hätte, …?

6) Empfehlen Sie mir ein schönes altmodisches Wort, das ich künftig häufiger benutzen könnte?

7) Wer hasst Papierkram mehr, Sie oder ich?

8) Welches ist Ihr liebstes Sprichwort?

9) Was tun gegen die eigenen Vergesslichkeit?

10) Und trotzdem: …?

 

 

Danke Internet ;)

Manchmal ist dieses Internet ja doof. Trolle und so. Braucht kein Mensch.

Manchmal ist dieses Internet auch toll. Ja, Ihr seid gemeint, me Hearties, Ihr habt alle einen besonderen Platz in der Kathedrale meines Herzens <3

Und manchmal bringt selbst der Blick in die Statistik etwas schönes. Ich wunderte mich über 37 Klicks auf meinen Anspieltip “Elend und Verschwendung” und über Zugriffe über Facebook, wo ich selbst ja nicht vertreten bin.

Das hier war der Anlass:

KH 2014-08-25

 

Danke Internet! Danke, die Herren Kapellmeister <3

Geschützt: Neulich im Studio

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