Heute: 11 Spams, alle aus Polen. In Farbe! Und Bunt!
Was ist da los??
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Heute: 11 Spams, alle aus Polen. In Farbe! Und Bunt!
Was ist da los??
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… warum muss ich dann mit jedem Arsch zurecht kommen?
Sie wollten doch sicher wissen, wie es aktuell in der Fabrik des Grauens aussieht. Nicht gut, gar nicht gut. Veränderungen brauchen ihre Zeit, und ich übe mich in Geduld. Chefin macht mir zu schaffen, und zwar in Bezug auf mehr als genug Arbeit und mehr als genug Nerverei.
Und dann muss ich wieder mit einem schwierigen Kunden arbeiten. Er ist Mitarbeiter von meinem geliebten Herrn Mies, und ich fand ihn eine Zeit lang echt nett. Nun hat er mich zweimal böse auflaufen lassen, und ich bin stinksauer.
Wohin mit dem Ärger? ich bin gezwungen, die Form zu wahren, und lasse mich doch ab und zu provozieren und geige ihm die Meinung. Versteht er natürlich gar nicht, denn dass sein Drecksladen noch mieser ist als die Fabrik des Grauens, das sieht er selbstredend nicht so.
Was mich am meisten aufregt, ist, dass ich mich so aufrege. Es ist Wochenende, o jenes höhere Wesen, das wir verehren! Und trotzdem kriege ich das letzte Streitgespräch nicht aus dem Kopf und den Termin nächste Woche auch nicht.
Wissen Sie, man kann mich auch mal verärgern, aber dann wider aller Tatsachen so zu tun, als sei alles bester Ordnung, das geht mal gar nicht.
Verdammte Axt.
Abgelegt unter: Mein Leben und ich | Mit Tag(s) versehen: Jähzorn in meinem Herzen | 2 Kommentare »
Was lese ich da bei “Klatsch und Tratsch” bei meinem Mailanbieter?
AberCrohmbie & Fitsch verkündete kürzlich, dass das Label niemals Kleidergrößen über 40 hinaus produzieren würde und dass seine Zielgruppe ausschließlich aus attraktiven jungen Menschen bestünde.
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Ruhe in Frieden, Stuart Adamson.
Als ich gestern auf einem Plakat las, Big Country würde am 22. in Hamburg spielen, war ich voller Vorfreude und kurz vor dem Erwerb einer Karte – ich hatte gestern nur keine Zeit mehr dafür. Big Country hat mich in meinen Jugendjahren begleitet, und ich kann die Texte von “The Seer” heute noch auswendig.
Heute las ich dann auf der Seite der Konzerthalle, dass der Sänger Stuart Adamson 2001 verstorben ist, konnte ich es kaum glauben. Er war doch noch so jung. Ich hatte mich schon gewundert, ihn auf dem Bandfoto nicht zu erkennen, aber das?
Auf der Bandseite musste ich dann erfahren, dass Stuart sich das Leben genommen hat. Alkohol, Depression, eine Trennung. Ach verdammt! Ach Stuart.
Deine Texte waren immer reine Poesie, und ich muss jetzt “The Seer” hören. Bells will ring on Remembrance Day. This day I will remember you.
Stuart Adamson, geboren am 11. April 1958 in Manchester, gestorben 16. Dezember 2001 in Honolulu.
Rest in Peace.
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Ich mag Kino. Also nicht diese Multiplexe und die dazugehörigen Filme – Abspielstätten sind das.
Lichtspiele hingegen, wie das schon klingt. Das Rialto in Wilhelmsburg wird in diesem Jahr 100, und zur Feier öffnet es nach 20 Jahren Leerstand 180 Tage lang seine Pforten dank jeder Menge ehrenamtlichem Einsatz. Hurra.
Alles Wesentliche finden Sie hier, auch zum “Offline-Ticketverkauf”
Am Samstag hatte ich das Vergnügen, das Kino zu einer Veranstaltung mit Bernd Begemann zu besuchen, und ich kann nur sagen: Chapeau, Mesdames et Messieurs, das haben Sie großartig hinbekommen. Schon der Außenbereich verströmt historischen Charme, der Ticketverkauf ist bezaubernd freundlich und es gibt Sonderkonditionen für Insulaner*. Es gibt einen coolen Colaautomat aus den (geschätzt) Fünfziger, Stuck an der Decke und Teile der alten Holzvertäfelung, sozialverträgliche Getränke- und Knabberzeugpreise und die alte Kinobestuhlung.
