WwdW: Wie war das Wochenende?

Hm. So von bis, irgendwie.

Ex getroffen (ich kann ihm die Teilnahme am Stammtisch ja nicht verbieten, haha, ich hab ein Deja vu). Am wütendsten bin ich immer noch darüber, dass er mir den Abend mit Rocko Schamoni versaut hat. Das weiss er zwar, aber entschuldigt hat er sich dafür nicht. Klar, wenn man selbst so wenig Leidenschaft für Themen aufbringt, kann man auch nicht verstehen, wie wichtig das für mich war. Und alle so: Arschloch!

Aber danach war Party im Golem, Hurra. Frau Kraushaar und Frank Spilkers Auftritt haben wir leider verpasst (gesehen habe ich ihn noch, wieder mit Hut. Hm, gehen ihm die Haare aus?). Jens Friebes Musik kann ich nichts abgewinnen, mit Ausnahme des großartigen “Aber Du freust Dich ja gar nicht!”. Das war aber nicht dabei.

Es war gut besucht, fast rappelvoll, und dekoriert wie eine private Feier, also reichlich Luftballons und Gummitierchen, was ich ausdrücklich belobhudeln möchte. Die Krypta ist wieder geöffnet,da wurde zu später Stunde dann auch zu DJs getanzt.

Oben spielte jedoch Carsten Meyer, für den ich ja eine große Schwäche habe. Er war auch ziemlich gut gelaunt und so konnte auch getanz werden. Zum ersten Mal seit langem konnte ich auch mal wieder tanzen, hurra!

Gestern beim Spaziergang stießen wir am Altonaer Balkon auf den “Mobilen Bluesclub”, der dort ein paar Tage zu Gast war. Vor liebevoll zusammengewürfelten Sitzgelegenheiten spielte “Felidae Tricks” echten Rock.Umsonst und draußen, Getränke gab es im Zirkuswagen hinter der Bühne, also Backstage.

(Bilder. Eventuell. Später.).

Und jetzt habe ich eine Gewissensfrage: Ich berichte ja gern gelegentlich über Promisichtungen, wobei Ihnen ja nicht alle dieser Personen bekannt sind. Diese Menschen sind wohl nur im sehr eingeschränkten Sinne “Personen öffentlichen Lebens”. Fettes Brot im Theater, darüber kann man sicher anstandslos schreiben. Aber in diesem doch eher privaten Ambiente? Sollte ich künftig solche Sichtungen lieber unerwähnt lassen?

Marek am Montag (22)

Nicht, dass ich Viktor nicht auch 2011 live gesehen hätte. Die Qualität der Bilder ließe aber nur einen Starschnitt zu, denn das einzige, was nicht unscharf geraten ist, ist Viktors Unterarm.

Wenn mir demnächst das Bildmaterial doch ausgeht, denke ich noch einmal über eine Veröffentlichung nach.

 

Voktor <3 Marek mit Ashraf Sharif Khan, 24.03.2012 Westwerk

Viktor mit Ashraf Sharif Khan, 24.03.2012 Westwerk

Anspieltip: John Oliver interviewt General Keith Alexander (ehemals NSA)

Je mehr ich von John Oliver sehe, desto mehr schätze ich ihn. Es gibt wenig Menschen, die so intelligent und so unterhaltsam auch mit wirklich schwierigen Themen umgehen.

 

52 Bücher 2014/15 Woche 5: Diese Rezension

Das Motto dieser Woche stammt von DillEmma und lautet in voller Pracht

Meine Ideen: Diese Rezension! (…ist so viel kunstvoller als das Buch *schmacht* / …hat ja wohl den Popo offen! Man sollte sie verbuddeln! Mit’m Gesicht nach unten und überhaupt! /  …hat mich vor dem Bösen bewahrt / …hat mir den Weg in den Lesehimmel gewiesen)

 

Mit Rezensionen und mir ist das so: ich lese sie nicht.

Ah, das ging ja schnell diese Woche, gell ;) ?

 

Ach, Sie wollen noch mehr wissen? Warum, wieso und vor allem weshalb? Na gut.

Früher, liebe Kinder, hat die Tante Wissen oft Zeitung gelesen. Diese großen Dinger aus Papier, genau. Und wenn da Bücher besprochen wurden, da hat sie die Rezensionen gelesen, und wenn sie die interessant fand, hat sie die aufgehoben, ist in den Buchladen (ja, sowas wie ein Ama*on, nur in real, aber genauso durcheinander) gegangen und hat das Buch gekauft oder bestellt. Dann hat sie es mit nach Hause genommen und gelesen.

Irgendwann hat Tante Wissen dann festgestellt: die Meinung der/des Rezensent_in und ihre eigene haben nie übereingestimmt. Die hochgepriesenen Bücher waren stets die, die ihr am meisten missfielen. Das war besonders bitter, wenn es ein sogenannte Hardcover war, dass sie teuer erworben hatte.

Irgendwann hat Tante Wissen diese Rezensionen, egal in welchem Presseerzeugnis – Fernsehbuchbesprechungen hatten ihr ohnehin nie gefallen – ignoriert und liest und kauft Bücher nach einem komplexen Eigensystem und ist damit deutlich zufriedener.

 

Puschel am Sonntag (39)

Puschligkeit ist bekanntlich nicht nur ein äußerlicher Zustand. Puschligkeit bezeichnet auch die innere Haltung gegenüber den Dingen.