Das ganze ist so liebenswert, so charmant, dass man sofort Stammgast werden will (für mich nur ein wenig zu weit weg dafür). Ich meine: Die Menschen arbeiten da ehrenamtlich! Haben Namensschilder! Rufen die Gäste vor der Tür herein, damit man mit dem Programm beginnen kann! Haben eine niedrige Holzsperre, an der der Kartenabreisser steht! Wunschfilme! Kinderbuchlesungen! Filmfestivals!
Hach, ich bin total hin und weg.
* Für Nichthamburgerinnen: Wilhelmsburg ist eine Insel, genauer die größte bewohnte Flussinsel Europas oder so, Hamburg ist da jedenfalls stolz drauf, und der Durchschnittshaushalt dort verfügt über ein eher geringes Einkommen.
PS: Das Hin- und Hergewalke bei kulturellen Veranstaltungen wird immer unerträglicher. Ich freue mich schon darauf, in vielen Jahren mit dieser Generation in klassischen Konzerten oder Opern zu sitzen – alle zwei Minuten raus, Bier, Toilette, Zigarette, irgendwas ist immer.
PPS: Ja, das gilt auch für Sie, Carsten Friedrichs.
Abgelegt unter: Die frohe Botschaft, Hamburg meine Perle, Lobhudelei | Mit Tag(s) versehen: Die frohe Botschaft, Hamburg meine Perle, Kino, Lobhudelei, Wilhelmsburg | 2 Kommentare »
Tagsüber, die Woche lang, und dann im Privatleben auch noch.
Immer etwas erreichen, was leisten, was aus sich machen, die Chancen nutzen, die Potentiale einfalten, nagnagnag.
Es ist echt anstrengend.
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Was kostet Liebe?
(Liebe kann man sich nicht kaufen)
Wie teuer ist Glück?
(Nein, das gibt es nicht für Geld)
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Nach einem wunderbaren Wochenende war der heutige Montag ein rechter Arschlochtag.
Nicht nur kalt und regnerisch, der Job kam mal wieder dem Privatleben in die Quere, Herr Mies und Co. machen jetzt auch noch einer netten Kollegin das Leben schwer, Chefin hat mir für ihren Urlaub nur Mist hinterlassen, der gar nicht so leicht zu klären ist, und selbst der freie Mittwoch ist gerade eher hinderlich als eine schöne Aussicht auf Entspannung.
Zudem muss ich nachher auch noch mal los, versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen, das Wetter ist definitiv zu kalt fürs Rad (habe ich eben ausgetestet, meine Ohren tun noch weh) und auf die Öffis habe ich auch keinen Bock.
So. Jetzt Sie.
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Nachdem ich gestern den ganzen Tag herumgerannt und kulturell aktiv war (Rainald Grebe: Volksmusik im Thalia Theater. Kann man, muss man aber nicht sehen), habe ich heute außer der Wäsche und einem langen Telefonat nichts gemacht. Nada. Niente. Nüscht.
Donnerstag kam ich gegen halb sechs mit dem Rad am Grünspan vorbei, vor dem ganze Horden junger Frauen warteten, die ganze Simon-von-Utrecht-Straße entlang saßen sie auf diesen Metalldinger am Fahrbahnrand. Ich konnte mir gar nicht erklären, welcher Star wohl auftreten würde. Zu Hause sah ich im Stadtmagazin nach, Luca Hänni und Daniele Negroni hieß es dort. Aha. Sagte mir immer noch nichts. Erst als ich eben mal die Wikipedia konsultierte, wurde mir klar, warum ich von diesen beiden Menschen noch nichts gehört hatte: Castingstars. Ich lasse mir ja mein gelegentliches “Let’s Dance” nicht nehmen, aber eine Castingshow habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Interessant aber, dass die beiden zusammen doch eine eher kleine Location füllen sollten. Ist wohl nicht so sehr weit her mit dem Ruhm.
Ach, Blumen für den Balkon habe ich heute noch besorgt. Ob Alan und Veronica den Winter überstanden haben, müsste ich auch mal prüfen. Aber ich bin zu faul. da schließt sich der Kreis
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*träller* Vielleicht heiraten wir in einem Raucherzelt … *träller*
Fieser Ohrwurm.
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