Daher sind dieses Schild, gesehen an einem Vogelhäuschen in Freiburg, sowie der Mensch, der es erdachte, puschlig.

 

Mieten, kaufen, wohnen für Vögel.

Mieten, kaufen, wohnen für Vögel.

Anspieltip: Maggie Simpson in ‘The Longest Daycare’

Maggie war und ist meine Lieblingsfigur bei den Simpsons. Ähnlich wie Harpo Marx hat sie auch ohne zu sprechen unglaubliche Ausdrucksmöglichkeiten.

Deswegen hier:

Maggie Simpson stars in her Oscar Nominated Short “Maggie Simpson in ‘The Longest Daycare'”

Directed by David Silverman

 

Lernen für’s Leben mit Popularmusik (23)

Ich muss einfach wirklich wirklich überhaupt gar nichts.

Cäthe: Ich muss gar nichts.

 

Herausforderung angenommen: Der ganze Scheiss muss raus!

Nummer 8 auf der Liste für 2014: Weniger ist mehr.

Dafür gebe ich mir, beginnend mit heute, Zeit bis zum 15. September. Warum? Weil ich es kann :-D

Heute:

Immerhin eine ganze Schublade Unnützes habe ich entrümpelt und liebevoll  aufgeteilt in “Zu Stilbruch” und “Mülltrennung”.

Außerdem habe ich in diese Schublade die Dinge geräumt, die mir von anderen Menschen geleihen wurden, damit ich sie in nächster Zeit zurückgeben kann. Und das Bücherregal habe ich auch immerhin um vier oder fünf Bücher verschlankt und die übrigen noch zu lesenden Bücher in ein freies Fach sortiert. Nun sind alle Bücher, die nicht gerade neben dem Bett zwecks abendlicher Lektüre liegen, an einm Ort.

 

Gedanken:

  • Würde man mir entsprechende Container vor die Tür stellen, wäre Aufräumen nur einen Bruchteil so anstrengend.
  • Ich muss noch mehr darauf achten, was mir ins Haus kommt, denn alles muss verwahrt und/oder später entsorgt werden.
  • Wolfgang Herrndorfs “Plüschgewitter” hat mir leider nicht so gut gefallen. Möchte jemand es lesen?

 

Disclaimer:

Der Satz “Der ganze Scheiß muss raus, aus den Herzen und aus den Köpfen auch!” stammt aus dem fantastischen Lied “Raus” der wunderbaren Band “Der Fall Böse”.

“Kein Gott, kein Staat, keine Arbeit, kein Geld.“ Rocko Schamoni und “Die Vergessenen“

Die Wunderbare Welt des Wissens:

So war es WIRKLICH in Frankfurt bei Rocko. Nimm das, FR ;)

Ursprünglich veröffentlicht auf Sputnik Sweetheart:

Dienstag, der 26. August. Frankfurt versinkt in Regenströmen. Ich stehe an der Bühne des Musikpavillons im „Palmengarten“ und versinke auch – im Glückstaumel. Und der Regen fühlt sich irgendwann nur noch wie Konfetti an.

Der sehr geschätzte Rocko Schamoni, Autor, Musiker, Entertainer und „schmutziger Heiliger“ hatte eine geniale Idee. Er wollte die „verschütteten Perlen der deutschsprachigen Musik“ aus der Vergessenheit erretten. Hierfür hat er auf der auf der Crowdfundingplattform „wemakeit.ch“ 2014 einen Aufruf gestartet und ganz offensichtlich genügend begeisterte Unterstützer gefunden. Denn nun ist er auf einer Mini-Tour durch Deutschland unterwegs mit Orchester, Sängerin und allem herrlichen Pipapo. Der Name ist Programm: „Die Vergessenen“. Aus der kollektiven Erinnerung ausradierte, deutschsprachige Songs, die von Rocko Schamoni sehr subjektiv ausgewählt wurden, um aus der Versenkung wieder oder auch erstmalig ins Rampenlicht gestellt zu werden. Neu und „schamonisch“ interpretiert und wie die durchgelatschten Lieblingsschuhe nochmal mit viel Liebe für den großen Auftritt blank…

Original ansehen noch 394 Wörter

Update: So war’s: Rocko Schamoni und das Orchester Mirage: Die Vergessenen

Gestern berichtete ich über die Veranstaltung vom Dienstag.

Aufmerksamen Lesenden wird aufgefallen sein: Das war ja ohne Bild! WdW war im Theater jewesen und et jibt kein Bild? Glaumwanich, glaumwanich.

Damit haben Sie natürlich recht, liebe Lesefröschchen*

Deshalb hier eines meiner berühmten schlechten Fotos:

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Der eine, einzige Rocko Schamoni. Die Vergessenen, 27.08.2014, Thalia Theater. Im Hintergrund Sönke an der Gitarre.

Das könnte ja jeder gemacht haben, sagen Sie?

Es geht noch unschärfer. Aber das Eimerchen ist drauf! Wer außer mir fotografiert schon Eimerchen?

 

P1210867

So geht’s: Rauchen auf der Bühne.

Früher war nicht nur mehr Lametta, früher hat meine Kamera auch bei Konzertbeleuchtung bessere Bilder gemacht, deucht mich. Oder wachsen nur die Ansprüche?

 

Schalten Sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn Ihro Wunderbare Welt erzählt, wie es war!

 

* Max Goldt.

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